AT208380B - Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion von austenitischen oder überwiegend austenitischen Stahllegierungen durch Stabilisierungsglühen - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion von austenitischen oder überwiegend austenitischen Stahllegierungen durch Stabilisierungsglühen

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AT208380B
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Boehler & Co Ag Geb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit gegen interkristalline
Korrosion von austenitischen oder überwiegend austenitischen
StahUegierungen durch Stabilisierungsglühen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das überraschende Verhalten der in erfindungsgemässer Weise behandelten Stähle beruht vermutlich auf einem Kirkendall-Effekt, der die unterschiedlichen Diffusionsgeschwindigkeiten der Elemente Chrom, Nickel und Eisen zur Ursache haben kann. Während der Sensibilisierung der Stahllegierungen verläuft die Diffusion dieser drei Elemente von der Korngrenze in Richtung des Korninneren mit verschiedener Geschwindigkeit. Die Folge davon sind hohe Spannungen an den Grenzflächen und damit eine bevorzugte Anfälligkeit der Korngrenzen. Diese Vorgänge verlaufen nun bei der Stabilisierungsglühung rückläufig und führen zu einer völligen Homogenisierung, wodurch praktisch ein Zustand dauernder Beständigkeit erreicht wird, der auch durch die Diffusion des Kohlenstoffes in der Nachbarschaft der Korngrenzen offenbar nicht beeinflussbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion von austenitischen oder überwiegend austenitischen Stahllegierungen mit 16 - 25'10 Chrom, 8 - 25% Nickel, bis 4, 5% Molybdän und/oder bis 5% Wolfram und mit stabilisierenden Legierungselementen, wie Titan und/oder Tantal/Niob und/oder Vanadin, in Mengen bis zu je wo, Rest Eisen und unvermeidliche Stahlbegleiter, insbesondere bei lange andauernden Beanspruchungen im Temperaturgebiet zwischen 550 und 6500 C, durch Stabilisierungsglühen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Stahllegierungen durch Glühen im Temperaturbereich zwischen 550 und 700OC, zweckmässig nach einer Lösungsglühung bei 10500C oder höher,
    und nach Wasserablöschung von diesen Temperaturen, sensibilisiert und erst im Anschluss daran einer an sich bekannten Stabilisierungsglühung durch mehrere Stunden, insbesondere im Temperaturbereich zwischen 800 und 900 C, unterworfen werden.
AT709456A 1956-11-27 1956-11-27 Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion von austenitischen oder überwiegend austenitischen Stahllegierungen durch Stabilisierungsglühen AT208380B (de)

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