<Desc/Clms Page number 1>
Verschlusseinrichtung für Kontaktrohre
Bei Reaktionsapparaten zur Durchführung endothermer oder exothermer chemischer Reak- tionen müssen die Kontaktrohre an ihren unteren
Enden einen Verschluss haben, der einerseits als
Unterlage für die in den Rohren befindliche
Kontaktmasse dient, anderseits aber auch ein Austreten der durch die Rohre und die Kontaktmasse geleiteten Reaktionsgase ermöglicht. Zu diesem Zweck werden gelochte Bleche od. dgl. verwendet, die unmittelbar an den betreffenden Rohrenden befestigt oder mittels besonderer Zwischenglieder gehaltert sind. Solche Verschlusseinrichtungen sollen einfach herstellbar und gegebenenfalls leicht auswechselbar sein.
Um die bisher bekannten Ausführungen noch weiter zu verbessern, besteht die Erfindung darin, dass die Verschlussbleche hutförmig ausgebildet und in ihrer Einbaulage zu mehreren durch ein gemeinsames Halteblech gesichert sind.
Die Verschlussbleche sind aus ebenen Vorwerksstücken geformt und haben in ihrem Mantelteil eine durchgehende axiale Aussparung, die einen Ein- und Ausbau bei entsprechender Lage gegenüber dem zugehörigen Halteblech ermöglicht.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Es zeigen Fig. 1 den Verschluss eines Kontaktrohres im Längsschnitt und Fig. 2 mehrere derartige Rohrverschlüsse in Ansicht von unten.
Die mit Kontaktmasse gefüllten Rohre 1 eines (im übrigen nicht dargestellten) Reaktionsapparates sind am unteren Ende-entsprechendes gilt für ihr oberes Ende-in einem Rohrboden 2 abdichtend befestigt. Das untere Ende jedes Rohres ist durch ein hutförmiges Blech 3 verschlossen, dessen mit kleinen Bohrungen 4 versehener Bodenteil etwas in das Rohr hineinragt und dessen mit ganz geringem Spiel der Rohrinnenseite gegenüberliegender Mantel etwas aus dem Rohr nach unten herausragt. Diese Bleche werden aus einem ebenen Vorwerksstück geformt, u. zw. entweder nach Ausstanzen einer Sternform durch Umbiegen der einzelnen radialen Lappen bis zur Bildung eines zylindrischen Mantels oder durch Tiefziehen.
Im Mantel jedes Verschlussbleches sind eine durchgehende axiale Aussparung 5 und an einer andern Stelle des Umfanges am unteren Rand eine zweite Aussparung 6 mit entsprechender Breite, aber vergleichsweise geringer Tiefe vorgesehen.
Zu der Verschlusseinrichtung gehören ferner Haltebleche 7, die dreieckförmig mit verkürzten Ecken ausgestanzt und, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit ihrer etwas nach oben durchgebogenen Mitte an der Unterseite des Rohrbodens 2 durch Punktschweissung 8 befestigt sind. Die Verteilung dieser Haltebleche über den ganzen Bereich des Rohrbodens erfolgt, wie Fig. 2 erkennen lässt, derart, dass jedes Halteblech zwischen drei Rohrenden angeordnet ist und mit seinen Ecken in die unteren Aussparungen 6 von drei zugehörigen
EMI1.1
Bei dieser Einrichtung wird also nur je ein Halteelement mit einer einzigen Befestigungsstelle für eine Mehrzahl von Verschlussblechen benötigt.
Der Einbau der letzteren ist in an sich bekannter Weise ganz einfach so durchführbar, dass sie bei Eingriff einer vorspringenden Ecke eines Haltebleches 7 in ihre axial durchgehende Aussparung 5 in ein Kontaktrohr 1 hineingeschoben und dann so weit verdreht werden, bis das Halteblech in die andere Aussparung 6 einrastet. Der Ausbau geht in entsprechend umgekehrter Weise vor sich.
Grundsätzlich lassen sich auch nur zwei oder mehr als drei Verschlussbleche mittels eines gemeinsamen Haltebleches sichern. Die jeweils zweckmässigste Lösung hängt u. a. von der gegenseitigen Lage der Kontaktrohre innerhalb des ganzen Rohrbündels ab.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verschlusseinrichtung für die unteren Enden der Kontaktrohre bei Reaktionsapparaten zur Durchführung endothermer oder exothermer chemischer Reaktionen, wobei gelochte Bleche als Unterlage für die in den Rohren befindliche Kontaktmasse dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussbleche (3) hutförmig ausgebildet und in ihrer Einbaulage zu mehreren durch
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.