AT208136B - Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
AT208136B
AT208136B AT123659A AT123659A AT208136B AT 208136 B AT208136 B AT 208136B AT 123659 A AT123659 A AT 123659A AT 123659 A AT123659 A AT 123659A AT 208136 B AT208136 B AT 208136B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
light metal
connecting rod
connecting rods
internal combustion
combustion engines
Prior art date
Application number
AT123659A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zuendapp Werke Gmbh Zweigwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zuendapp Werke Gmbh Zweigwerk filed Critical Zuendapp Werke Gmbh Zweigwerk
Application granted granted Critical
Publication of AT208136B publication Critical patent/AT208136B/de

Links

Landscapes

  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Leichtmeta1lpleuel für Brennkraftmaschinen    
Die Erfindung betrifft ein Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen, das mit einem Nadellager für den Kolbenbolzen versehen ist, wobei sich das Nadellager in einer in das Pleuel eingepressten Schwer- metallbüchse befindet. 



   Es ist bekannt, Pleuel aus Stahl einzubauen, deren der Lagerung des Kolbenbolzens dienende Nadel- lager mit einem Spiel von   0,     85 - 1, 4   Tausendstel des Kolbenbolzendurchmessers eingepasst sind. Die
Verwendung eines Stahlpleuels hat aber den Nachteil, dass das Gewicht der hin-und hergehenden Massen nicht unerheblich erhöht wird. Weiterhin sind die Bearbeitungszeiten eines Stahlpleuels höher als die eines
Pleuels aus Leichtmetall, z. B. Aluminium. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Pleuelstangen aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, zu verwen- den und diese mit einem Wälzlager, z. B. Nadellager, zu versehen. Diese Leichtmetallpleuel erfüllen aber noch nicht die gestellten Forderungen in bezug auf ruhigen Lauf, da bisher die bei Stahlpleuel üblichen Spiele verwendet wurden, die aber bei Betriebswärme zu einer erheblichen Geräuschbildung nei- gen. 



   Bei einem Leichtmetallpleuel der eingangs genannten Art besteht die Erfindung darin, dass das Nadellager bei normaler Raumtemperatur in der Büchse des Pleuels ein Spiel von   0,     3S-0, 7   Tausendstel des Kolbenbolzendurchmessers aufweist. Es hat sich gezeigt, dass die bei einem Stahlpleuel zwecks Einpassens des Nadellagers erforderliche Wärmebehandlung, die durch Einsetzen in ein Bad oder in einen Ofen, mittels einer Flamme oder durch elektrischen Strom erfolgte, nunmehr entfällt, wodurch die Herstellungskosten gesenkt werden. Man kann sich ferner auch den Vorteil zunutze machen, dass ein Leichtmetallpleuel leichter zu bearbeiten ist, als ein Pleuel aus Stahl.

   Vor allen Dingen ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass das vorliegende Pleuel wesentlich ruhiger läuft als ein Stahlpleuel, was sich sowohl bei der Ingangsetzung des Motors als auch bei Betrieb desselben bemerkbar macht. Diese vorteilhafte Wirkung erklärt sich damit, dass das ursprünglich kleine Spiel zwischen Kolbenbolzen und Nadellager sich (infolge des grösseren Ausdehnungskoeffizienten von Leichtmetall gegenüber Stahl) während des Laufes des Motors automatisch vergrössert, wodurch besonders günstige Laufverhältnisse erreicht werden. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann das Nadellager in einer durchgehärteten Büchse gelagert sein, deren Wandstärke etwa 1/5-1/7 des Kolbenbolzendurchmessers beträgt. Damit nun auch das Ausdehnungsbestreben der Büchse während des Laufes des Motors nicht behindert wird, ist gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal vorgesehen, die Wandstärke des Pleuelauges am äusseren Ende so zu bemessen, dass sie etwa 1/3-1/4 des Kolbenbolzendurchmessers beträgt. Durch diese verhältnismässig dünne Wandstärke des Pleuels wird eine gewisse Elastizität des Pleuels bei höheren Betriebstemperaturen und somit ein Spannungsausgleich zwischen Kolbenbolzen bzw. dessen Lager und dem Pleuel erzielt. 



   Die Geräusche eines derartigen Pleuels im Betrieb sind sehr gering und auch das Ausschlagen des Lagers durch den Explosionsdruck wird stark vermindert. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Das Pleuel 1 besitzt an seinem Kopf eine Bohrung 2 für den Kolbenbolzen ; diese Bohrung ist mit einer Büchse 3 versehen, die in die Bohrung 2 eingepresst ist. In der Büchse 3 ist das an sich bekannte Nadellager 4 angeordnet. Die Wandstärke der Büchse 3 beträgt ungefähr   1/5-1/7   des Kolbenbolzendurchmessers, wogegen die Wandstärke 5 desPleuelkopfes etwa 1/3-1/4 des Kolbenbolzendurchmessers misst. Bei einer 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Temperatur der Teile, welche etwa gleich der normalen Raumtemperatur (180C) ist, besitzt das Nadellager 4 gegenüber der Büchse 3 ein Spiel von 0. 35 bis 0, 7 Tausendstel des Kolbenbolzendurchmessers. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen mit einer eingepressten Schwermetallbüchse und einem Nadellager für den Kolbenbolzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadellager (4) bei normaler Raumtemperatur in der Büchse (3) des Pleuels ein Spiel von 0, 35 bis 0, 7 Tausendstel des Kolbenbolzendurchmessers aufweist. 
 EMI2.1 


AT123659A 1958-02-22 1959-02-18 Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen AT208136B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE208136X 1958-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT208136B true AT208136B (de) 1960-03-25

Family

ID=5794069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123659A AT208136B (de) 1958-02-22 1959-02-18 Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT208136B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT208136B (de) Leichtmetallpleuel für Brennkraftmaschinen
DE2812417A1 (de) Zylindertrommel fuer eine hydrostatische kolbenmaschine und verfahren zu deren herstellung
DE2753563A1 (de) Hubkolben-brennkraftmaschine
DE2430829A1 (de) Kolben fuer verbrennungskraftmaschinen
DE1476049A1 (de) Kolben
DE856247C (de) Kolben fuer Brennkraftmaschinen
DE968108C (de) Kolbenbolzenlagerung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Leichtmetallkolben
CH347733A (de) Waffenlauf, insbesondere für automatische Waffen, und Verfahren zu dessen Herstellung
DE971024C (de) Fuer thermisch hochbelastete Kolbenmaschinen bestimmter Zylinder mit einem aus Leichtmetall bestehenden Mantel und einer in diesen eingegossenen oder eingepressten Laufbuechse
DE554042C (de) Kolben, insbesondere Leichtmetallkolben, fuer Brennkraftmaschinen
DE3605918A1 (de) Zweitaktmotor
DE1017414B (de) Zylinder fuer luftgekuehlte Brennkraftmaschinen
DE584582C (de) Kolben fuer Brennkraftmaschinen
DE3701330A1 (de) Kolben mit balliger aussenform
AT150130B (de) Kolben für Brennkraftmaschinen.
DE348440C (de) Hin und her gehender Maschinenkolben
DE2844047A1 (de) Foerderpumpe fuer kraftstoff an dieselmotoren
DE3639163A1 (de) Hubkolben-brennkraftmaschine
DE590663C (de) Dampfkraftmaschine mit Dampferzeugung im Zylinder
AT268370B (de) Oszillierend belastetes Zapfenlager mit Ölschmierung
DE1065215B (de) Dieselmaschine, bei der nach Patent 863 428 die Vorkammer durch ein Einsatzstück ausgekleidet ist
DE800864C (de) Schieberantrieb fuer Dampfmaschinen
DE2943120A1 (de) Verbrennungsmotor
AT131343B (de) Gemischverdichtende Brennkraftmaschine mit Fremdzündung.
DE651458C (de) Eisenlegierung und ihre Verwendung fuer Kolben fuer Brennkraftmaschinen