AT207895B - Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen

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  Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen, bei der die Schwingungen einem Parallelresonanzkreis   zugeführt   werden, dem die Emitter-KollektorStrecke eines Transistors parallelgeschaltet ist. Eine solche Anordnung kann z. B. in Frequenzmodulations- (UKW-)   Empfängern   angewendet werden. Sie beruht auf dem Prinzip des dynamischen Begrenzers, bei dem einem Parallelresonanzkreis die Reihenschaltung eines Gleichrichters und einer für die Modulationsfrequenzen durchlässigen Widerstands-Kondensator-Parallelschaltung parallel liegt. Besonders wenn diese Schaltung für grosse Ströme und niedrige Spannungen bemessen werden soll, muss der Wert des Kondensators sehr gross gewählt werden. 



   Die Erfindung bezweckt, den Wert des Kondensators niedrig zu halten und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Parallelresonanzkreis mit einer Mittelanzapfung versehen ist, die über eine für die Modulationsfrequenzen durchlässige Widerstands-Kondensator-Parallelschaltung mit der Basis des Transistors verbunden ist. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. 



   Die zu begrenzenden Schwingungen werden einem Parallelresonanzkreis 1 zugeführt. Diesem Kreis 1   ist die Emitter-Kollektcr-Strecke eines Transistors 2, insbesondere eines symmetrischen Transistors,   par-   allelgeschaltet. Mit"symmetrischen Transistor"wird   dabei gemeint, dass die Kennlinien des Transistors nach Vertauschung der Emitter- und Kollektorelektroden unverändert bleiben. Der Kreis 1 ist mit einer Mittelanzapfung 3 versehen, die über die Parallelschaltung eines Widerstandes 4 und eines Kondensators 5 mit der Basis des Transistors 2 verbunden ist. Die Zeitkonstante der Widerstand-Kondensator-Parallelschaltung ist so gross bemessen, dass die Modulationsfrequenzen von dieser Parallelschaltung durchgelassen werden. 



   Die Wirkung der Schaltung ist   folgendermassen :   Über dem Filter 4, 5 wird eine etwa der mittleren Signalamplitude entsprechende Spannung erzeugt. 



  Wenn die Amplitude der über dem Kreis 1 erzeugten Spannung schnell anzuwachsen versucht, kann die Spannung über dem Filter 4,5 dieser schnellen Spannungsvergrösserung nicht folgen. Somit wird während der positiven Scheitel der Signalspannung die obere Elektrode und während der negativen Scheitel der Signalspannung die untere Elektrode des Transistors 2 positiv gegenüber der Basiselektrode. Die untere bzw. obere Elektrode ist dann infolge der über dem Filter 4,5 erzeugten Spannung stark negativ vorgespannt, so dass ein starker Strom durch den Transistor 2 fliesst, der die Spannungsschwankungen zu bedämpfen versucht. Die Kreisgüte des Resonanzkreises   1,   falls nicht mit dem Transistor 2 verbunden, soll dabei möglichst gross gewählt werden, damit die begrenzende Wirkung möglichst wirkungsvoll ist.

   Der Dämpfungsstrom ist um den   Basis-Kollektorstromverstärkungsfaktor   grösser als der dem Kondensator 5 zugeführte Niederfrequenzstrom. Der Kondensator 5 kann somit viel kleiner bemessen werden, als es bei dem üblichen dynamischen Begrenzer zulässig ist. 



   Im Bedarfsfalle kann der Transistor 2 einem Teil des Kreises 1 parallelgeschaltet sein, wie veranschaulicht, in welchem Fall auch die Mittelanzapfung selbstverständlich in der Mitte zwischen den Verbindungen mit dem Emitter und Kollektor des Transistors 2 vorgesehen werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen, bei der die Schwingungen einem Parallelresonanzkreis zugeführt werden, dem die Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistor parallelgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Parallelresonanzkreis mit einer Mittelanzapfung versehen ist, die über eine für die Modulationsfrequenzen durchlässige Widerstands-Kondensator-Parallelschaltung mit der Basis des Transistors verbunden ist.
AT6559A 1958-01-07 1959-01-05 Schaltungsanordnung zur Begrenzung elektrischer Signalschwingungen AT207895B (de)

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