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Zerlegbare Matratze.
Die Erfindung betrifft eine zerlegbare, leicht zu reinigende und demgemäss den Anforderungen der Hygiene entsprechende Matratze. Dieselbe besteht im wesentlichen aus zwei übereinander liegenden, an beiden Längsrändern durch geeignete Befestigungsmittel, wie
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Flächen dagegen durch einen festeren Stoff gebildet wird ; ferner aus einem den bisher ge- bräuchlichen MatratzenoberstoS ersetzenden losen Überzug, welcher an beiden Schmalseiten offen und daselbst durch bekannte leicht lösbare Verbindungsmittel zu schliessen ist.
Fig. 1 der umstehenden Zeichnung veranschaulicht eine derartige Matratze in perspektivischer Darstellung, wobei der Überzug teilweise entfernt ist. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstabe einen Querschnitt durch die Matratze. Fig. 3 zeigt den beiderseits offenen Überzug in perspektivischer Darstellung. Fig. 4 veranschaulicht gleichfalls in einer solchen Darstellung eine Ecke der gebrauchsfertig zusammengestellten Matratze.
Wie ersichtlich, besteht die Matratze aus zwei übereinander liegenden Polsterteilen 1
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durch einen durchlässigen. bezw. weitmaschigen Stoff gebildet wird. Die aneinander liegenden Flächen C der beiden Polsterteile können gleichfalls mit solchem weitmaschigen Stoff versehen sein ; es ist jedoch vorteilhafter, die Flächen mit einem festeren Stoff zu bedecken.
Diese beiden Polsterteile sind an den bei den Längsseiten 4 durch irgendwelche bekannte Befestigungsmittel, beispielsweise 'ie dargestellt, durch Druckknopfverschlüsse 7, leicht lösbar miteinander verbunden.
Die beiden Polsterteile sind bei gebrauchsfertiger Matratze in einem Überzug 8 eingeschlossen, welcher den bisher üblichen Matratzenoberstoff ersetzt, jedoch von den Polsterteilen vollständig gesondert ist. Dieser Überzug ist an den den beiden Stirnflächen 5 der Matratze entsprechenden Enden offen und an den Rändern 9 mit Druckknopfverschlüssen oder anderen Yerbindungsmitteln verseben, mittels deren der über die beiden verbundenen Polsterteile geschobene Überzug an den Enden geschlossen und leicht geöffnet werden kann. Damit die fertige Matratze die richtige kantige Form besitze, sind die den Kanten der Matratze entsprechenden Stellen (bei 10) abgesteppt, wie die Fig. 3 und 4 zeigen.
Die beim lTbereinal1derìegen der Überzugränder 9 und Schliessen des Überzuges an don Matratzenecken vorstehenden Zwickel 11 werden nach innen gestülpt, wie Fig. 4 zeigt.
Die beschriebene Matratze besitzt erhöhte Dauerhaftigkeit, da das Füllmaterial wegen der Zweiteilung desselben nicht so rasch aus der Form gebracht werden kann, als bei ungeteiltem Matratzenpolster.
Ferner kann der Überzug nach dem Öffnen leicht abgezogen und gereinigt werden.
Ebenso können die beiden Füì1ungsp01serteiIe leicht voneinander getrennt und zufolge ihrer durchlässigen Hülle in kurzer Zeit durchlüftet, vom Staub gereinigt und desinfiziert werden.
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