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Fahrtrichtungsanzeiger
Es ist ein Fahrtrichtungsanzeiger für die Anbringung am Handgelenk bekannt, bei welchem in einem runden, dosenformigen Gehäuse eine Leuchte unter einer Rotfolie oder unter einem rot gefärbten Glas vorgesehen ist, wobei in dieser Dose auch noch eine einfache, oder doppelte Stabbatterie angeordnet ist, die über einen Zugschalter betätigbar ist, der mittels einer Manschette über einen Draht von dem Mittel-
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der Finger gekrümmt werden, oder bei einer zweiten derartigen Ausführung abgewinkelt werden.
Der Nachteil dieser Ausführung besteht vor allem darin, dass durch die Aufnahme der Batterie in das Gehäuse der Fahrtrichtungsanzeiger schwer wird, ausserdem ist ein Zugschalter wegen der ausserhalb des Gehäuses angeordneten Organe, des Draht- oder Schnurzuges, sowie einer Manschette oder einer Fingerhülse für den Betätigungsfinger kompliziert. Es ist auch die Gefahr gegeben, dass die Schnur reisst oder durch eine nicht beabsichtigte Handbewegung die Scimur an Eisenteilen od. dgl. des Fahrrades hängen bleibt und daher die Hand des Fahrers im Augenblick einer gefährlichen Situation beeinträchtigt ist.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen Fahrtrichtungsanzeiger für die Dunkelheit für Fahrräder od. dgl., der aus einem Gehäuse mit einer Leuchte unter einem rot gefärbten Glas oder einer Folie'od. dgl. besteht, wobei ein Schalter für das Ein- und Ausschalten der an eine Stromquelle ange-
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sehen sind.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht nun darin, dass das Gehäuse als länglicher schachtelartiger Schieber ausgebildet ist, der die an sich bekannten Leuchten und einen Druckknopfschalter, sowie einen Steckeranschluss für die ausserhalb des Gehäuses. z. B. in einer Rocktasche vorgesehene Batterie aufnimmt und als Ganzes in eine mit einer Öffnung versehene Hülse unter Zwischenlage einer Rotfolie od. dgl. einschiebbar und durch eine Stirnhülse fixierbar ist, wobei die Hülse die Ösen für die am Handgelenk vorzusehende Schlaufe und eine Stirnöse für eine Fingerschlaufe aufweist.
Der wesentliche Vorteil des Gegenstandes der Erfindung besteht vor allem darin, dass die Konstruktion sehr einfach und zweckentsprechend gehalten ist, indem die elektrischen Organe Übersichtlich und leicht zugänglich in dem schachtelartigen Schieber hintereinander angeordnet sind, sodann, dass die elektrischen Organe durch einfache elektrische Mittel, wie Zapfen oder Lippen usw. aneinander anschliessbar sind, so dass Lötstellen unter Umständen vermieden werden können. Es ist ausserdem von be- sonderem Vorteil. dassbeim Entfernen der Stirnhülse der Schieber ohne weiteres herausnehmbar ist und die Teile freiliegen.
Ausserdem ist aber gegenüber dem Bekannten sehr vorteilhaft, dass der Schalter als Druckschalter ausgebildet ist, der durch Andrücken des Handrückens an einen Teil des Rades od. dgl. leicht betätigt werden kann und der Finger vor der Betätigung eines Zugschalters befreit ist, eine Manichette oder einer Fingerhülse daher unnötig ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. stellt die Fig. 1 eine Draufsicht auf den Winker in seiner. Anbringung am Handrücken dar, während die Fig. 2 den Winker in den auseinander gezogenen Teilen, ebenfalls in Draufsicht und vergrösserter Darstellung veranschaulicht. Die Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie in-m dar.
Der Winker gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem mit Boden 1 versehenen Rahmen 2, der in seinem Innern ein oder zwei Leuchten 3 und 4 mit den Fassungen 5 und 6, ferner einen elektrischen Schalter 7 mit Druckknopf 8 und den zweipoligen Steckeranschluss 9 aufnimmt. Dieser innere Teil kann in Richtung des Pfeiles p nach Fig. 2 in einem äusseren schachtelartigen Teil 10 eingeschoben werden, der oben einen fensterartigen Ausschnitt 11 aufweist, welcher vor dem Einschieben mit einem
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plastischen Fenster 12 (Fig. 3) versehen wird. Dieses Fenster ist rot gefärbt und kann aus einem entsprechend zugeschnittenen Kunststoffteil bestehen (Kunststoffolie) Durch einen Zapfen 14 wird der rahmenartige Teil 2 in der Schachtel 10 gesichert, in dem der Zapfen in ein Loch 15 eintritt.
Der Rahmen 2 wird in der in der Schachtel 10 versorgten Lage durch eine mit Ausnehmungen für die Steckerzapfen 16 versehene Büchse 17 gesichert. Die Folie 12 weist eine Ausnehmung 18 für den Durchtritt des Druckknopfes 8 auf. In der linken Darstellung der Schachtel nach Fig. 2 ist die Kunststoffolie 12 noch nicht eingesetzt.
Die Schachtel 10 weist an drei Stellen Schlaufen 20, 21 und 22 auf, wobei die Schlaufen 20 und 21 zur Anbringung eines plastischen Bandes 23 dienen, das um das Handgelenk geschlungen wird. Die Schlaufe 22 dient zur Anbringung eines elastischen Bandes 24, das um den Mittelfinger geschlungen wird.
Mittels eines Steckeranschlusses 25 mit elektrischer Leitung 26 sind die Leuchten 3 und 4 an eine Batterie angeschlossen, die z. B. in einer Rocktasche getragen werden kann. Die elektrische Schnur 26 ist durch den Rockärmel geführt. Durch Betätigung des Druckknopfes 18, z. B. unter Vermittlung der Lenkstange (der Druckknopf wird gegen die Lenkstange gehalten und duichgedrückt), kann mittels des genannten Druckknopfschalters die Leuchte eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Die winkende Zeichengebung erfolgt durch Bewegen der Hand in lotrechter Richtung. Der genannte Winker ist insbesondere dazu geeignet, an der linken Hand getragen zu werden, um das gefährdete Linksabbiegen anzuzeigen, dieselbe Einrichtung kann jedoch auch auf der rechten Hand angebracht werden.
An Stelle des aus zwei Teilen (Schachtel und Rahmen) bestehenden Gehäuses kann dieses aus einem Halter für den Schalter und den Steckanschluss bestehen, wobei das Fenster für die Leuchte aus einer rot gefärbten Kunststoffhülse besteht, das stirnseitig über die Leuchte oder Leuchten steckbar und durch einen zentralen Schraubenbolzen gesichert ist. Dadurch erhält man eine Vergrösserung des sichtbaren Teiles der Leuchte.
In einer andern Ausführung des Winkers kann der Druckschalter auch stirnseitig angebracht sein.
Das Gehäuse kann ausserdem auch als Dose mit etwa kreisförmigen Leuchtfenstern ausgebildet undmit Schraubdeckel versehen sein.