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Kochgerät
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ring zumindest teilweise in der einspringenden, von Topfrand und Mantelfläche gebildeten Beuge untergebracht und mit diesen Flächenteilen, z. B. durch Aufschrumpfen, Aufpressen, Aufschweissen oder Aufgiessen fest verbunden.
Das Kochgerät kann aus hoch korrosionsbeständigen Stählen, sogenannten Edelstählen, und der Versteifungsring aus Stahl, Stahlguss, Aluminium, Kupfer oder ihren Legierungen hergestellt sein. Dabei kann der Versteifungsring Topfgriffe oder Stiele tragen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kochgerätes dargestellt ist. Hiebei zeigen Fig. 1 eine nach der Erfindung ausgebildete Kasserolle mit Stielgriff im Längsmittelschnitt, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit zu den Fig. 1 und 2 in grösserem Massstab, Fig. 4 eine andere Art der Griffbefestigung, Fig.
5 die Anwendung der Erfindung bei einem Druckoder Dampfkochtopf im Axialschnitt, die Fig.
6-9 Ausführungsformen für die Ausbildung des Topfrandes und die Fig. 10-13 in Ergänzung verschiedene Ausbildungsformen des Deckelrandes.
Der Boden 1 des Kochgerätes ist zusammen mit der Wandung 2 nahtlos gefertigt. 3 stellt den Rand dar, der gemäss Fig. 1 mit einem verhältnismässig grossen Bogen nach aussen gewölbt ist. Gemäss Fig. 6 ist der Rand 3 rechtwinklig abgebogen, wobei die Ziffern 3a (Fig 5 und 6), 3b (Fig. 5), 3e (Fig. 7) und 3d (Fig. 9) besondere Abwinkelungen der Endkante wiedergeben. 4 bedeutet den Versteifungsring, der gemäss Fig. 1 mit seiner oberen Kante mit der Ausladung des Randes 3 abschliesst und von dieser abgedeckt ist.
In den Fig. 5-9 ist der Versteifungsring des oberen Topfrandes in verschiedenen Formen entsprechend den vorher erläuterten Ausführungsformen dargestellt, indem er gemäss Fig. 6 gleichfalls von dem oberen Rand völlig umfasst wird, während gemäss den Fig. 7-9 der Versteifungsring des oberen Topfrandes die Endkante dieses Randes in sich aufnimmt.
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5 ist ein Auge bzw. eine Verstärkung. des Ver- steifungsringes 4, an dem ein Griffstiel 6, wie für
Kasserollen üblich, aufgeschoben ist. Eine An- kerschraube 7 greift in das Gewindeloch 8 des
Auges 5 ein, um den Griffstiel 6 zu befestigen.
Gemäss Fig. 4 können Griffe oder Stiele 6'mit dem Aluminiumgussfuss 6" an das Auge 5 an- geschweisst werden.
10 ist eine beispielsweise gezeichnete Aussparung an dem Versteifungsring 4, die an einer oder mehreren Stellen des Umfanges angebracht sein kann (Fig. 5).
Der zu dem Dampfdrucktopf passende Deckel
11 ist gleichfalls aus Stahlblech gepresst und im
Anschluss an einen ebenen Ringteil lia mit einem senkrecht abgebogenen Rand l1b versehen, der mit dem Endteil llc nach innen eingebogen ist.
Der lichte Abstand zwischen den Teilen l1a und llc entspricht der Stärke des abgebogenen Ran- des 3, 3b des Topfes zuzüglich der Stärke des Dichtungsringes. Zur Aussteifung sind die Teile lla, l1b und llc des Deckels mit einem sie um- schliessenden Ring 12 aus Stahl oder Aluminiumguss versehen. Der Teil llc mit dem Verstei- fungsring 12 ist dabei bis auf die den Ausspa- rungen 10 entsprechende Abschnitte ausgespart, so dass also diese Abschnitte in Verbindung mit den Aussparungen 10 als Bajonettverschluss die- nen können.
9 stellt eine Bodenplatte dar, wie sie beispiels- weise aus Aluminium an das Stahlblech des Bodens 1 angegossen werden kann.
Es ergibt sich somit ein sehr leichter Topf mit Deckel, der zufolge der Verstärkungsringe 4, 12 und der Bodenplatte 9 allen Druckbeanspruchungen gewachsen ist und sich mittels eines hier nicht gezeichneten Gummiringes druckdicht verschliessen lässt.
Fig. 10 zeigt eine Deckelausbildung, bei welcher der im Querschnitt U-förmige Versteifungsring 4a von dem Rand lla, lib, 11c umschlossen ist.
Nach Fig. 11 ist dieser Rand l1a, l1b, l1c in den Versteifungsring 4a eingebettet, während nach Fig. 12. der Deckel 11 nur die Randteile lla, l1b aufweist, wobei. der Mantelflansch l1b in den Ring 4c eingeführt ist. Die Ausführung nach Fig. 13 entspricht bezüglich der Lage des Randteiles lla zu dem Ring 4d derjenigen nach der Fig.'5, doch ist nur ein Mantelende llb vor-
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des Topfes und des Deckels sowie diejenige der sie versteifenden Ringe kann dabei noch weiter abgewandelt werden.