AT206934B - Breitband-Rauschgenerator für Mikrowellen - Google Patents
Breitband-Rauschgenerator für MikrowellenInfo
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Description
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Breitband-Rauschgenerator für Mikrowellen
Die Erfindung betrifft eine als Mikrowellen-Rauschgenerator verwendete Gasentladungsröhre, bei welcher die Entladungsröhre in einer koaxialen Leitung untergebracht ist und einen Teil des inneren Leiters der Leitung bildet.
Bekannterweise bewegen sich die Elektronen in den positiven Säulen der Gasentladungen entsprechend der Maxwellschen Geschwindigkeitsverteilung, vobei die positive Säule als eine thermische Rauschquelle arbeitet, deren äquivalente Temperatur in der Grössenordnung 10'K tliegt. Der in das Mikrowellenbapd fallende Teil des Rauschens kann (z. B. zum Messen der Empfängerempfindlichkeit) auf die Weise verwendet werden, dass die Gasentladungsröhre in einer Wellenleitung untergebracht wird, die die Wellen er- w ! 1nschter Frequenz leitet.
Bei den bisherigen Rauschgeneratoren mit Gasentladungsröhren wurde die Gasentladungsröhre in einer Hohlraumleitung untergebracht, im allgemeinen in einer der Ebene E (die Ebene der elektrischen Kraft-
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bildet, welche schiefe Einsetzung zur Anpassung der Gasentladungsröhren an die Leitung dient. Folglich kommt die Gasentladungsröhre einer Belastung der Leitung gleich. Die schiefe Anordnung bezweckte eine Anpassung der Belastung.
Im Prinzip bewährt sich die geschilderte Methode entlang des ganzen Mikrowellenbandes, praktisch aber nur in dem Band über 4000 MHz. In der unteren Region des Mikrowellenbandes ist diese Verwendung einer Hohlrohrleitung nicht zweckmässig. dadie Abmessungen in diesem Bereich verhältnismässig gross sind, wodurch die Abmessungen des ganzen Instrumentes in unerwünschtem Masse vergrössert werden. Als Beispiel sei erwähnt. dass der Querschnitt eines auf 2000 MHz arbeitenden Rauschgenerators, mit Rücksicht auf die Grenzwellenlänge, ungefähr 55 x 110 Millimeter betragen und die minimale Länge der Gasentladungsröhre gleich 560 Millimeter sein würde.
Aus obigen Gründen werden in dem Band unter 4000 MHz fast ausschliesslich koaxiale Leitungen verwendet. In einem solchen Falle macht jedoch das Vorhandensein des inneren Leiters eine der obenerwähnten Anordnung entsprechende schiefe Anordnung aus mechanischen Gründen praktisch beinahe unmöglich.
Die erfindungsgemässe Anordnung passt sich ausgesprochen den koaxialen Speiseleitungen bzw. denen der TEM-Mode an, da in einem derartigen Falle die Entladungsrohre nicht eine Belastung, sondern einen Teil des einen Leiters der Speiseleitung bildet.
Das Wesen des erfindungsgemässen Breitbandmikrowellenrauschgenerators ist, dass bei dem einen Leiter der Speiseleitung der metallischen Leiter durch das Plasma der Gasentladung ersetzt wird, wodurch nicht nur die im gegebenen Falle technisch schwierige schiefe Einsetzung der Gasentladungsröhre unnötig wird, sondern auch eine Lösung erzielt wird, welche bei einer beliebigen Speiseleitung der TEM-Mode verwendbar ist.
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umgebende Teil der unterbrochenen Leitung durch entsprechende Dimensionierung dient.
Es ist zwar bereits bekannt, in der Achsenrichtung eines Hohlleiters eine gasgefüllte Röhre anzuordnen. Gemäss diesem Vorschlag dient diese Röhre jedoch nicht als Rauschgenerator, sondern als regelbarer Dämpfer.
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Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Rauschgenerators ist aus der Zeichnung ersichtlich. Der innere metallische Leiter 1 einer koaxialen Speiseleitung ist unterbrochen und einer gewissen Länge entlang durch eine Gasentladungsröhre ersetzt, auf die Weise, dass die mit der Röhre in Berührung befindlichen Teile der Speiseleitung letztere an beiden Enden hüllenartig umgeben. Auf diese Weise ist bei dieser Anordnung der eine Leiter das Plasma selber. Als tatsächliches xauscherregendes Medium dient der mit 4 bezeichnete Teil der Röhre. Die mit 3 bezeichneten Teile dienen zur Anpassung des Wellenwiderstandes der ursprünglichen Leitung und jener Leitung, die das Plasma als innere Leitung enthalt.
Diese Teile besitzen übrigens eine genügende Länge, um das an den Elektroden auftretende unerwünsche Rauschen infolge ihrer Dissipationsdämpfung praktisch vollkommen zu dämpfen.
Die Zuleitung der Anoden bzw. Heizspannung erfolgt durch eine metallische Stütze 2.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Breitbandrauschgenerator für Mikrowellen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer mit TEM-Wellenform arbeitenden Wellenleitung ein Teil des einen Leiters der Leitung durch das Plasma einer Gasentladungsröhre gebildet wird.
Claims (1)
- 2. Rauschgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungsröhre in einen Abschnitt einer koaxialen Leitung an Stelle des inneren metallischen Leiters eingesetzt ist.3. Rauschgenerator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jener Teil der Lei- tung, welcher das Ende der Gasentladungsröhre umfasst und als mechanische Halterung der Röhre dient, gleichzeitig das Anpassen des Wellenwiderstandes des ursprünglichen Wellenleiters an die Leitung, welche das Plasma als einen Leiter enthält, dadurch gewährleistet, dass eine Art koaxiale Leitung gebildet wird, deren Innenleiter das Plasma, und deren Aussenleiter der obenerwähnte Halterteil ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU206934X | 1957-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT206934B true AT206934B (de) | 1960-01-11 |
Family
ID=10978104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT836057A AT206934B (de) | 1957-09-17 | 1957-12-28 | Breitband-Rauschgenerator für Mikrowellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT206934B (de) |
-
1957
- 1957-12-28 AT AT836057A patent/AT206934B/de active
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