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Lichtmesseinrichtung mit seitlich zum Lichtstrahlengang angeordnetem Lichtempfänger
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tes dienen. Bei einer andern Ausführungsform der Erfindung ist eine hchtstrer r'- Schichf auf der Lichteinfallseite der Lichtleitplatte angeordnet und findet gleichzeitig als EinsteUchirm für das Kopiergerät Verwenaung.
Der Gegenstand der Erfindung ist mit dem Vorteil verbunden, dass er eine äusserst geringe Bauhöhe des Gehäuses, welches die Lichtmesseinrichtung enthält, beispielsweise des Vergrösserungsrahmens eines opti- schen Kopiergerätes, zulässt. Insbesondere die Ausführungsform mit rasterförniger Ausbildung der Streuschicht, welche an der Lichtleitplatte angeordnet ist, ist mit dem weiteren erheblichen Vorteil verbunden, dass die Beiträge des Kopierlichtes der einzelnen Kopierebenenbereiche Pliotostrorn der photoelektrischen Zelle weitgehend unabhängig von den Unterschieden im Abstand zwischen den einzelnen Kopierebenenbereichen und der Photozelle sind.
Weitere Vorteile des vorgeschlagenen Gegenstandes sind aus der nachstehenden Beschreibung spezieller Ausführungsformen der Erfindung ersichtlich.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung wird vorgeschlagen, bei photographischen Kopiergeräten, welche eine Lichtmesseinrichtung der eingangs genannten Art aufweisen, die vor der Photozelle der Lichtmesseinrichtung angeordneten Lichtleitmittel mindestens teilweise in bezug auf die Photozelle beweglich zu lagern, beispielsweise an der schwenkbar gelagerten Papierandruckplatte des Kopiegrerätes.
Zweckmässigerweise sind die Lichtleitmittel in einem auf der Papierandruci'platte des Kopiergerätes angeordneten Schutzgehäuse gelagert und können in das die Photozelle aufnehmende Gehäuse hineinra- gen. Erfindungsgemäss ist das Schutzgehäuse der Lichtleitmittel mit Ansätzen uneben, durch welche es an das Photozellengehäuse praktisch lichtdicht anfügbar ist. Vorteilhaftei. weise dünnen die Lichtleitmit- tel und ihr Schutzgehäuse beim Überführen in die Nichtgebrauchslage mindestens teilweise in das Photozellengehäuse einführbar sein.
Ferner wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, an der Papierandruckplatte or der Lichteintrittsflä-
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lichtdurchlässigeKopiergerätes. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen die obengenannten lichtdurchlässigen Andruckmittel eine Schicht aus lichtdurchlässigem elastischem Material.
Die Photozelle der Lichtmesseinrichtung kann beim erfindungsgemässen Koprergerät an einem vom Kopiergerät leicht abnehmbaren Träger, vorzugsweise am Deckel des Photozelfengehäuses, angeordnet sein. Bei Kontaktkcpiergeräten wird die Photozelle vorzugsweise im oberen Gclt,useteil des Kopiergerätes aiigeordnet.
Gegenüber den bisher bekannten Kopiergeräten mit auf der schwenkbaren Papierandruckplatte gelagerter Photozelle ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung mit dem Vorteil verbunden, dass die Photozelle der Lichtmesseinrichtung starr angeordnet werden kann, u. zw. auch dann, wenn die Lichteintrittsfläche der Lichtmesseinrichtung am Kopiergerät beweglich angeordnet werden muss. Die Photozelle und die an sie angeschlossenen elektrischen Bauteile der Lichtmesseinrichtung sind semivor jeglichen Erschütterungen geschützt und weisen deshalb eine hohe Betriebssicherheit auf, die bei den bisher bekannten Kopiergeräten mit beweglich angeordneter Lichtmesseinrichtung nicht erreicht weide : ; konnte.
Diese Ausführungsformen sind in der Zeichnung näher dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Grundplatte eines Vergrösserungsgerätes mit Teilen einer Belichtungsregelvorrichtung und der erfindungsgemässen Lichtleitplatte in der Ansicht von oben, Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 im Schnitt längs der Linie II-II, Fig. 3 Teile des Gegenstandes der Fig. 2 in stark vergrösserter, schematischer Darstellung, Fig. 4 Teile einer andern Ausführungsform der vorgeschlagenen Lichtmesseinrichtung im Schnitt, Fig. 5 Teile einer weiteren Ausführungsform der vorgeschlagenen Lichtmesseinrichtung im Schnitt, Fig. 6 eine Lichtmesseinrichtung mit mehreren photoelektrischen Zellen in der Ansicht von oben, Fig. 7 eine weitere Lichtmessein- richtung mit mehreren photoelektrischen Zellen in der Ansicht von oben, Fig.
8 den Gegenstand der Fig. 7 in Seitenansicht, Fig. 9 ein weiteres Anwendungsbeispiel der vorgeschlagenen Lichtmesseinrichtung. Fig. 10 ein photographisches Kontaktkopiergerät mit geschlossenem Kopierdeckel teils in Seitenansicht, teils im Schnitt, Fig. 11 Teile des Kopiergerätes der Fig. 10 bei geöffentem Kopierdeckel, Fig. 12 Teile des Gegenstandes der Fig. 10 in der Ansicht von oben und mit einer zusätzlichen Papierandruckvorrichtung, Fig. 13 den Gegenstand der Fig. 12 im Schnitt längs der Linie IV-IV.
In Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein auf die Grundplatte eines photographischen Vergrösserungsgerätes aufzu- setzendes Gehäuse bezeichnet, das eine rechteckige Öffnung 2 besitzt, unter der eine aus durchsichtigem Material, beispielsweise aus Glas oder Kunststoff, bestehende Platte 3 angeordnet ist. Diese ist an sich ebenfalls rechteckig und im wesentlichen der Grösse der Öffnung 2 angepasst, weist aber an einer Seite
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eine trapezförmige Verlängerung 4 auf.
An der Schmalseite 5 des trapezförmigen Plattenteiles 4 liegt die beispielsweise als Sekundärelektronenvervielfacher ausgebildete Photozelle 6 einer an sich bekannten und daher nicht näher dargestellten Belichtungsregelvorrichtung, welche die Kopierlampe des Vergrösserungsgerätes selbsttätig abschaltet, sobald eine vorbestimmte Kopierlichtmenge auf die Photozelle 6 aufgetroffen ist.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist auf die durch die Grösse der Öffnung 2 bestimmte Lichteintrittsfläche 7 der Platte 3 ein lichtstreuender und lichtdurchlässiger Schirm 8 zur Betrachtung des projizierten Bildes und gegebenenfalls zur Kontrolle der Scharfeinstellung des Gerätes aufgelegt. Als Einstellschirm 8 dient z. B. ein dünnes Blatt Papier, das jedoch im wesentlichen nicht in optischem Kontakt mit der Platte 3 steht, so dass sich zwischen dem Einstellschirm 8 und der Oberseite 7 der Platte 3 eine dünne Luftschicht 9 befindet. Zum Schutz gegen Verletzungen ist der Einstellschirm 8 mit einer dünnen Glasscheibe 10 abgedeckt, die gleichzeitig zur Auflage des Kopierpapiers dient.
Auf die untere Fläche 11 sowie auf die Seitenflächen 12, 13, 14 der Platte 3 mit Ausnahme der der Photozelle 6 gegenüber- liegenden Lichtaustrittsfläche 5 ist eine Schicht 15 aufgebracht, die nur an rasterförmig verteilten kleinen Bereichen 16 der Flächen 11,12, 13,14 der Platte 3 anliegt, wobei wenigstens diejenigen Teile 15a der Schicht 15 lichtstreuend sind, welche mit den Bereichen 16 der obengenannten Plattenflächen optisch in Berührung sind. Näherungsweise kann ein derartiges, lichtstreuendes Raster dadurch hergestellt werden, dass auf die Plattenflächen 11,12, 13,14 eine dünne Folie aufgeklebt wird, deren Klebefläche verhältnismässig rauh ist und somit nur die Bereiche 16 der Plattenflächen berührt.
Zwischen den lichtstreuenden Elementen 15a bleiben kleine Luftpolster 17 bestehen, in deren Bereich die Plattenflächen von der Schicht 15 nicht berührt werden. Die Seitenflächen 12,13, 14 der Platte 3 können anstatt nur an raster- förmig verteilten Bereichen 16 auch an ihrem gesamten Flächenbereich mit einer reflektierenden Schicht in Berührung stehen. Diese Schicht kann dabei auch. spiegelnd reflektierend sein.
Der Strahlengang in der Platte 3 und die Wirkungsweise der vorgeschlagenen Vorrichtung sind in
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mender Kopierlichtstrahl 18 durchdringt zunächst das auf die Abdeckscheibe 10 aufgelegte, in den Figuren nicht dargestellte Kopierpapier sowie die Abdeckscheibe 10 selbst und wird durch das Kopierpapier und durch den Einstellschirm 8 stark gestreut. Die gestreuten Lichtstrahlen treten nach Durchtritt durch die Luftschicht 9 in die Platte 3 ein und verlassen diese an der Unterseite 11 entspiechend den on- tischen Brechungsgesetzen - vgl. z. B. di ; Strahlen 18a, 18b - falls die Lichtstrahlen nicht auf die lichtstreuenden Bereiche 16 der Plattenunterseite 11 auftreffen, die von den Streuelementen 15a berührt werden.
Dagegen werden diejenigen Streuiichtstrahlen des Strahles 18, die auf die Bereiche 16 der Plattenunterseite 11 auftreffen, z. B. die Streulichtstrahlen 18c, 18d. an den Elementen 15a der Schicht 15 diffus reflektiert und unter den verschiedensten WinKeln an die obere Plattenfläche 7 zurückgeworfen. Dort treten diejenigen Lichtstrahlen, die unter einem Einfallswinkel, der kleiner ist als der Grenzwinkel der Totalre- flexion. auf die obere Plattenfläche 7 auftreffen. aus der Platte 3 aus, z.
B. die Strahlen 18e, 18f, während die übrigen an die obere Plattenflache 7 zurückgeworfenen Lichtstrahlen, z. B. die Strahlen 18g, 18h, an der Grenzfläche 7 total reflektiert werden und nach teilweise wiederholter Totalreflexion an den total reflektierenden Bereichen der Plattenunterseite 11, die zwischen den diffus reflektierenden Bereichen 16 liegen bzw. nach diffuser Reflexion an den Bereichen 16 der unteren Plattenfläche 11 sowie nach teilweise wie- derholter Totalreflexion an der oberen Fläche 7 in den trapezförmigen Teil 4 der Platte 3 gelangen, schliess- lich nach weiterer Totalreflexion an den Grenzflächen des trapezförmigen Teiles 4 durch die Austrittsssä- che 5 aus der Platte 3 austreten und in die Photozelle 6 einfallen.
Die Austrittsfläche 5 hat zweckmässigerweise die Form einer konvexen Zylinderlinse, um die aus dem Plattenteil 4 austretenden Lichtstrahlen möglichst vollständig auf der Kathode der Photozelle 6 zu sammeln.
Die untere Fläche 11 der Platte 3 ist nur im Bereich der Lichteinfallsöffnung 2 mit der lichtstreuenden Schicht 15 belegt, während die Flächen der trapezförmigen Verlängerung 4 der Platte 3 entweder unbeschichtet sind, so dass dort die Lichtleitung durchwegs durch Totalreflexion erfolgt, oder verspiegelt sind.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist also derart, dass die Kopierlichtstiahlen nach ihrem Eintritt in die Lichtleitplatte 3 zunächst durch das Streuraster 15a gestreut und dann innerhalb der Platte 3 weitgehend durch Totalreflexion zur Photozelle 6 weitergeleitet werden.
Da diese Weiterleitung des Lichtes innerhalb der Platte 3 mit verhältnismässig geringen Verlusten erfolgt, sind die Beiträge der Kopierlichtstrahlen, die auf die einzelnen Bereiche der Plattenfläche 7 auftreffen, zum Photostrom der Zelle 6 in hohem Masse unabhängig von den Unterschieden im Abstand zwischen den einzelnen Teilbereichen der Plattenfläche 7 und der Photozelle 6.
Eventuelle Einflüsse der Randflächen 12,
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13,14 auf die Beiträge des auf die Randzouen der Plattenfläche 7 auftreffenden Kopierlichtes zum Photostrom werden dadurch beseitigt, dass der rechteckige Teil der Platte 3 in seinen Abmessungen etwas grö- sser gewählt wird als die Lichteinfallsöffnung 2 des Gehäuses 1 ; dadurch werden die Randzonen der Plattenfläche 7 in bezug auf das \om Projektionsobjektiv kommende Licht abgedeckt. Versuche haben ergeben, dass die durch die Seitenflächen 12,13, 14 bedingten Störungen gering sind und sich nur auf die un- mittelbar am Rand gelegenen Zonen der oberen Plattenfläche 7 beschränken.
An Stelle der in Fig. 3 dargestellten, an einer zusammenhängende : 1 Folie 15 rasterförmig angeordne- ten Streuelemente 15a können aufderPlattenfläche 11 selbstverständlich auch Streuelemente rasterförmit angeordnet werden, welche untereinander nicht durch eine gemeinsame Schicht 15 in Verbindung stehen und beispielsweise durch Aufspritzen eines streuenden Stoffes auf die Flattenfläche 11 erzeugt werden.
Desgleichen ka. m ein beispielsweise im Aufspritzverfahren erzeugtes lichtstreuendes Raster 15a'anstatt auf der unteren Fläche 11 auch auf der oberen Fläche 7 der Platte 3 in optischem Kontakt mit dieser angeordnet und vorzugsweise zugleich als Einstellschirm des Vergrösserungsgerätes verwendet werden, vgl.
Fig. 4. Ferner ist es möglich, sowohl die obere Fläche 7 als auch die untere Flache 11 der Platte 3 mit lichtstreuenden Rastern zu versehen. Ausserdem kann ein Streuraster 19 anstatt an einer einzigen Lichtleitplatte 3 auch zwischen zwei Lichtleitplatten 20,21 angeordnet werden-vgl. Fig. 5 - so dass wenigstens ein Teil der durch die Platte 20 und das Streuraster 19 hindurchtretenden Kopierlichtstrahlen durch die Platte 21 der Photozelle zugeführt und somit die Licht. ausbeute erhöht wird.
Selbstverständlich gehört es mit zum Gegenstand der Erfindung, die der Lichteinfallseite abgewandten, bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung total reflektierenden Flächenbereiche bzw. Flächen der Lichtleitplatten 3,21 mit einer spiegelnd refelktieierden Schicht zu versehen.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, können infolge der Gleichmässigkeit der Beiträge der einzelnen Bereiche der Plattenfäche 7 zum Photostrom : licht nur an einer, sondern an mehreren Seiten der Platte 3 trapezförmige Verlängerungen 22.23, 24 vorgesehen sein, so dass mehrere Photozellen 25, 26, 27 gleichzeitig angeordnet werden können.
Desgleichen können mehrere Photozellen 28, 29, 30 an der Platte 3 beispiehveise dadurch angeordnet werden, dass an einer trapezförmigen Verlängerung 31 der Platte 3 mehrere Lichtaustrittsflächen 32, 33,34 vorgesehen sind, wobei der Plattenteil 31 in mehrere Arme 35, 36, 37 aufgespalten sein kann, welche zur raumsparenden Anordnung der Zellen 28,29, 30 unterschiedlich gekrümmt sein können, v gl.
Fig. 7 und 8.
Derartige Messanordnungen mit mehreren Photozellen sind vor allem bei Geräten zum Kopieren farbiger Bilder von Vorteil, wobei die Photozellen 25,26, 27 bzw. 28, 29, 30 jeweils für Lichtstrahlen von einer der drei Grundfarben empfindlich sind.
Die Verlängerungen 4 bzw. 22, 23, 24 bzw. 31 der Platte 3 können anstatt trapezförmig auch in anderer Form ausgebildet sein und beispielsweise gekrümmte Seitenflächen aufweisen. An Stelle dieser Verlängerungen können auch Lichtleitorgane vorgesehen sein, die mit der Platte 3 nicht aus einem Stück bestehen.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, wird es durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ferner in einfacher Weise ermöglicht, die Photozelle in grösserer Entfernung von der Messstelle anzuordnen. In Fig. 9 ist ein optisches Kopiergerät abgebildet, dessen Gehäuse 38 die Kopierlampe 39, den Kondensor 40, die Negativbühne 41, das Objektiv 42 und die Auflage 43 für das Kopiermaterial umfasst. Darüber ist die Lichtleitplatte 3 mit der ein lichtstreuendes Raster aufweisenden Schicht 15 angeordnet, welche wie beim Ge-
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che um 900 gekrümmt ist und mit ihrer Lichtaustrittsfläche 47 bis an die in grösserer Entfernung von der Kopierebene angeordnete, in dem Gehäuse 48 untergebrachte Photozelle 49 einer Belichtungsregelvorrichtung heranreicht.
Da im gekrümmten Teil der Plattenverlängerung 46 ein Teil der darin durch Totalreflexion weitergeleiteten Messlichtstra1ùen unter einem kleineren Einfallswinkel als dem Grenzwinkel der Totalreflexion auf die Begrenzungsflächen der Verlängerung 46 auftreffen, kann es zweckmässig sein, die Begrenzungsflächen im Bereich des gekrümmten Teiles der Verlängerung 46 mit spiegelnden Belegungen 50 zu versehen, um bei kleineren Krümmungsradien der Verlängerung 46 grössere Lichtveiluste zu vermeiden.
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bei Kontaktkopiergeräten und im übrigen auch bei andern Geräten mit photometrischen Einrichtungerl Verwendung finden.
Gemäss einer vereinfachten Ausführungsform der Erfindung kann die lichtstreuende Schicht auch die gesamte zu beschichtende Fläche der Platte 3, z. B. die untere Fläche 11 dieser Platte, berühren.
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Das inFig. 10 dargestellte photographische Kontaktkopiergerät umfasst in bekannter Weise eine Grundplatte 101, ein Gehäuse 102, die darin angeordnete Kopierlampe 103, einen Lichtschacht 104 und eine in einen Ausbruch des Gehäuses 102 eingesetzte lichtdurchlässige Platte 105, auf welche das zu kopierende Negativ sowie das Kopierpapier aufgelegt werden. Zum Anpressen des Negativs und des Kopierpapiers an die Platte 105 dient eine meist als Kopierdeckel bezeichnete Andruckplatte 106, welche an den auf der Achse 107 drehbar gelagerten Schwenkarmen 108 befestigt und auf ihrer Unterseite mit einer Schicht 109 aus elastischem Material, z. B. Filz, versehen ist. Durch die Schicht 109 wird erreicht, dass das Negativ und das Kopierpapier über ihre ganze Fläche hinweg dicht an die Platte 105 angepresst werden.
Das Kdpiergerät besitzt eine photoelektrische Belichtungsregelvorrichtung, welche eine Photozelle 110 and eine daran angeschlossene, beispielsweise in dem Einschub 111 angeordnete elektrische Schaltvorrichtung umfasst. Die Schaltvorrichtung ist an sich bekannt und deshalb in den Figuren nicht näher dargestellt. Sie besitzt einen Kondensator, dessen Ladungszustand unter dem Einfluss des Photostroms der Zelle 110 verändert wird, und schaltet die Kopierlampe 103 selbsttätig ab, sobald der Kondensator ein vorbestimmtes Potential erreicht hat und somit eine vorbestimmte Kopierlichtmenge auf die Photozelle 110 aufgetroffen ist.
Die Photozelle 110 ist seitlich zum Kopierlichtstrahlengang angeordnet, u. zw. in dem Gehäuse 112, das auf das Gehäuse 102 des Kopiergerätes aufgesetzt ist. Sie ist vorzugsweise am Deckel 113 des Gehäuses 112 befestigt. Ausser der Photozelle 110 können im Gehäuse 112 und vorzugsweise am Gehäusedekkel 113 weitere Bauelemente der Belichtungsregelvorrichtung angeordnet sein. Der Bereich der Kopierfläche, der für die Lichtmessung herangezogen wird, also. die Messstelle, ist durch die Grösse und Anordnung des vorzugsweise rechteckigen Ausbruchs 114 der Andruckplatte 106 und ihrer Andruckschicht 109 bestimmt.
Zur Weiterleitung des durch das Negativ und durch das Kopierpapier im Bereich. des Ausbruches 114 hindurchdringenden Kopierlichtes zur Photozelle 110 dient die auf der Andruckplatte 106 angeordnete Lichtleitplatte 115, die den Ausbruch 114 der Andruckplatte 106 abdeckt und durch einen Ausbruch 116 der Gehäusewand 117 in das Photozellengehäuse 112 hineinragt.
Die Lichtleitplatte 115 befindet sich innerhalb des auf die Andruckplatte 106 aufgesetzten flachen Schutzgehäuses 118, das im Bereich des Ausbruches 114 der Andruckplatte 106 ebenfalls einen Abbruch 119 aufweist und ebenfalls in das Photozellengehäuse 112 hineinragt. Das Schutzgehäuse 118 besitzt an seinem freien Ende kragenförmige Ansätze 120, 120', 121,121', welche sich bei geschlossenem Kopif, rdeckel an die Innenseite der Wand 117 de s Photozellengehäuses 112 anlegen und hiedurch verhindern, dass während der Belichtungsregelung störendes Nebenlicht, das beispielsweise von der Dunkelkammerleuchte herrühren kann, in das Photozellengehäuse 112 eindringt und auf die Photozelle 110 auftrifft.
Die der Kopierfläche abgewandte Oberfläche der Lichtleitplatte 115 ist im Bereich des Ausbruches 114 der Andruckplatte 106 und des Ausbruches 119 des Schutzgehäuses 118 mit einer lichtstreuenden Schicht 122 belegt, welche entsprechend einer der eingangs beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet sein kann und das bei geschlossenem Kopierdeckel durch das Negativ und durch das Kopierpapier hindurchdrin- gende, im Bereich der Ausbrüche 114,119 in die Lichtleitplatte 115 einfallende Kopierlicht mindestens teilweise diffus reflektiert, aerart, dass es innerhalb der Lichtleitplatte 115 durch wiederholt stattfindende Totalreflexion, also nach dem Flutlichtprinzip,
zur Lichtaustrittsfläche 123 der Lichtleitplatte 115 geführt wird und nach dem Austritt aus der Lichtleitplatte 115 auf die Photozelle 110 auftrifft.
Wie bereits näher ausgeführt wurde, kann die lichtstreuende Schicht 122 auch auf der Lichteintrittsfläche der Lichtleitplatte 115 angeordnet sein.
Aus Fig. 11 ist ersichtlich, dass beim Öffnen des Kopierdeckels die Lichtleitplatte 115 mitverschwenkt wird, während die Photozelle 110 nicht verstellt wird und somit'wie auch die übrigen Teile der elekqischen Schaltvorrichtung der Belichtungsregelvorrichtung - beim Öffnen und Schliessen des Kopierdeckels vor jeglichen Erschütterungen geschützt ist. Die Lichtleitplatte 115 und ihr Schutzgehäuse 118 werden beim Öffnen des Kopierdeckels noch weiter in das Photozellengehäuse 112 eingeführt, so dass der Benutzer des Kopiergerätes beim Wechsel des zu kopierenden Negativs und des Kopierpapiers durch die Lichtmesseinrichtung in keiner Weise behindert wird.
Da die Photozelle 110 in einem Gehäuseteil des Kopiergerätes und auf der Papierandruckplatte 106 lediglich die Lichtleitplatte 115 und ihr Schutzgehäuse 118 angeordnet sind, wird die Bauhöhe der Andruckplatte 106 im Vergleich zu Kopiergeräten ohne Lichtmesseinrichtung nicht wesentlich vergrössert.
Auch die gewichtsmässige Belastung der Andruckplatte 106 durch dieLichtleitplatte 115 und deren Schutzgehäuse 118 ist unerheblich.
Damit die Kopiervorlage und das Kopierpapier auch im Bereich des Ausbruches 114 der Andruckplat-
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rung dieser zusätzlichen Andruckplatte 124 dienen die Bolzen 125,126 der Schrauben 127, 128, welche durch Bohrungen der Andruckplatte 124 und durch Ausbrüche der Lichtleitplatte US hindurchgreifen und gleichzeitig zur Befestigung der Lichtleitplatte 115 im Inneren des Schutzgehäuses 118 dienen. Durch die Blattfedern 129,130 wird die Andruckplatte 124 gegen das Schutzg3häuse 113 der Lichtleitplatte 115 nachgiebig abgestützt.
Die der Kopierfläche zugewandte Oberfläche der lichtdurchlässigen Andruckplatte 124 ist mit einer Schicht 131 aus elastischem, lichtdurchlässigem Material abgedeckt.
Selbstverständlich können die Lichtleitplatte 115 und ihr Schutzgehäuse 118 in Abweichung von der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform bei entsprechend verlagerter Photozelle 110 auch derart ausgebildet und angeordnet sein, dass das Schutzgehäuse 118 und gegebenenfalls auch die Lichtleitplatte 115 nicht in das Photozellengehäuse 112 hineinragen und beim Schliessen des Kopierdeckels an ein vor der Photozelle liegendes Lichteintrittsfenster des Photozellengehäuses 112 von aussen herangeführt werden.
Ferner können in Abweichung von der gezeigten Ausführungsform der Erfindung bei entsprechend verlagerter Photozelle 110 im Messstrahlengang zwischen der auf der Andruckplatte 106 gelagerten Lichtleitplatte 115 und der Photozelle weitere, beispielsweise starr angeordnete und vorzugsweise platten-oder stabförmigeLicht1eitmittel vorgesehen sein, an welche die Lichtaustrittsfläche 123 der Lichtleitplatte 115 beim Schliessen des Kopierdeckels herangeführt wird.
Die erfindungsgemässe bewegliche Anordnung der Lichtleitmittel oder zumindest eines Teiles derselben ist selbstverständlich nicht nur bei Kontaktkopiergeräten, sondern auch bei optischen Kopiergeräten möglich, beispielsweise bei Vergrösserungsgeräten, welche nach Art des in Fig. 9 dargestellten Gerätes ausgebildet sind.
Ferner ist die erfindungsgemässe Anordnung der Lichtleitmittel auch bei Kopiergeräten zweckmässig, welche keine photoelektrische, die Kopierlampe 103 selbsttätig abschaltende Belichtungsregelvorrichtung, sondern lediglich einen vor dem Kopiervorgang zur Anwendung kommenden photoelektrischen Belichtungsmesser aufweisen, durch welchen die erforderliche Dauer der nachfolgenden Belichtung des Kopiermaterials ermittelt werden kann. Bei Vergrösserungsgeräten mit Belichtuhgsmcsser der letztgenannten Art können die gegenüber der starr angeordneten Photozelle beweglich gelagerten Lichtleitmittel zur Durchführung der Belichtungsmessung beispielsweise auch in den Strahlengang zwischen Negativ und Kopiermaterial eingebracht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lichtmesseinrichtung mit seitlich zum Lichtstrahlengang angeordnetem Lichtempfänger und vor ihm angeordneten, aus lichtdurchlässigem Material bestehenden Lichtleitmitteln, welche in den Strahlengang ragen und in welchen die Lichtstrahlen zum Lichtempfänger weitergeleitet werden, gekennzeich- net durch eine imLichtstrahlengang quer zur Lichteinfallsrichtung angeordnete Lichtleitplatte (3 ; 20, 21 ;
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115) optisch in Kontakt sind.