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Vorrichtung zum Verbinden der Vorderschale eines Gaswasserheizers mit dessen Rückwand
DieErfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden der Vorderschale eines Gaswasserhei- zers mit dessen Rückwand, wobei die Vorderschale an ihrem unteren Rand eingebördelt und an der Rückwand an hakenförmig nach obengekrümmtenRandteilenmittelshakenförmiggekrümmterRandleistenaus- hebbar aufgehängt ist. Die bisher verwendeten Befestigungsmittel (Befestigungsschrauben, Federbolzen u. dgl.) sind verhältnismässig umständlich zu bedienen, zumal man hiezu bestimmte Werkzeuge benötigt.
Insbesondere bei Verwendung von Federbolzen kann es leicht vorkommen, dass beim Hineindrfcken eines solchen Federbolzens das Werkzeug ausrutscht, wobei Handverletzungen oder Beschädigungen am Email der Vorderschale entstehen können. Eine weitere Schwierigkeit tritt in der Regel dann auf, wenn ein Gaswasserheizer in der Nähe einer Wandecke angeordnet ist, da das der Wandecke zugekehrte Befestigungsmittel für die Vorderschale dann nur schwer zugänglich ist.
Diese Mängel lassen sich gemäss der Erfindung dadurch vermeiden, dass an dem mit der Rückwand in Verbindung stehenden Gehäuse der Wasserarmatur ein etwa Z-förmiger Klemmbügel mit seinem einen Schenkel befestigt ist, dessen freier anderer Schenkel federnd und gegen den Steg des KlemmbUgels zu- rückbiegbar ausgebildet ist, so dass nach dem Aufhängen der Vorderschale an der Rückwand der eingebördelte untere Rand der zu befestigenden Vorderschale an dem freien, die Vorderschale gegen die Rückwand und nach un'en drückenden Schenkel anliegt. Hiedurch wird vor allem eine sehr billige und einfache Herstellung der Vorrichtung erreicht. Das Befestigungsmittel kann ohne jedes Werkzeug leicht bedient werden und ist gut zugänglich. Weiterhin ist die Vorderschale von der Rückwand'sehr schnell und sehr leicht abzunehmen.
Darüber, hinaus bietet die Erfindung den Vorteil, dass das Befestigungsmittel vollständig von der aufzusetzenden Vorderschale des Gaswasserheizers verdeckt wird.
Es ist zweckmässig, den freien Schenkel des aus Polyamid bestehenden Klemmbügels mit einer bezüglich dcs Steges nach aussen gerichteten Wölbung zu versehen.
Gemäss einem weiteren Erfindungsgedanken ist der freie Schenkel mit einer oder mehreren Rasten für
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ter Weise ist am freien Ende des freien Schenkels ein mit seinem Ende der Vorderschale zugekeluter Ansatz für eine Betätigung der Vorrichtung von Hand angeordnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine erste Ausführung der Vorrichtung zum Verbinden der Vorderschale eines Gaswasserheizers mit dessen Rückwand in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 eine zweite Ausführung der Vorrichtung und Fig. 3 eine Seitenansicht eines oben und unten teilweise aufgebrochenen Gaswasserheizers.
Gemäss Fig. 1 besteht der Klemmbügel 10 aus einem V-förmigen Winkelstück aus einem Polyamid, nämlich Nylon, mit Steg 11 und Schenkel 12, die einen Winkel von etwa 300 einschliessen. Der Steg 11 ist an dem derUmbiegestelle 13 gegenüberliegenden Ende mit einem Schenkel 14 versehen, der im rechten Winkel auf der dem Schenkel 12 abgekehrten Seite des Steges 11 angeordnet ist. Im Schenkel 14 ist ein Langloch 15 zur Befestigung des Klemmbügels an dem einen der beiden Gehäuseteile vorhanden. Der
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; seineSteg 11 ist etwa gleich der Länge dieses Steges.
Gegebenenfalls kann der freie Schenkel 12 mit einer oder mehreren Rasten 16 für den Eingriff einer
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Kante des zu befestigenden Gehäuseteiles versehen sein.Auch kann gemässFig.2 an dem Klemmbügel 10, u. zw. am freien Ende des freien Schenkels 12, ein Ansatz 24 angeordnet sein, Hin den Klemmbügel, insbesondere zum Lösen der Gehäuseteile, auch von Hand betätigen zu können.
Gemäss Fig. 3 ist am oberen Rand 17 der Rückwand 18 eines Gaswasserheizers der obere Randwulst 19 einer Vorderschale 20 eingehängt. Zur Befestigung des unteren Endes der Vorderschale 20 ist an dem mit der Rückwand 18 in Verbindung stehenden Gehäuse 21 der Wasserarmatur der Klemmbügel10 in entsprechender Lage mittels einer durch das Loch 15 hindurch geführten Kopfschraube 22 befestigt. Wenn nun die Vorderschale 20 gegen den Klemmbügel 10 gedrückt wird, dann wird der eingeb@rdelte untere Rand 23der Vorderschale gegen den freien Schenkel gepresst, so dass das freie Ende des Schenkels 12 unter der Gegenkraft der zu befestigenden Vorderschale gegen den Schenkel 11 auf Grund der Elastizitat des Nylons zurückgebogen wird. Ein Lösen der Vorderschale ist nur mit Handkraft möglich.
PATENTANSPRUCHES
1. Vorrichtung zum Verbinden der Vorderschale eines Gaswasserheizers mü dessen Rückwand, wobei
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1. und an der Ructwand cl ;} tlakenförmiggekrümmten Randteilen mittels hakenförmig gekrümmter Randleisten ausheL'bar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem mit der Rückwand (18) in Verbindung stehenden Gehäuse (21) der Wasserar- matur ein etwa Z-förmiger Klemmbügel (10) mit seinem einen Schenkel (14) befestigt ist, dessen freier anderer Schenkel (12) iedernd und gegen den Steg (11) des Klemmbügels (IS) zurückbiegbar ausgebildet ist, so dass nach dem Aufhängen der Vorderschale (20) an der Rückwand (18) der eingebördelte untere Rand (23) der zu befestigenden Vorderschale (20) an dem freien,
die Vorderschale gegen dierückwand und nach unten drückenden Schenkel (12) anliegt.