AT206501B - Verfahren zur Herstellung verstärkter Stellen in gedruckten Schaltungen mittels einer Metallfolie - Google Patents
Verfahren zur Herstellung verstärkter Stellen in gedruckten Schaltungen mittels einer MetallfolieInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung verstärkter Stellen in gedruckten Schaltungen mittels einer Metallfolie
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, werden in zunehmendem Masse sogenannte gedruckte Schaltungen verwendet. Diese gedruckten Schaltungen bestehen aus einer Isolierstoffplatte, auf der nach verschiedenen Verfahren leitende Linienzüge als Stromwege und Anschlusspunkte für die zu befestigenden Bauelemente angeordnet sind. Um eine leitende Verbindung der Schaltelemente mit den gedruckten Leitungen vornehmen zu können, sind an den Arschlusspunkten Löcher in der Isolierstoffplatte angeordnet, durch die die Anschlussdrähte der Schaltelemente hindurchgesteckt und nach dem Tauchlöt- verfahren mit der gedruckten Leitung verlötet werden.
Es ist weiterhin bekannt, an Stelle dieses Verfahrens die Anschlussdrähte der Schaltelemente direkt auf den gedruckten Leitungen mit Hilfe des Widerstandsschweissens oder Widerstandslötens zu verwenden.
Durch dieses Verfahren erübrigt sich der besondere Arbeitsgang, der durch die erforderlichen Löcher in der Isolierstoffplatte bedingt ist. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass zur einwandfreien Befestigung der Schaltelemente mit der gedruckten Leitung eine starke Erwärmung erforderlich ist, du : ch die die äusserst dünnen Schichten der gedruckten Leitung zerstört werden können. Insbesondere ist die Isolierstoffplatte, die bekanntlich meist aus Hartpapier hergestellt ist, der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt.
Es ist weiterhin bekannt, die gedruckten Leitungen an den Stellen, an denen die Schaltelemente mit der Leitung verbunden werden sollen, durch eine zusätzliche Metallfolie, insbesondere durch eine Edelmetallfolie, zu verstärken. Zur Herstellung dieser Verstärker sind Verfahren bekannt, nach denen die Folie auf galvanischem Wege befestigt wird. Hiebei besteht jedoch die Gefahr, dass durch eine derartige Verbindung eine geringe und ausserdem schwammige Struktur entstehen kann. Werden diese Leitungsverstärkungen als Kontaktstellen, beispielsweise für Stecker oder Schaltarme benutzt, so ist die Standfestigkeit dieser galvanischen Kontaktüberzüge bei oft betätigten Kontakten, wie es beispielsweise bei Wählern der Fall ist, erfahrungsgemäss gering.
Es ist auch bekannt, als Edelmetall Rhodium zu verwenden, das jedoch teuer und infolge seiner Härte zerstörungsanfällig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der genannten Verfahren zu vermeiden und zu ermöglichen, jeden Kontaktwerkstoff in beliebigen Stärken und Formen anzuwenden. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die zusätzliche Metallfolie einseitig mit einer Weichlötschicht versehen und unter Erwärmung mit der gedruckten Leitung verlötet wird. Gemäss weiterer Ausbildung der Erfindung erfolgt die Erwärmung induktiv oder durch einen warmen Stempel.
Die Erfindung wird an Hand eines in den Fig. 1-3 näher dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine Metallfolie mit aufgebrachter Weichlötschicht im Schnitt, Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer auf der gedruckten Leitung befestigten Kontaktstelle und Fig. 3 eine Anordnung zum gleichzeitigen Befestigen mehrerer Kontaktstellen auf gedruckten Leitungen.
Zum Befestigen von Schaltelementen auf gedruckten Leitungen oder zur lösbaren Verbindung von Steckern auf gedruckten Leitungen wird eine zusätzliche Metallfolie 1 mit einer Weichlötschicht 2 einseitig versehen, die etwa die Stärke von 1/20 mm besitzt. Diese so vorbereitete Metallfolie 1 kann nun vollautomatisch unter gleichzeitiger Erwärmung auf die gedruckte Leitung 3 einer Isolierstoffplatte 4 aufgebracht und verlötet werden.
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Sollen mehrere gedruckte Leitungen 3 einer Isolierstoffplatte 4 an den Rändern der Platte 4 zum Zwecke einer Verstärkung der Leitungen 3 auf diesen aufgebracht werden, so ist es zweckmässig, die einzelnen Kontaktstellen 1 als Zinken eines Metallkammes 5 auszubilden. Dabei werden nur die Zinken 1 mit den gedruckten Leitungen 3 verlötet und nach diesem Arbeitsvorgang der eigentliche Kamm abgeschnitten, u. zw. entlang der gestrichelten Linie.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung verstärkter Stellen in gedruckten Schaltungen mittels einer zusätzlichen Metallfolie, insbesondere zur Herstellung von Kontaktstellen auf gedruckten Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Metallfolie (1) einseitig mit einer Weichlötschicht (2) "ersehen und hierauf unter Erwärmung mit der gedruckten Leitung (3) verlötet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung induktiv erfolgt.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfolie (1) durch einen warmen Stempel auf die gedruckte Leitung (3) aufgebracht und verlötet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE206501X | 1957-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT206501B true AT206501B (de) | 1959-12-10 |
Family
ID=5792865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT672558A AT206501B (de) | 1957-09-25 | 1958-09-25 | Verfahren zur Herstellung verstärkter Stellen in gedruckten Schaltungen mittels einer Metallfolie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT206501B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1616293B1 (de) * | 1967-05-04 | 1971-08-26 | North American Rockwell | Verfahren zum Verbinden eines Mikroschaltungsplaettchens mit einer Unterlage |
-
1958
- 1958-09-25 AT AT672558A patent/AT206501B/de active
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