AT206392B - Anstellvorrichtung mit einer Mutter und einer Spindel, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken - Google Patents

Anstellvorrichtung mit einer Mutter und einer Spindel, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken

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AT206392B
AT206392B AT601758A AT601758A AT206392B AT 206392 B AT206392 B AT 206392B AT 601758 A AT601758 A AT 601758A AT 601758 A AT601758 A AT 601758A AT 206392 B AT206392 B AT 206392B
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nut
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nuts
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Moeller & Neumann Gmbh
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  Anstellvorrichtung mit einer Mutter und einer Spindel, insbesondere für Einbau- stücke in Walzwerken 
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 len, muss die Vorspannkraft von der Spreizeinrichtung aufgebracht werden. Die Spreizeinrichtung kann insoweit auch gleichgesetzt werden mit den bekannten, zwischen den Einbaustücken liegenden und in der Höhe verstellbaren Distanz-   Stücken.   



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine aus Mutter und Spindel bestehende Anstellvorrichtung für die Einbaustücke von ständerlosen Walzwerken oder andere, in ihrem Abstand veränderliche Teile zu schaffen, bei der die hydraulische Spreizeinrichtung durch starr wirkende Distanzstücke ersetzt ist, und wobei die Ver- änderung der Höhe der Distanzstücke sich gleichzeitig auf die Höhenlage der Druckmuttern an den Zugankern auswirkt, so dass bei jeder Anstellung die zu verstellenden   Einbaustücke   stets zwischen starren Teilen eingespannt bleiben.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Distanzstücke aus einem die Zuganker umgreifenden, sich an dem einen Teil abstützenden Gewinderingbolzen und einer mit diesem zusammenwirkenden ringförmigen, sich an dem andern Teil abstützenden Gewindemutter bestehen,

   von denen jeweils das eine dieser Gewindeteile drehbar und das andere undrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile verbunden ist, und dass von dem Antrieb zum Drehen eines Gewindeteiles ein Antrieb abgeleitet ist, der die auf den zu verstellenden Teilen aufsitzenden Druckmuttern in dem Mass und in der Richtung verstellt, wie die zu verstellenden Teile sich bewegen. 



   Eine besonders einfache Art, eine getriebliche Verbindung zwischen den drehbaren Gewindeteilen zwischen den   Einbaustücken   und den Druckmuttern der Zuganker herzustellen, besteht gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung darin, die Zuganker dafür heranzuziehen, d. h. den abgeleiteten Drehantrieb durch die Zuganker zu bilden, indem diese drehbar sind, wobei die Druckmuttern des zu verstellenden Teiles festlegbar sind, um eine Schraubbewegung zwischen Zuganker und Druckmutter zu erhalten. 



   Es ist zwar bei   ständerlosen Walzgerüsten   be- 

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 kannt, die den Walzdruck aufnehmenden Zuganker als Stellschrauben für die Anstellung der Walzen auszubilden. Die Zuganker sind gegen- über in den zu verstellenden Einbaustücken festgelegten Muttern drehbar. Die Einbaustücke werden aber nicht über starre   Distanzstücke   miteinander verspannt, vielmehr durch Federn auseinandergespreizt. Somit fehlen bei den bekannten Gerüsten Druckmuttern an den Zugankern, und es liegt nicht das Problem vor, äussere Druckmuttern. beim Anstellen der Walzen mit zu verstellen, um die Verspannung der   Einbaustücke   zu erhalten (USA-Patentschrift Nr. 2, 506, 681). 



   Wenn die Zuganker sehr stark vorgespannt sind, wird die Flächenpressung in den Gewindeteilen der Anstellvorrichtung so hoch, dass Verstellbewegungen nicht mehr oder nur mit sehr starkem Drehantrieb möglich sind. Es empfiehlt sich dann, die Zuganker während der Verstellung der Verstellteile zu entpannen. Es ist bei herkömmlichen Anstellvorrichtungen üblich und vorteilhaft, die Drehantriebe für Muttern oder Spindeln auf der dem Verstellspalt abgewendeten Seite eines zu verstellenden Teiles anzuordnen. 



   Um dies bei einer Anstellvorrichtung nach dem erfindungsgemässen Prinzip zu verwirklichen, wird nach einem weiteren   erfindungsgemässen   Vorschlag empfohlen, dass sowohl das Antriebsrad, als auch der drehbare Gewinderingteil mit dem Zuganker drehfest verbunden sind. Hiedurch wird erreicht, dass auch bei aussenliegendem Antriebsrad der Anstellvorrichtung der Zuganker als Übertragungsglied für die Drehbewegung benutzt werden kann, diesmal sowohl zum Antrieb eines Gewinderingteiles als auch als abgeleiteter Drehantrieb zur Verstellung einer gegen Drehung festgelegten Druckmutter. 



   Eine weitere Lösung der gleichen Aufgabe besteht gemäss der Erfindung darin,   dass   das au- ssenliegende Verstellrad über einen in den ihm zugeordneten Verstellteil reichenden rohrförmigen Fortsatz mit dem drehbaren Gewinderingteil auf Drehung verbunden und der Zuganker im andern Verstellteil undrehbar festgelegt ist. 



  Diese Lösung eignet sich besonders zum voneinander unabhängigen Verstellen der oberen und unteren Einbaustücke eines Trio-Walzgerüstes, wo es schwierig wäre, mit drehbaren Zugankern zu arbeiten. Im Falle der vorerwähnten Anwendung ist das mittlere Einbaustück und in ihm der Zuganker festgelegt und jedem Walzenspalt ein zusammenarbeitendes Paar von Gewinderingteilen zugeordnet, von denen der drehbare Gewindetell jeweils von einem auf der Aussenseite des oberen und unteren Einbaustückes angeordneten Dreh- 
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 mit den Antriebsrädern auf Drehung verbindbar sind. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 eine Ausführungsform in einem Vertikalschnittbild, Fig. 2 ein ständerloses Duo-Walzgerüst mit dreh- baren Zugankern teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht in Richtung der Walzenachsen und Fig. 3 eine Anstellvorrichtung für ein Trio-Walzgerüst im Schnitt durch einen undrehbaren Zuganker. 



   Fig. 1 zeigt in teilweiser, schematischer Darstellung ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung, u. zw. ein ständerloses, vorgespanntes Duo-Walzgerüst mit Einbaustücken 1 und 2 und zwischen   den Einbaustücken   liegendem Drehantrieb für die Anstellvorrichtung. 



   Die Einbaustücke 1, 2 sind dabei durchbohrt und mittels Zuganker 3 sowie den   Aussen- oder   Druckmuttern   4,     5   miteinander verbunden. Die Anstellvorrichtung besteht aus einem Gewinderingbolzen   7 a,   der ein Teil eines von einer Schnecke 6 angetriebenen Schneckenrades 7 ist und mit einer ringförmigen Gewindemutter 8 zusammenarbeitet. Der Ringbolzen   7   bzw. das Schneckenrad 7 stützt sich drehbar auf dem Ein- 
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 mit dem Einbaustück 1 verbunden. Der Zuganker 3 ist über einen Keil 9 mit dem Schneckenrad 7 
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 sich der Zuganker 3 in dem Schneckenrad 7 verschieben. 



   Wenn die vorgenannten Teile zusammengebaut sind und die Muttern 4 und   5   soweit auf den Zuganker 3 aufgeschraubt werden, dass zwischen den Einbaustücken 1 und 2 und den Muttern kein Spiel, aber auch keine Vorspannung ist, so wird bei einer bestimmten Gesamthöhe der Anstellvorrichtung   6,   7 und 8 der Abstand zwischen   den beiden Einbaustücken    und 2 bestimmt.
Wenn das Gewinde der Mutter 8 dieselbe Steigung aufweist wie das Gewinde der Mutter   4,   letztere mittels eines Riegels 4a am Drehen gehindert wird, die Mutter   5   sich aber mit dem Zuganker 3 umdrehen kann, so wird-wenn die Schnecke 6 gedreht wird-das Einbaustück 1 je nach der Drehrichtung gehoben oder gesenkt. Die Verstellkraft an der Schnecke 6 entspricht den zu hebenden Gewichten und den auftretenden Reibungsmomenten.

   Das Einbaustück 2 bleibt in seiner Lage. 



   Wenn aber sowohl die Mutter 4 als auch die Mutter 5 am Drehen gehindert werden und die Gewindesteigung der Muttern 4 und 5 halb so 
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 Schnecke 6 gedreht   wird-beide Einbaustücke   um das gleiche Mass einander nähern oder entfernen, und zwar bezogen auf die Mittelebene   d   Walzenspaltes. Hiezu ruht das Gerüst mit den unteren Bodenflächen der Zuganker 3 auf dem Fundament auf. 



   Im allgemeinen wird es genügen, das Einbaustück 1 zu heben und zu senken. Es gibt aber auch Walzwerke, wo es wünschenswert ist, dass   die einmal festgelegte Höhe der Walzmitte bestehen bleibt. Dann ist es vorteilhafter, die Einbau-   

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 stücke 1 und 2 in der vorbeschriebenen Weise beweglich zu machen. 



   Um eine Vorspannung der Zuganker 3 leicht hervorrufen und vor dem Betätigen der Anstell- vorrichtung leicht aufheben zu können, sind die
Zuganker hohl, d. h. als   Rohre ausgeführt,   die am oberen Ende durch ein Verschlussstück 10 und einen Deckel 11 und am unteren Ende durch ein   Verschlussstück 12   und einen Deckel 13 ver- schlossen sind. Im Verschlussstück 10 sitzt ein
Multiplikator, bestehend aus einem Kolben 14 und einem   Plunger-   und einer hinter dem
Kolben sitzenden Vorspannfeder   16,   die einen mässigen Vorspanndruck erzeugt. Im Verschluss- stück 12 sitzt ein Rückschlagventil 17, das beim Ausführungsbeispiel durch eine sehr starke Fe- der 18 geschlossen ist. 



   Wenn durch die Öffnung des Deckels 11 ein Druckmittel auf den Kolben des Multiplikators einwirkt, so multipliziert sich dieser Druck im Verhältnis des Kolbendurchmessers 14 zu dem Durchmesser des kleinen Plungers 15 und wirkt auf die im Rohr befindliche Flüssigkeit. In dem Rohr wird eine hohe Spannung erzeugt und unter dem Einfluss dieser Spannung längt sich das Rohr. Zwischen der Oberkante des Einbaustückes 1 und der Unterkante der Mutter 4 oder zwischen der Unterkante des   Einbaustückes   2 und der Oberkante der Mutter 5 oder zwischen beiden Muttern und beiden Einbaustücken entsteht Spiel. Eine der beiden Muttern wird dann spielfrei angezogen.

   Wenn hierauf der Druck vom Multiplikator weggenommen wird, will sich das Rohr 3 zusammenziehen und die Teile 1, 2, 3,   4,     5,   7 und 8 stehen unter starker Vorspannung. 



  Unter   dieser Vorspannung lässt   sich die Schnecke 6 nicht drehen, weil die aufzubringenden Momente derart gross wären, dass man die dazu erforderlichen Motoren gar nicht auf dem Gerüst unterbringen könnte. 



   Mit dieser Vorspannung wird gewalzt. Wenn der Mittenabstand der beiden Walzen-sei es 
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 Druck auf den Kolben 14 ausgeübt, das Rohr 3 längt sich und alle miteinander unter Vorspannung stehenden Teile werden spannungsfrei. Nunmehr ist es leicht, die Schnecke 6 zu drehen und dadurch den Mittenabstand der beiden Walzen zu   verändern.   



   Wenn der neue gewollte Mittenabstand erreicht ist, wird das Druckmittel, welches über dem Kolben 14 steht, weggenommen, das Rohr zieht sich zusammen und sämtliche Teile stehen wieder unter starker Vorspannung. 



   Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Mutter 8 drehbar zu machen und den Ringbolzen 7a festzulegen. 



   Die Einbaustücke   21, 22 gemäss   Fig. 2 sind durchbohrt und mittels Zuganker 23 sowie Au- ssendruckmuttern   24,   25 miteinander verbunden. 



  Die Anstellvorrichtung besteht aus einer Gewin- deringmutter 28 und einem Gewinderingbolzen 30
Der   Ringbolzen   30 mit Aussengewinde stütz sich drehbar auf dem   Einbaustück   22 ab, di (
Ringmutter 28 ist unverdrehbar mit dem Einbau- stück 21 verbunden. 



   Der Zuganker 23 ist über einen Keil 29 mil dem Ringbolzen 30 drehfest verbunden. In Längs- richtung kann sich der Zuganker 23 im Gewin- deteil 30 bewegen. 



   Der Drehantrieb   für den   Gewindeteil 30 geht   erfindungsgemäss   von einem oberhalb des zu ver- stellenden   Einbaustückes   21 angeordneten Schnek-   kenrafd   27 aus. Dieses Schneckenrad 27 ist über , einen Keil 31 drehfest, aber   längsverschiebbar   mit dem Zuganker 23 verbunden. Auf der rech- ten Zeichnungshälfte ist mit 26   das'Gehäuse fit   eine Schnecke bezeichnet, die von einem Hand- rad 32 gedreht wird und im Eingriff mit dem
Schneckenrad 27 steht. 



   Das von einem besonderen Gehäuse umgebene
Schneckenrad 27 stützt sich auf dem oberen Ein-   , bau, stück 21 und   eine Druckmutter 24 auf dem Schneckenrad 27 ab, so dass eine Vorspannung des Zugankers 23 über die Druckmutter 24, das
Schneckenrad 27 und das Einbaustück 21 zu- rückgeleitet ist. 



   Wenn die vorgenannten Teile zusammenge- baut werden und die Muttern 24 und 25 auf den
Zuganker 23 so fest aufgeschraubt sind, dass zwischen den Einbaustücken   21,   22 und den Muttern 24,   25,'kein : Spiel   ist, aber auch keine wesentliche Vorspannung, so Ist bei einer bestimmten Gesamthöhe der Anstellvorrichtung der Abstand zwischen den beiden Einbaustücken festgelegt. 



   Wenn das Gewinde der Ringmutter 28 dieselbe Steigung aufweist wie das Gewinde der Druckmutter 24, letztere mittels eines Riegels 24a und einer Sperrverzahnung 24b am Drehen gehindert wird, die Mutter 25 sich aber mitdrehen kann, so wird-wenn das Schneckenrad 27 gedreht   wild-das Einbaustück 21   je nach Drehrichtung gehoben oder gesenkt. Die Verstellkraft an dem Schneckenrad 27 entspricht den zu hebenden Gewichten und auf Grund der Anspannung der Druckmuttern auftretenden Reibungsmomenten. 



  Das Einbaustück 22 bleibt in seiner Lage. 



   Fig. 3 zeigt ein weiteres   Ausführungsbeispiel   in Anwendung bei einem Trio-Walzgerüst. Bei dieser Ausführung steht ein mittleres Einbaust'ick 41 fest, wogegen ein oberes und ein unteres Ein-   Ibaustücrk   42 bzw. 43 beweglich sind. 



   Ein Zuganker 44 sitzt unverdrehbar, durch einen Keil 52 und eine entsprechende Nut geführt, in einer Bohrung des nicht verstellbaren Einbaustückes 41. Der Zuganker 44 hat unmittelbar oberhalb der oberen Kante und unmittelbar unterhalb der unteren Kante des Einbaustückes 41 Aussengewinde. Mit Hilfe von Muttern 45 wird der Zuganker 44 mit dem   Einbaustück 41   verspannt. Die Muttern 45 haben ausser dem Innengewinde, das für das Verspannen dient, auch 

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 noch ein Aussengewinde. Auf diesem Aussengewinde drehen sich Muttern 46, die an ihren entgegengesetzten Enden eine Stirnverzahnung 47 haben. In diese Stirnverzahnung 47 greifen ebenfalls mit Verzahnung rohrförmige Fortsätze 48a von Schneckenrädern 48 ein, die über Schnecken 49 drehbar sind.

   Oberhalb bzw. unterhalb der Schneckenräder 48 sitzen Druckmuttern 50, die mit den Schneckenrädern mittels Riegel 51 auf Drehung verbunden sind. 



   Wenn im Falle dieses letzten Beispiels die Steigung der Ringmuttern 46 gleich derjenigen der Druckmuttern 50 ist, so verstellen sich die Einbaustücke 42 oder 43 gegenüber dem mittleren Einbaustück   41.   je nachdem, in welcher Richtung die Antriebsräder   betätigt werden.   Die Druck-   muttern 50   folgen diesen Bewegungen auf Grund der gleichen Gewindesteigungen so, dass der Abstand einer Druckmutter von einer Ringmutter stets gleich bleibt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Anstellvorrichtung mit einer Mutter und einer Spindel für einander gegenüberliegende, in ihrem   Abstand veränderliche   Teile, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken, bei der die Teile über gegebenenfalls vorgespannte, mit Au- ssenmuttern versehene Zuganker, die durch die Teile hindurchgeführt sind, und über in der Höhe verstellbare, zwischen den Teilen liegende Distanzstücke miteinander verbunden bzw.

   verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke aus einem die Zuganker   (3)   umgreifenden, sich an dem einen Teil   (2)     abstützenden   Gewinderingbolzen   (7a)   und einer mit diesem zu- sammenwirkenden ringförmigen, sich an dem an- dern Teil   (1) aJbstützenden   Gewindemutter   (8)   bestehen, von denen jeweils der eine dieser Ge-   wil1ldeteile   drehbar und der andere unverdrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile verbun- den ist, und dass von dem Antrieb zum Drehen eines Gewindeteiles   (7a)   ein Antrieb abgeleitet ist, der die auf den zu verstellenden Teil (1, 2) auf- sitzenden Druckmuttern   (4,     5)   in dem Masse und in, der Richtung verstellt,

   wie die zu verstellenden Teile   (1,   2) sich bewegen.

Claims (1)

  1. 2. Anstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abgeleitete Drehantrieb durch die Zuganker (3) gebildet ist und die Druckmuttern (4) des zu verstellenden Teiles () festgelegt sind.
    3. Anstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 , und 2, bei der der Antrieb zum Drehen eines Gewinderingteiles auf der dem Verstellspalt abgewandten Seite eines zu verstellenden Teile angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Antriebsrad (27) als auch der drehbare Gewinderingteil (30) mit dem Zuganker (23) drehfest verbunden sind (Fig. 2).
    4. Anstellvorrichtung nach Anspruch l, bei der der Antrieb zum Drehen eines Gewinderingteiles auf der dem Verstellspalt abgewandten Seite eines zu verstehenden Teiles liegt, dadurch . gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (48) aber einen rohrförmigen Fortsatz (48a), der in den ihm zugeordneten Verstellteil (42, 43) reicht, mit dem drehbaren Gewinderingteil (46) auf Dre- hung verbunden und der Zuganker im andern Verstellteil j ?,) unverdrehbar festgelegt ist {Fig. 3).
    5. Anstellvorrichtung nach Anspruch 4, für ein Trio-Walzgerüst, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Einbaustück (41) und in ihm der Zuganker (44) festgelegt sind und jedem Walz- spalt ein zusammenarbeitendes Paar von Gewin- deringteilen (45, 46) zugeordnet ist, von denen der drehbare Gewindeteil (46) jeweils von einem auf der Aussenseite des oberen und unteren Ein- baustückes (42 und 43) angeordneten Drehantrieb (48, 49) angetrieben ist, wobei die Druckmuttern (50) mit den Antriebsrädern (48) auf Drehung verbindbar sind (Fig. 3).
    6. Anstellvorrichtung nach einem der Ansprü- che 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker während der Verstellung der Verstell- teile entspannt sind.
AT601758A 1957-09-09 1958-08-28 Anstellvorrichtung mit einer Mutter und einer Spindel, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken AT206392B (de)

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