AT206306B - Gleisbandfahrzeug - Google Patents

Gleisbandfahrzeug

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Publication number
AT206306B
AT206306B AT352657A AT352657A AT206306B AT 206306 B AT206306 B AT 206306B AT 352657 A AT352657 A AT 352657A AT 352657 A AT352657 A AT 352657A AT 206306 B AT206306 B AT 206306B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roller
vehicle
holder
belt
spring
Prior art date
Application number
AT352657A
Other languages
English (en)
Inventor
Lars Larsson
Original Assignee
Westerasmaskiner Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleisbandfahrzeug 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und der Druck der Stützrolle 21 sind so gewählt, dass das Band bei normaler Lage der Rollen und des Bandes zwischen den geneigten Bandteilen C und D einen Winkel bildet. 



   Die unteren Enden der Federn 25 sind mit einer Abstützung 26 am Halter 22 gehalten, wogegen ihre oberen Enden in einer Abstützung 27 geführt sind, die mit einer auf der Achse 23 gelagerten Hülse 28 verbunden ist. Die Abstützung könnte mit gleicher Wirkung unmittelbar am Träger 2 angebracht sein. 



  In der dargestellten Lage haben die Federn eine beträchtliche Vorspannung. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wirkt die Rolle 21 auf das Band 6 lediglich spannend, wogegen die einem stärkeren Federdruck unterworfene Rolle 20 auf das Band sowohl spannend als auch abstützend wirkt. Wird bei einer Fahrt auf unebenem Boden oder einem Boden mit wechselnder   Tragfähigkeit,   wie z. B. Schnee, die Rolle 20 gegen das Fahrzeug nach oben bzw. unten bewegt, dann wird damit der Wagen 20,21, 22 so geschwenkt, dass sich die Rolle 21 in entgegengesetzter Richtung,   d. h.   annähernd nach unten bzw. oben bewegt. Ein ähnlicher Vorgang tritt auch dann ein, wenn ein Hindernis auf den geneigten Bandteil in der Nähe der Rolle 21 auftrifft.

   Die Rolle 21 bewegt sich in diesem Fall nach oben und der Wagen 20,21, 22 wird so geschwenkt, dass die Rolle 20 sich nach unten bewegt und damit die Erschlaffung des Bandes in der Nähe der Rolle 21 ausgleicht. 



   Der Wagen 20,21, 22 schwenkt dabei stets um den Angriffspunkt 26 der Federn 25 am Halter 22, da die Gelenkarme 24 sowohl am Wagen als auch am Fahrzeugrahmen angelenkt sind und daher nicht als Schwenklager für den Wagen dienen können. Die Gelenkarme haben lediglich die Aufgabe, den 
 EMI2.1 
 ebenso an einer andern Stelle als der mit der Feder 25 gemeinsamen   Stützachse   23 angeschlossen sein. 



  Unabhängig davon, wo der Gelenkarm 24 an das Fahrwerk angeschlossen ist, führt   z. B.   ein Zusammendrücken der Feder 25 nur dazu, dass sich der Gelenkarm gegen das Fahrwerk und den Halter   22   verschwenkt, der Gelenkarm verursacht dabei nur eine kleine Verschiebung des Halters 22 nach vorne. Die Schwenkung des Wagens um das untere Ende der Federn 25 erfolgt jedoch ohne Änderung der Spannung des Bandes 6. Die erfindungsgemässe Anordnung des Angriffspunktes der Feder (näher bei Rolle 20 als bei Rolle 21) bringt nämlich eine erhöhte Druckwirkung der Feder 25 auf die Spannrolle 21 beim Überfahren von Hindernissen mit sich, wenn die Spannrolle 21 nach unten geschwenkt wird und sich damit der Umschlingungswinkel des Bandes um die Spannrolle vergrössert.

   Bei konstant bleibender Grösse des Federdrucks auf die Spannrolle 21 und damit auch auf das Band 6 würde sich sonst die Bandspannung bei Vergrösserung des Umschlingungswinkels vermindern. Wenn die Stützrolle 20 infolge der Unebenheit des Bodens nach oben gedrückt wird, verschwenkt sich der Halter 22 um den Federangriffspunkt 26. Da der Angriffspunkt der Stützrolle 20 näher als der Spannrolle 21 liegt, ergibt sich eine Übersetzung zwischen der Aufwärtsschwenkung der Rolle 20 und der Abwärtsschwenkung der Rolle 21. Die Rolle 21 kann aber diese vergrösserte Schwenkbewegung nicht ganz ausführen, weil die Rolle nicht weiter nach unten geschwenkt werden kann als es das Band zulässt. Infolgedessen bewegt sich die Abstützung 26 nach oben und presst die Feder 25 zusammen. Durch diese Kompression der Feder wird der Druck der Spannrolle 21 auf das Band erhöht.

   Je weiter also die Stützrolle 20 nach oben geschwenkt wird,   d. h.   je grösser der Umschlingungswinkel um die Spannrolle 21 wird, desto grösser wird der Druck der Spannrolle 21 auf das Band, so dass durch die Feder die Spannung des Bandes konstant gehalten wird. 



   Gleichzeitig wirkt jedoch der grössere Teil des Druckes der Feder 25 auf die tragende Stützrolle 20. 



  Der Druck der Spannrolle 21 ist daher stets geringer als der Druck der Tragrolle, wie es erwünscht ist, da das Band nicht zu stark gespannt und damit   überbeansprucht   werden soll. 



   Die Bänder 6 können aus einem elastischen Stoff, z. B. Gummi, sein und haben an ihren   Aussen-und   Innenseiten querlaufend Verstärkungsrippen 32,33. Ausserdem hat jedes Band immer eine der Länge nach durchlaufende endlose Mittelrippe 34, an der die Räder 8 und Rollen 20,21 und 30 mit ihrem Mittelteil aufliegen. Die Rollen und Räder haben Seitenflansche, wodurch sich die Rollen entlang der Mittelrippe 34 führen. Das Treibrad 4 kann sich mit seinen Flanschen an die keilförmigen Seitenflächen der Rippe 34 pressen und dadurch die Bewegung auf das Band 6   übertragen.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gleisbandfahrzeug mit auf beiden Seiten des Fahrzeuges angeordneten, über vordere und hintere Umlenkräder laufenden endlosen Bändern, an deren das Fahrzeug tragenden Stützteilen Abstutzräder des Fahrzeuges anliegen, wobei jedes Band vom vorderen Umlenkrad nach hinten und unten zum Stützteil des Bandes geneigt ist und eine an der Übergangsstelle zwischen dem Stützteil und dem geneigten Band- teil angeordnete Abstiltzrolle in einem Halter gelagert ist, der an seinem vorderen Ende eine zweite, auf den geneigten Bandteil wirkende Rolle trägt und mit Hilfe von Gelenkarmen mit dem Fahrzeug- <Desc/Clms Page number 3> rahmen verbunden ist, wobei der Halter dem Druck einer Feder ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (25) am Halter (22) an einer Stelle (26) angreift, die der hinteren Rolle (20)
    näher als der vorderen Rolle (21) liegt.
    2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkarme (24) an einer Stelle vor der Feder (25) an dem Halter (22) angelenkt sind.
    3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine weitere, auf das Band wirkende Rolle (30) im Halter (22) zwischen der vorderen und hinteren Rolle (20,21) gelagert ist.
    4. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Rolle (21) in einem Abstand von der hinteren Rolle (20) angeordnet ist, der grösser als der Durchmesser jeder der Rollen (20, 21) ist.
AT352657A 1956-06-01 1957-05-28 Gleisbandfahrzeug AT206306B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE206306X 1956-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT206306B true AT206306B (de) 1959-11-25

Family

ID=20305045

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT352657A AT206306B (de) 1956-06-01 1957-05-28 Gleisbandfahrzeug

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AT (1) AT206306B (de)

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