AT20540B - Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern. - Google Patents

Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern.

Info

Publication number
AT20540B
AT20540B AT20540DA AT20540B AT 20540 B AT20540 B AT 20540B AT 20540D A AT20540D A AT 20540DA AT 20540 B AT20540 B AT 20540B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
disks
roller
rolling mill
tire
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Witkowitzer Bergb Gewerkschaft
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Witkowitzer Bergb Gewerkschaft filed Critical Witkowitzer Bergb Gewerkschaft
Application granted granted Critical
Publication of AT20540B publication Critical patent/AT20540B/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrändern. 



   Die bisher vorgeschlagenen Walzwerke zur Bildung des Radreifens aus den Rand-   wülsten geschmiedeter, gepresster   oder gegossener Räder für Eisenbahnfahrzeuge leiden an mannigfachen   Ubelständeu.   Diese Walzwerke bestehen aus zwei auf einer horizontal verschiebbar angeordneten Drucksptndel aufgekeilten, das Rad mit Ausnahme des Randwulstes zwischen sich festhaltenden Scheiben und aus einer festgelagerten aber drehbaren Walze, gegen welche die früher erwähnten scheiben mit dem zwischenliegenden Rade   angedrückt   werden. Mittelst einer solchen Einrichtung ist es nicht möglich, aus dem Randwulste des Rades ein reines Radreifenprofil zu walzen und einen am ganzen Umfange gleiche Abmessung und Form besitzenden Reifen herzustellen.

   Dies kommt daher, dass beim Anrücken der den   Radkörpor haltenden   Scheiben an die festgelagerte Walze das Material   des, Rand-   wulstes einerseits   über die   Ränder der   verschiebbaren Scheiben   in ungleichmässiger Weise hinausgedrückt und   derart verquetscht   wird, dass   Gratbildungen entstehen,   die ein um-   ständliches   Nacharbeiten des Reifens notwendig machen und andererseits durch den radial wirkenden   Druck der fostgelagerten Walze   auf den Randwulst des Rades die beiden den Radkörper haltenden Scheiben auseinander gepresst werden, was zur Folge hat, dass,

   da naturgemäss dieses Auseinanderdrücken der   IIaltescheiben   nicht am ganzen Umfang des 
 EMI1.1 
   Stauchungen eintreten.   



   Durch das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Walzwerk werden alle diese Nachteile in   vollkommener   und sicherer Weise beseitigt. Dies wird dadurch erreicht, dass die das Formen des Reifens bewirkende Walze derart gestaltet ist, dass sie noch vor ihrer Einwirkung auf den Randwulst des Rades die beiden   IIaltescheiben   an ihren Rändern übergreift und dass ferner diese beiden Scheiben vorteilhaft diametral gegenüber der   daft'Formen   bewirkenden Walze durch eine ausrückbare Führung zusammengehalten werden.

   Auf diese Weise wird sowohl ein Auseinanderpressen der Haltescheiben bei der nachfolgenden, auf den Randwulst   ausgeübten Druckwirkung   verhindert, als auch ein allseitig dicht abgeschlossenes, in seiner Umrissform genau   umgr6nztes Kaliber   geschaffen, wodurch Deformationen des Reifens und Gratbildungen an demselben ausgeschlossen sind. 



   Die Zeichnung stellt ein derartiges Walzwerk im Vertikalschnitt dar. 



   Die beiden Scheiben bund c, zwischen welchen der entsprechend warme Radkörper gehalten wird, sind auf eine vertikale, in wagerechter Richtung verschiebbare Spindel d gekeilt. Sie sind an ihrem Umfang, über welchen der Randwulst a des Radkörpers vorragt, mit einer doppelten Abstufung   f,     9   versehen.

   Die das Formen des Reifens bewirkende, auf einer festgelagerten, in beliebier Weise angetriebenen Spindel h angeordnete Walze i,   X-besteht vorteilhaft   aus zwei (oder auch drei) durch Bolzen zusammengehaltenen   Scheiben, welche Scheiben bezw. die   beiden   äusseren   derselben einen   bei m und n ab-   gestuften Rand besitzen, der beim Anrücken der Haltescheiben   b,   c samt dem von diesen 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 das Pressen des Randwulstes in das endgiltige Reifenprofil erfolgt, im voraus vollständig abgeschlossen. Die Haltescheiben werden während der Ausbildung des Reifens an der Auseinanderbewegung gehindert und zu diesem Zwecke an zwei vorteilhaft diametral gegenüberliegenden Stellen ihres Umfanges zusammengehalten.

   Dies geschieht einerseits durch die über die Stufen g   9 der Haltescheiben b,   c greifenden, abgestuften Ränder der Walze i, k, andererseits durch eine mit Bezug auf die Scheiben b, c und mit diesen gegen die das Formen des Radreifens bewirkende dritte Walze verschiebbare und ausrückbare Führung. Diese letztere besteht aus einer die untere Scheibe c führenden, abgestuften Scheibe p, welche auf einer wagerecht verschiebbaren Spindel   8       sitzt und   aus einer an einem schwenkbaren Arm t um eine wagerechte Achse drehbaren Rolle   r, welche,   wenn der Arm derart auf der Spindel s verdreht wird, dass er mit einem   zahnartigen Vorsprung v   in einen entsprechend angeordneten Einschnitt einfällt, die obere der beiden Scheiben b, c niederhält. 



   Der Vorgang beim Walzen des Radreifens ist folgender : Die Spindel d und die Führung   ),   sind von der Walze i und k weggeschoben, so dass die Haltescheiben b, c nicht zwischen die Walzscheiben i, k eingreifen. Die obere Haltescheibe b wird bei zur Seite gedrehter Führungsrolle " abgehoben, worauf der entsprechend warm gemachte Radkörper auf die Spindel d und auf die Scheibe c aufgebracht werden kann. Nun wird die obere Scheibe b auf die Spindel d aufgeschoben und auf den Radkörper gelegt ; die Spindeln d und s werden in der Pfeilrichtung gegen die Spindel h und die Walze i, k geschoben, bis letztere an den Randwulst a anstösst.

   Gleichzeitig wird der Arm t mit der Rolle so verdreht, dass diese letztere auf die obere Haltescheibe zu liegen kommt und nach Einfallen des Zahnes v in den Einschnitt durch Festziehen einer auf der Spindel s steckenden Mutter festgestellt, so dass der Arm t während des Walzens sich nicht verstellen kann, dabei aber die Rolle r um ihre wagerechte Achse sich drehen und auf der Scheibe b gleiten kann, wenn sie von letzterer mitgenommen wird. Nun wird die Spindel h mit der Walze i, k in Drehung versetzt.

   Die Walzscheiben i und k nehmen hiebei den Radkörper sowie die Haltescheiben mit und gleichzeitig wird allmählich die Spindel d sowie die
Führung p, r gegen die Spindel h geschoben, so dass nach und nach der ringförmige Wulst a des Radkörpers in das geschlossene Kaliber zwischen Walze i, k und den Halte- scheiben b, c eingeschlossen und fertig geformt wird, wodurch er das in der Zeichnung schraffierte fertige Reifenprofil annimmt. 



   Auf diese Weise entsteht an dem Radkörper ein Reifen, welcher nur wenig Übermass über die späterhin fertiggedrehte Radscheibe zu haben braucht, keinerlei Gratbildung oder verdrückte Stellen aufweist und so rasch hergestellt werden kann, dass das Rad noch in rot warmem Zustande aus der Walzvorrichtung kommt und daher noch in derselben Hitze unter den Hammer gebracht werden kann, um dem Rade durch Drücken der Scheibe eine wellenförmige Gestalt zu geben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den freiliegenden Randwulst des Scheibenrades einwirkende Walze mit vor- ragenden Rändern versehen ist, die vor Eintritt der Presswirkung die zwei, den Radkörper festhaltenden Scheiben übergreifen, so dass das dem herzustellenden Radreifenprofil ent- sprechende Kaliber nach aussen dicht abgeschlossen ist, während an einer anderen Stelle des Umfanges der Haltescheiben deren Ränder zwischen einer verschiebbaren. Scheibe und einer verschwenkbaren Führungsrolle zusammengehalten werden, SI) dass einerseits durch diese Führungsvorrichtung, andererseits durch die die Presswirkung ausübende Walze das Auseinanderbewegen der Haltescheiben verhindert ist.
AT20540D 1904-09-09 1904-09-09 Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern. AT20540B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT20540T 1904-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT20540B true AT20540B (de) 1905-06-26

Family

ID=3526771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT20540D AT20540B (de) 1904-09-09 1904-09-09 Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT20540B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1651366A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verformen eines werkstücks aus einem werkstoff mit exponentiellem zugspannungs-dehnungsverhalten zu einer dünnwandigen, hohlen schale
DE2449043B2 (de) Bremsscheibenanordnung, insbesondere für Gleisfahrzeuge
DE3440961C1 (de) Verfahren zum Herstellen von gehaerteten Laufscheiben fuer Axialwaelzlager
DE19723621A1 (de) Reifenpresse
AT20540B (de) Walzwerk zur Herstellung des Radreifens an Scheibenrädern.
AT150782B (de) Vorrichtung zur Umbördelung des Randes dünnwandiger Hohlkörper.
DE2303853A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum balglosen vulkanisieren von reifenrohlingen
DE3872218T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum umformen des randbereiches eines loches in einer platte zu einem kragen und hierfuer geeigneter umformdorn.
AT138808B (de) Scheibenrad.
WO2013060451A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum herstellen eines leicht-metallrades
DE647551C (de) Verfahren zur Herstellung von Kugel- oder Rollenlagerringen
EP1092489B1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Laufrades für Kettenfahrzeuge
CH617107A5 (en) Method and tool for the production of the aperture bead on the funnel-shaped end of an aerosol
DE690890C (de) Drueckbank zum Profilieren von Radfelgen
DE377714C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Bilderrahmen und anderen ringfoermigen Gegenstaenden durch Zusammenpressen von Papier in einer Form
AT163320B (de) Abnehmbare Felge für Fahrzeugräder
DE617370C (de) Ringwalzenpresse
DE102010034760A1 (de) Felge für ein Rad eines Kraftwagens und Verfahren zum Fertigen einer Felge
DE916824C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern
DE614090C (de) Herstellung von Scheibenraedern mit Felge
DE3103679A1 (de) Fahrzeugrad mit flachbettfelge
DE558715C (de) Matrize zur Aufnahme von Hohlzylindern
DE1299269B (de) Felgenprofiliermaschine zur Herstellung von zylindrischen Blech-profilen aus Blechringen, insbesondere von Tiefbettfelgen
DE19623866A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von rotationssymmetrischen Werkstücken, insbesondere Fahrzeugrädern
AT10648B (de) Verfahren zum Walzen von Scheibenrädern und ähnlichen Gegenständen.