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Schlafaugenpuppe
Da sich der Einbau von Schlafaugen in Puppenköpfe durch eine Kopföffnung von innen bekanntlich als schwierig und mit zahlreichen Nacateilen behaftet erwiesen hat, hat man Schlafaugenpuppen hergestellt, deren Augen- und Lidkörper einzeln oder gemeinsam von aussen in die Augenhöhle eingesetzt werden können, wobei der Lidkörper in einem Stück aus dem gewölbten Lidteil und dem Pendelteil besteht. Eine sichere Befestigung von Auge und Lid ist aber dabei nicht vorhanden. Da bei dieser Bauart von Schlafaugenpuppen schliesslich lediglich ein Loch im Puppenkopf ausgestanzt ist, gestattet sie keine sichere Befestigung von Auge und Lid, die im übrigen auch leicht Beschädigungen ausgesetzt sind.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel dadurch, dass die dem Lid angepasste und vertieft ausgebildete Augenhöhle mit einem in Richtung der Puppenlängsachse verlaufenden Schlitz zur Aufnahme des Augenund Lidkörpers ausgestattet ist. Diese Vertiefung der Augenhöhle gestattet aber die sichere Aufnahme von Auge undLid in dem Puppenkopf und gibt beiden eine fixe Lagerung, verhindert ferner eine Beschädigung von Auge und Lid und bewirkt ferner infolge des bei der Herstellung des Kopfes erfolgendem Einarbeiten
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das die Augenhöhle mit einem in Richtung der Puppenlängsachse verlaufenden Schlitz ausgestattet ist, kann das gesamte Schlafaugensystem in den geschlossenen Puppenkopf eingeführt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, die beispielsweise und schematisch eine Ausführungsform der Erfindung wiedergibt. Fig. 1 zeigt im senkrechten Schnitt den Puppenkopf mit der vertieften Augenhöhle. Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Schlafaugeneinrichtung. Fig. 3 gibt im senkrechtenSchnitt die Einrichtung im in den Puppenkopf eingesetzten Zustand bei geöffneten Augen wieder.
Fig. 4 entspricht der Fig. 3, zeigt jedoch das Auge in von dem Lid verdecktem Zustand.
Nach Fig. l, 3 und 4 ist die Augenhöhle 16 vertieft gegenüber dem Kopfprofil ausgebildet und dient zur Aufnahme der aus dem sich über das Auge klappenden Lid 17 und dem ein Gewicht bildenden Pendel- teil 18 bestehenden Augenudeinrichtung. Wie die Fig. 1, 3 und 4 erkennen lassen, ist die Augenhöhle 16 der Form des Lidteils 17 angepasst. Für den Durchtritt des Pendelteils 18 des Lides ins Kopfinnere ist der senkrecht verlaufende Schlitz 19 vorgesehen. Die zweckmässige Lage des Schlitzes 19 innerhalb der Augenhöhle ist insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich.
Durch diese Ausführungsform wird erreicht, dass der sonst notwendige, oberhalb des Auges vorgesehene Schlitz zur Einführung des Lides in das Kopfs'innere entfallen kann, da dieser sich nunmehr innerhalb der zu diesem Zweck vertieft ausgebildeten Augenhöhle 16 befindet. An dem Lid 17 können die Wimpern 20 befestigt sein.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sieht diese eine verbesserte Art der Augenbefestigung und der Lagerung des Pendellides 17, 18 vor. Einzelheiten hierüber sind insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen, gemäss der das Auge 21 auf einem der Augenform entsprechenden Halteplättchen 22 mittels Krallen 23 befestigt ist. Die Krallen 23 umschliessen zur Erzielung eines sicheren Haltes des Auges 21 den Augenrand.
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Die Halteplättchen 22 besitzen Lagerstellen 24 zur Aufnahme des Pendelteiles 18 des Lides über dessen Lagerstelle 25. Das Auge 21, das Halteplättchen 22 und der Lidträger 17, 18 lassen sich vor dem Einbau in die Augenhöhle 16 als bereits zusammenhängender Einbauteil montieren, so dass bei dem anschliessendenEinsetzen des gesamtenschlafaugensystems durch den senkrechten Schlitz 19 lediglich das Halteplättchen 22 als Träger von Lidlager 25 und Auge 21 am Puppenkopf zu befestigen ist. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass, wie dies die Fig. 2,3 und 4 zeigen, das Halteplättchen 22 mit Befestigungsdornen oder Splinten 26 ausgestattet ist, die in vorgestanzte Löcher 27 (Fig. 5) passen und bei der Montage mit dem Kopf, beispielsweise durch Umbiegen oder Verkleben, fest verbunden werden.
Will man bei der Puppe gemäss der Erfindung ein gleichmässiges Öffnen und Schliessen der beiden Augen erreichen, so wird das Schlafaugensystem im Innern des Kopfes in der Weise verbunden, dass ein seitlich begrenztes Verbindungsstack in vorgesehene Schlitze an den Pendelenden eingerastet wird. Die Schlitze sind so bemessen, dass das Verbindungsstück in ihnen beweglich sitzt. Die Verbindung der beiden Pendelteile ist infolgedessen nicht starr.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schlafaugenpuppe mit von aussen in die Augenhöhle einzeln oder gemeinsam einsetzbarem Augenund Lidkörper, der aus dem gewölbten Lidteil und dem Pendelteil in einem Stück besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Lid (17) angepasste und vertieft ausgebildete Augenhöhle (16) mit einem in Richtung der Puppenlängsachse verlaufenden Schlitz (19) zur Aufnahme des Augen-und Lidkörpers ausgestattet ist.