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Rohölbrenner Die Erfindung betrifft einen Rohölbrenner, bei dem in einem Gehäuse sämtliche Teile des Brenners einschliesslich eines Elektromotors, der an einer Seite die Flügel eines Saugventilators für Sekundärluft trägt, untergebracht sind.
Das Ziel der Erfindung liegt darin, den konstruktiven Aufbau des Brenners so zu gestalten, dass eine leichte Zugänglichkeit zu allen Teilen des Brenners zwecks Reinigung, Reparatur und Justierung möglich ist. Zu diesem Zwecke sollen die Bestandteile des Brenners in einfacher Weise als eine Einheit ausbaubar sein.
Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass auf der dem Saugventllatoi für die. Sekundärluft abgekehrten Seite des Elektromotors an diesem Motor ein Verdichter für die Zerstäuberluft, eine Brennstoffpumpe und eine Zerstäubereinrichtung mit Zündelektroden angebracht sind, so dass diese Teile eine Baueinheit bilden, und dass diese Baueinheit im Gehäuse des Brenners mittels Eügel befestigt und aus dem Gehäuse leicht ausbaubar ist, indem das Gehäuse längs einer durch die Achse des Motors verlaufenden Ebene in einen Oberteil und einen Unterteil geteilt ist, wobei der Oberteil den Verdichter für die Sekundärluft abdeckt und einen Luftansaugfilter aufweist, während der Unterteil die Leitung für die Sekundärluft bildet und am Zerstäuberende mit Leitflächen für die Sekundärluft ausgestattet ist.
Das Gehäuse des Brenners hat vorzugsweise einen ovalen Querschnitt, der gegen das vordere, den Zerstäuber enthaltende Ende hin, das vorzugsweise kreisförmigen Querschnitt hat, allmählich kleiner wird, so dass an dieser Stelle die grösste Luftgeschwindigkeit auftritt.
Der Gehäuseunterteil ist zweckmässig mit einem Auflagefussteil verbunden, in dem, wie an sich bekannt, der Transformator für die Zündspannung und die andern elektrischen Organe des Brenners untergebracht sind. Ferner bilden die beiden aufeinanderliegenden Gehäuseteile vorzugsweise seitliche Hohlräume, in denen die Hochspannung führenden Verbindungskabel geschützt sind. Diese Massnahmen ermöglichen die platzsparende Unterbringung der erwähnten Teile, die innerhalb des verhältnismässig engen ovalen Gehäusequerschnittes keinen Platz finden würden. Der Sekundärluftstrom wird zur Kühlung des Motors ausgenützt und gelangt infolge der erwähnten Formgebung des Gehäuses mit erheblicher Geschwindigkeit zum Zerstäuber.
Ein Ausführungsbeispiel des Brenners ist in der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1 ein Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 3, Fig. 2 eine Vorderansicht des Brenners von der Seite des Au. trittes der Flamme, Fig. 3 eine Ansicht der inneren Teile nach Entfernung der oberen Gehäusenälfte längs der Linie A-A der Fig. 1, und Fig. 4 eine Ansicht des Brenners im Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 3 ist.
Das stromlinienförmige Gehäuse besteht aus einem oberen Teil 1 und einem unteren Teil 2 mit einem Sockel 21, an dem die Füsse 3 angebracht sind und der den Auflageteil darstellt.
Der Oberteil 1 passt längs der Linie A-A der Fig. l genau auf den Teil 2. Etwas unterhalb der Verbindungsebene sind am Teil 2 Lappen 4 befestigt, von denen der Motor 17 samt den an ihm angeordneten Teilen mittels Verbindungsbügel 5 unter Zwischenlage von Gummipuffern (nicht dargestellt) unterstützt wird. Am Motor 17 sind folgende Teile angeordnet : der Ventilatorflügel 6, der Verdichter 7 für die Zerstäubungsluft und die Brennstoffpumpe 8. Sämtliche genannten Teile bilden eine einzige Baueinheit, zu der auch eine an sich bekannte Anlassvorrichtung gehört. Diese Vorrichtung ist insbesondere dann günstig,
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wenn mit besonders schwerem Brennstoff gearbeitet wird, kann aber auch fehlen. In der Zeichnung sind von dieser Vorrichtung folgende Teile dargestellt : das Luftteilventil 9 und der Hilfseinlass 10 für den Brennstoff.
Die Gruppe wird durch das Zerstäuberrohr 13, die Zündelektroden 14, das Brennstoffunterbrecherventil 12 und das Haupteinlassrohr 11 für den Brennstoff vervollständigt. Es ist zu beachten, dass der Motor 17 und die an ihm befestigten Teile 6 - 14 eine einzige Baueinheit bilden, die leicht ausgebaut werden kann, wenn der Gehäuseteil l abgenommen und die Verbindungsdrähte und Leitungen, welche die Baueinheit mit den übrigen Teilen verbinden, gelöst werden
Im Auflageteil 21 des Gehäuses ist der Transformator 18 untergebracht, dessen Hochspannungswicklung mittels der isolierten Kabel 19 an die Elektroden 14 gelegt ist und diese im Augenblick des Zündens mit Hochspannung speist.
Die Verbindungskabel 19 sind im engsten Teil des Gehäuses in einem Zwischenraum 20 (der durch geeignete kippen gebildet wird) geführt, in welchen sie durch entsprechende Öffnungen ein-und austreten. Das Gehäuse weist schliesslich einen Ansatz 15 auf, der Leitflächen 16 für die Sekundärluft besitzt, während am rückwärtigen Ende des Gehäuses ein Gitter 22 angebracht ist, das durch eine beliebige, nicht dargestellte Einrichtung in seinem freien Durchtrittsquerschnitt eingeregelt werden kann, um die Luftansaugung verstellen zu können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rohölbrenner, bei dem in einem Gehäuse sämtliche Teile des Brenners, einschliesslich eines Elektromotors, der an einer Seite die Flügel eines Saugventilators für Sekundärluft trägt, untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der andern Seite des Elektromotors (17) an diesem ein Verdichter (7) für Zerstäubungsluft, eine Brennstoffpumpe (8) und eine Zerstäuberoinrichtung (13) mit Zündelektroden {14) angebracht sind, so dass diese Teile eine Baueinheit bilden, und dass diese Baueinheit im Gehäuse (1,2) des Brenners mittels Bügel (5) befestigt und aus dem Gehäuse leicht ausbaubar ist, indem das Gehäuse (1,2) längs einer durch die Achse des Motors (17) verlaufenden Ebene in einen Oberteil (1) und einen Unterteil (2) geteilt ist, wobei der Oberteil (1)
den Ventilator (7) für die Sekundärluft abdeckt und ein Luftansaugfilter (22) aufweist, während der Unterteil (2) die Leitung für die Sekundärluft bildet und am Zerstäuberende mit Leitflächen (16) für die Sekundärluft ausgestattet'st.