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Tragvorrichtung für Leuchtröhren
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, welche gestattet, ein fluoreszierendes, beispielsweise kreisförmiges Rohr'an einem einzigen Punkt statt, wie allgemein üblich, an mehreren Punkten zu tragen, wodurch der grosse Nachteil der Bildung von Schattenzonen vermieden wird. Es ist auch bekannt, die Tragvorrichtung mit einer Dichtung auszustatten, was die Anwendung de ; fluoreszierenden Röhren auch dort gestattet, wo angreifende Dämpfe, Gase, Säurenu. ähnl. vorhandensind. Bei der bekannten Fassung kann die Kreisröhre jedoch nur in zwei verschiedenen Lagen fest eingesteckt werden. Ausserdem kann diese Vorrichtung nur ein einziges Rohr tragen.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass jeder der beiden, die ringförmige Röhre an ihren Enden umschliessenden Teile der Fassung eine Ausnehmung zur Aufnahme des Steckers und des in denselben eingesteckten Stiftsockels besitzt, deren Mittelebene mit der Zusammenbauebene der Schalenhälften einen Winkel von etwa 450 einschliesst, derart, dass die beiden Ausnehmungen einander diametral gegenüberliegen. Bei der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Leuchtröhre in vier verschiedenen Lagen anzubringen und die Einstellung in jeder der vier Lagen noch im Rahmen eines stets bestehenden Spielraumes zu verändern. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, mehrere Röhren in einer einzigen Tragvorrichtung anzuordnen und ihre Lage zueinander durch viele mögliche Kombinationen zu verändern.
Es ist klar, dass die vorliegende Erfindung die Anwendungsmöglichkeiten der Leuchtröhren, insbesondere fluoreszierenden Röhren in bedeutender Weise erweitert. So kann man beispielsweise Kronleuchter schaffen, in denen viele Röhren zusammengestellt und je nach den mehr oder weniger verwickelten Entwürfen des Schöpfers eingestellt werden können.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter beispielsweiser Ausführungsformen noch näher erläutert. Es zeigen die Fig. l eine Vorrichtung nach der Erfindung für ein einziges Rohr im Schnitt senkrecht zur Rohrachse, die Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-IT der Fig. 1 und die Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Il-111 der Fig. 1 dar. Die Fig. 4 zeigt eine'Vorrich- tung nach der Erfindung für zwei Röhren ; die Fig. 5 eine solche für drei Röhren, beide im Schnitt analog Fig. 1. Die Fig, 6 stellt eine Variante der Vorrichtung nach Fig. 1 -, 3 dar, u. zw. teilweise im Schnitt senkrecht zur Rohrachse.
Mit 1 und 2 sind die zwei Schalenhälften bezeichnet, von denen eine jede mindestens eine im wesentlichen halbzylindrische Sitzfläche zur Aufnahme eines fluoreszierenden Rohres aufweist. Eine der beiden Schalenhälften (in der Zeichnung jene mit 2 bezeichnete links) weist einen Ansatz 3 senkrecht zur Achse der zylindrischen Sitzfläche 12 und mit einem Durchgangsloch 3'auf, dessen Achse in der Zusammenbauebene 8 der beiden Schalenhälften 1 und 2 liegt. An beiden Enden weisen die Sitzflä- chen 12 Ringnuten 4 auf, die halbkreisförmigen Querschnitt besitzen und zur Einlagerung einer Gummidichtung bestimmt sind. Eine jede Sitzfläche 12 besitzt ferner zwischen den Ringnuten 4 eine Ausnehmung 5, die zur Aufnahme des Steckers zur Stromzuleitung zum Rohr dient.
Die Mittelebenen dieser Ausnehmungen 5 sind vorzugsweise unter 450 zur Zusammenbauebene 8 der Schalenhälften geneigt, so dass die Ausnehmungen der Schalenhälften diametral gegenüberliegen. Die Ausnehmungen 5 schliessen je an das Durchgangsloch 3'an, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die beiden Schalenhälften 1, 2 sind mit Gewindebohrungen 13 versehen, die zur Aufnahme der Schrauben dienen, mit denen sie zusammengespannt werden. Eine der Schrauben findet in den zwei Mittelwände 6 Platz (Fig. 3), welche die Anschlusszone zwischen den Ausnehmungen 5 und dem Durchgangsloch 3'des Ansatzes d in zwei Teile teilen.
Bei der Montage bringt man das vorher mit seinem Steckeruntersatz versehene Rohr in eine Schalen-
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hälfte und führt den Untersatz in die entsprechende Ausnehmung 5 ein. Dann bringt man die andere Schalenhälfte an, wobei man die Leiter durch das Durchgangsloch 3'des Schaftes 3 stecke und die Anschlussschrauben bis zum gegenseitigen Aufsitzen an den Zusammenbauebenen 8 abzieht. Das Rohr, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als jener der Sitzflächen 12, wird infolge des auf dasselbe durch die elastischen Dichtungen ausgeübten Druckes festgehalten. Bei Abdichtung des Kabels im Ansatz 3 mittels eines entsprechenden üblichen Kabelanschlusses ist der Verschluss vollkommen dichthaltend.
Es ist klar, dass man durch Umlegen des Untersatzes in die andere Ausnehmung, das Rohr in die entgegengesetzte Lage bringen kann, wobei die Achsrichtung unverändert bleibt. Die vier Lagen können weiterhin noch im stets bestehenden Spielraum geändert werden, da ja das Rohr durch die Reibungswirkung der Dichtungen befestigt ist.
Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass jede Schalenhälfte zwei zylindrische Sitzflächen 12 mit parallelen Achsen enthält, wodurch die Tragvorrichtung zur Aufnahme von zwei Röhren geeignet ist-Die Möglichkeiten einer gegenseitigen Einstellung sind hier bedeutend, man kann beispielsweise die Kupplungsuntersätze für das obere und für das untere Rohr in die Ausnehmungen links bringen und daher beide Röhren links einstellen, oder für beide Röhren die Untersätze rechts und daher die Röhren rechts, oder einen Untersatz in der Ausnehmung rechts und den andern in jene links einstellen, wobei eine entsprechende Röhrenanordnung erreicht wird.
Die Ausführung nach Fig. 5 unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, dass deren Schalenhälften drei zylindrische Sitzflächen mit untereinander parallelen Achsen besitzen und sich daher dazu eignet, drei Röhren gleichzeitig zu tragen. Die Einstellmöglichkeiten sind dementsprechend erhöht.
Bei den beschriebenen Ausführungen enthalten die Schalenhälften zylindrische Sitzflächen mit untereinander parallelen Achsen, und jede der Schalenhälften besteht aus einem einzigen Stück. Der Erfindung gemäss jedoch ist es möglich, bei wenigstens zwei Röhren die Schalenhälften statt aus nur einem Stück aus mehreren untereinander verbundenen Teilen heizustellen, die mit an und für sich bekannten Mitteln einstellbar sind. Ein Beispiel hiefür ist in Fig. 6 dargestellt, welches zwei Schalenhälften 7 und 9 in be- schriebener Weise aufweist. Die Sehalenhälfte 7 besitzt einen Ansatz 3 mit Durchgangsloch.
Auf dem dem Ansatz 3 entgegengesetzten Teil sind die Schalenhälften je eine mit einem schwalbenschwanzförmigen Ansatz 10, 11 versehen, derart, dass die zwei zusammengebauten Schalenhälften einen kreisförmigen, im Querschnitt schwalbenschwanzartigen Vorsprung bilden, in den zwei andere Schalenhälften eingreifen, von denen nur eine (14) dargestellt ist. Es ist selbstverständlich, dass die Achsen der Sitzflächen des Paares untereinander wie auch immer einstellbar sein können, stets gesperrt in der gewählten Einstellung mittels der Verbindungsschrauben der Schalenhälften.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Tragvorrichtung für mindestens eine gebogene Leuchtröhre, insbesondere eine Kreisröhre, mit einem zwischen den Röhrenenden vorhandenen Stiftsockel, dessen Stifte mit der Röhrenebene einen Win- kel einschliessen, die aus zwei zusammenschraubbaren Schalenhälften besteht, zwischen welchen die Röhre durch Reibung festgehalten wird und die mit einem Ansatz versehen ist, durch den das Stromkabel eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden, die rirgfbrmige Röhre an ihren Enden umschliessenden Teile (1, 7 bzw.
2,9) der Fassung eine Ausnehmung (5) zur Aufnahme des Steckers und des in denselben eingesteckten Stiftsockels besitzt, deren Mittelebene mit der Zusammenbauebene der Schalenhälften einen Winkel von etwa 450 einschliesst, derart, dass die beiden Ausnehmungen einander diametral gegenüberliegen.