AT203928B - Vorrichtung zur Konstanthaltung des Preßdruckes von Schneckenstrangpressen od. dgl. für Ton u. ähnl. Massen - Google Patents

Vorrichtung zur Konstanthaltung des Preßdruckes von Schneckenstrangpressen od. dgl. für Ton u. ähnl. Massen

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AT203928B
AT203928B AT408358A AT408358A AT203928B AT 203928 B AT203928 B AT 203928B AT 408358 A AT408358 A AT 408358A AT 408358 A AT408358 A AT 408358A AT 203928 B AT203928 B AT 203928B
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  Vorrichtung zur Konstanthaltung des Pressdruckes von Schneckenstrangpressen od. dgl. für Ton u. ähnl. Massen 
Zur Messung des Pressdruckes in Schneckenstrangpressen od. dgl., in welchen Massen aus Ton   oden   ähnlichem plastischem Material verarbeitet werden, sind   Messgeräte     bekannt, bei   welchen über ein Manometer mit Minima- und Maximakontakteinrichtung bei Unter- und Überschreitung des gewünschte. n Pressdruckes an   der BewässerungssteHe   im   Aussbereitungsgang   des Tones, z. B. am   Koller-   gang, rote und grüne Signallampenzum Aufleuchten gebracht werden.

   Der für die Bewässerung massgebliche   Alibeiter kann dann   das Wasserventil mehr oder weniger öffnen und so von Hand wieder auf den gewünschten und am Manometer eingestellten Drudk, welcher vom Wassergehalt   abhän-   gig ist, einregeln. Es ist auch eine Einrichtung zur Konstanthaltung des Pressdruckes von Pressen bekannt, bei der ein unter der Wirkung des Pressdruckes stehender Kolben über Schalter, die bei Über- bzw. Unterschreitung eines vorbestimmten Pressdruckes wirksam werden, mit einer, die Wasserzufuhr zur Bewässerungsstelle unmittelbar regelnden hydraulischen bzw.   pneumatischen   Vorrichtung verbunden ist. Mit dieser bekannten Vorrichtung kann mittels Schaltkontakten jedoch nur ein eingestelltes Minimum und Maximum   abgegrenzt   werden.

   Für alle dazwischen liegenden Messpunkte müssen z.   B. von Pressluft betätigte Steuerungen   zugeschaltet werden. 



   Die bekannte Vorrichtung ist zudem ebenso wie die bekannten Regelungen, die über elektrische Messungen und entsprechende elektrische Schaltgeräte die Wasserzugabe an Strangpressen regeln, zu teuer und in ihrem Aufbau kompliziert und daher für den robusten Betrieb, insbesondere wegen der Verwendung von   Messkolben zu störempssnd-   lich. 



   Durch die Erfindung soll eine einfache, störungsunempfindliche und vollautomatisch wirkende Vorrichtung zur (konstanten Einregulierung des Pressdrudkes an Schneckenstrangpressen od. dgl. geschaffen werden, bei welcher der Pressdruck als Regelgrösse in   bekannter   Weise von einem Druckmessgerät auf eine die Wasserzufuhr zu der Bewässerungsstelle im Aufbereitungsgang, beispiels- weise im Kollergang, beeinflussende Einrichtung gegeben wird. 



   Nach der Erfindung ist eine unter der Wirkung des Pressdruckes stehende Membran über eine hydraulische Leitung mit dem Manometer und über eine zweite hydraulische Leitung mit einem die Wasserzufuhr zur   Bewässerungsstelle   in der Aufbereitung unmittelbar regelndem hydraulischem Ventil verbunden, wobei der auf die Membran, einwirkende   Pressdruck   hydraulisch auf eine weitere Membran im Regelventil übertragen wird, welche mit zwei den   Wasserzufluss regelnden,   unter einstellbarem Gegendruck stehenden Kolben, die zwischen sich, einen Ringspalt für den Wasserdurchtritt freilassen, in Wirkverbindung steht. 



   Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung wird die auf die Kolben wirkende Gegenkraft von einer einstellbaren Feder ausgeübt, die durch eine Membran vom Raum der Kolben getrennt ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Regelvorrichtung wird also die Stellkraft des Ventils durch den Pressdruck selbst'erzeugt, wobei die Feder und der Ringspalt zwischen dem Ventilkolben so ausgelegt sind, dass die der Bewässerungstelle   zufliessende   Wassermenge proportional dem in der Presse herrschenden Druck ist. Diese   erfindungsgemässe   Regelvorrichtung wird im allgemeinen dort ausreichen, wo die Entfernung zwischen Messstelle und Regelstelle nicht   zu gross   ist, oder wo der   FeuchtIgTceitsgehalt   keinen   so grossen   Wechsel zeigt.. 



   Liegt die Regelstelle, an der das Wasser dem Ton zugegeben werden soll, an einer weiter entfernten   Sterne,   oder sind starke Feuchtigkeitsunterr schiede zu berücksichtigen, so ist der Einsatz eines weiteren Gerätes oder auch weitere Geräte   zwedk-   mässig. In diesem Falle sieht die Erfindung die Zuschaltung eines Magnetventils in Ergänzung der   ernndumgsgemässen Gmndregelung zum Ausgleich    entstehender Spitzen vor, wdbei zum   Spitzenaus-   deich mindestens ein die Wasserzufuhr   beeinf   flussendes, über Schaltkontakte im. Manometer be-   tätigtes Magnetventil   vorgesehen ist. 

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   Ein   Ausführungsbeispiel   der   erfindungsgemässen   Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Der   Pressdruck beaufschlagt dis   an geeigneter Stelle der Presse angeordnete Membran 2 eines an sich bekannten   Druckmessgerätes,   so dass dieser Druck einerseits auf die hydraulische Füllung der Leitung 3 des Druckmessgerätes 5 und anderseits auf die Leitung 4 zu dem den   Wasserzufluss   zur Bewässerungsstelle 18 regelnden Ventil 8 übertragen wird. Im Regelventil 8 gelangt der Druck auf eine die Druckölkammer 6 abschliessende Membran 7, gegen welche sich ein Teller 8b legt, der mit Kolben   Ba   und 8a'verbunden ist. Die 
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 nachoben zu verschieben. Da die Kolben mit ihrem entgegengesetzten Ende unter der Kraft einer einstellbaren Feder 14 stehen, können sie erst dann nach oben ausweichen, wenn der eingestellte Federdruck überschritten wird. 



   Zur Einstellung des Federdruckes ist an einer Spindel 13 ein Handrad 17 vorgesehen, mittels welchem ein Federteller 15 verstellt werden kann. 



  Eine Einstellskala 22 ermöglicht die genaue Ein-   steilung   der Feder 14. 



   Im Ausführungsbeispiel sind die Kolben 8a und 8a' symmetrisch zur Achse der im Teil 9 vorgesehenen, in einer Ebene liegenden   Zu-und Ab-   flussbohrung 10a bzw. 11a ausgebildet. Ein an die Kolben anschliessender Gegenteller 8b'legt sich   gegen,   eine obere Membran   12,   die den Teil 9 gegen den die Feder aufnehmenden Teil des Regelventils   abschliesst.   Mit 10 ist die Zuflussleitung und mit 11 die zur Bewässerungsstelle 18 führende Leitung bezeichnet. 



   Zwischen den Kolben 8a, 8a' ist ein freier Ringspalt für den Wasserdurchtritt vorgesehen. 



   Falls zusätzlich zu dieser direkten Grundrege- Jung Ibei Spitzendrücken die Einschaltung einer weiteren Bewässerungsstelle 23 zu dem Kollergang 1 notwendig ist, so wird vorteilhaft über an. sich bekannte Manometerschaltkontakte ein Magnetventil 20 eingeschaltet, das in einer weiteren 
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PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Vorrichtung zur Konstanthaltung des Pressdruckes von Schneckenstrangpressen od. dgl. für Ton und ähnliche Massen, bei welcher der Press- 
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 auf eine im Aufbereitungsgang des zu pressenden Materials angeordnete Wasserzufuhreinrichtung gegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine unter Wirkung des Pressdruckes stehende Membran   (2)   über eine hydraulische Leitung (3) mit dem Manometer   (5)   und über eine zweite hydraulische Leitung (4) mit einem die Wasserzufuhr zur Be- 
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 ist, wobei der auf die Membran (2) wirkende Pressdruck hydraulisch auf eine weitere Membran (7) im Regelventil (8) übertragen wird, welche mit zwei den Wasserzufluss regelnden, unter einstellbarem Gegendruck stehenden Kolben (8a,   8a'),   die zwischen sich einen Ringspalt für den Wasserdurchtritt freilassen, in Wirkverbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die auf die Kolben (8a, 8a') wirkende Gegenkraft von einer einstellbaren Feder (14) ausgeübt wird, die durch eine Membran (12) von dem Raum der Kolben (8a. 8a') getrennt ist.
    3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass zum Spitzenausgleich mindestens ein, eine weitere Wasserzufuhr beeinflussendes, über Schaltkontakte im Manometer (5) betätigtes Magnetventil (20) vorgesehen ist.
AT408358A 1957-06-29 1958-06-11 Vorrichtung zur Konstanthaltung des Preßdruckes von Schneckenstrangpressen od. dgl. für Ton u. ähnl. Massen AT203928B (de)

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