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Waschmaschine mit einem das Waschprogramm steuernden Schaltwerk
Bei Waschmaschinen mit automatischer Steuerung des Waschprogramm durch ein Schaltwerk sind vielfach gewisse Operationen innerhalb des Programms noch von Hand auszuführen, beispielsweise die Beigabe von Waschmitteln. Um anzuzeigen, wann eine solche Operation geschehen muss, hat man Waschmaschinen schon mit akustischen oder optischen Signalgebern ausgerüstet, etwa mit einer Lampe, die im gegebenen Augenblick aufleuchtet, oder mit einer Glocke, die zum Ertönen gebracht wird. Wenn auch diese Mittel die automatische Unterbrechung des Waschprogrammes bis zur Beendigung der Signalgabe durch die Betätigung des Handschalters gewährleisten, sind sie doch nicht genügend zuverlässig.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine mit einem das Waschprogramm steuernden Schaltwerk und einem von letzterem ausgelösten Signalgeber zur Anzeige von Zeitpunkten, in denen von Hand auszuführende Arbeitsoperationen, beispielsweise die Zugabe von Waschmitteln, notwendig sind, mit besonderer Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit.
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Wechselschaltung miteinander verbunden sind. Dabei ist die eingangs erwähnte, bekannte automatische Unterbrechung des Waschprogramm im Augenblick der Signalgabe vorgesehen. Dadurch wird verhindert, dass der Waschprozess weiterläuft, wenn die mit dem Signal gegebene Aufforderung nicht oder nur mit Verzug beachtet wird.
Das bisher verwendete, stetig gegebene optische oder akustische Signal wird also durch ein Blinklicht oder ein periodisch unterbrochenes akustisches Signal ersetzt, wobei. insbesondere beide Signalarten miteinander verbunden werden können. Auch bei geringer Aufmerksamkeit kann das Signal dann schwerlich unbeachtet bleiben.
Zweckmässig wird an der Waschmaschine ein Anschluss für einen entfernt aufgestellten Signalgeber vorgesehen, der es der Bedienungsperson gestattet, das Signal auch in einem vom Aufstellungsort der Waschmaschine getrennten Raum wahrzunehmen. Ferner kann Vorsorge auch für den Fall getroffen werden, dass mehrere Waschmaschinen in einem Raum gleichzeitig betrieben werden. In diesem Fall werden die einzelnen Maschinen mit akustischen Signalgebern ausgerüstet, die sich voneinander in ihrer charakteristischen Tonfolge, ihrer Tonhöhe oder ihrem Rhythmus unterscheiden. Endlich kann an Stelle eines einfachen Tongebers auch ein phonographischer Signalgeber gesetzt werden, der das Signal in Form einer gesprochenen Aufforderung erzeugt.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, u. zw. zeigt : Fig. l die Anordnung der Signalmittel und zugehörigen Steuerorgane an einem Waschautomaten und Fig. 2 ein Schaltbild, in dem einfachheitshalber mehrere, auch je für sich oder in anderer Kombination anwendbare Ausführungsformen dargestellt sind.
Bei dem in Fig. l gezeichneten Waschautomaten 1 wird das Waschgut wie üblich durch eine mit Deckel verschliessbare Öffnung 2 eingefüllt. Zur Einstellung des Programms dient ein Drehknopf 3. Eine Tastenbank 4 enthält drei Schalttaste 5. 6 und 7, von denen die Taste 5 zum Einschalten, die Taste 6
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bar oberhalb der Taste 7 in einem mit einer Facette versehenen Fenster 8, hinter dem eine Lampe angeordnet ist. Ein akustischer Signalgeber ist hinter einem durch Schlitze durchbrochenen Wandungsteil 9 angeordnet. Eine Steckdose 10 dient nötigenfalls zum Anschluss eines entfernt aufzustellenden Signalgebers. Waschmittel wird durch die Öffnungen 11 und 12 beigegeben.
Gemäss Fig. 2 ist an die Leitungen 13 einer Stromquelle ein Stromkreis 14 angeschlossen, der zur Steuerung der Signalgeber dient. Dieser Stromkreis enthält einen durch ein elektromagnetisches Schrittschaltwerk 15 betätigten Drehschalter 16 und einen damit nach Art einer Wechselschaltung verbundenen Drehschalter 17, der durch die Taste 7 von Hand betätigt wird. Das Schrittschaltwerk 15 wird dnich die Programmsteuerung der Maschine betätigt und schaltet den Drehschalter 16 immer dann um einen Schritt weiter, wenn eine von Hand auszuführende Operation notwendig ist. Bei jedem Schritt des Schakers 16 wird der Strom durch den Kreis so lange geschlossen, bis zur Betätigung der Taste 7 der Drehschalter 17 von Hand um einen Schritt weitergedreht worden ist.
Der Stromkreis 14 enthält die hinter dem Fenster 8 angeordnete Lampe 18 und parallel dazu einen Tongeber 19. In Reihe damit liegen drei Bimetall-Kontaktgeber 20,21 und 22, von denen jeweils einer durch einen Wahlschalter 23 wirksam gemacht werden kann. Parallel zu den Signalgebern 18 und 19 liegt ferner die Steckdose 10. Durch die Drehschalter 16 und 17 wird ausserdem ein Relais 24 geschaltet, das in angezogener Stellung den Stromkreis 25 des Motors 26 unterbricht, der den Programmregler antreibt.
Schliesst im gegebenen Zeitpunkt der Drehschalter 16 den Stromkreis, so wird gleichzeitig durch die Geber 18 und 19 ein optisches und ein akustisches Signal erzeugt. Der jeweils wirksame BimetallKontaktgeber unterbricht den Signalstrom periodisch und erzeugt auf diese Weise an der Lamps 18 ein Blinklicht und am Geber 19 eine rhythmische Tonfolge. Die einzelnen Kontaktgebsr 20, 21 und 22 unterscheiden sich voneinander durch ihre Schaltfrequenz oder auch durch das Verhältnis der Einschaltzeit zur Ausschaltzeit. Werden mehrere Waschmaschinen in einem Raum gleichzeitig betrieben, so stellt man mittels des Wahlschalters 23 die Signale so ein, dass sich die Frequenz der Tonfolge und des Blinklichtes bei den einzelnen Maschinen voneinander unterscheiden.
Statt dessen kann jede Maschine aber auch mit nur einem Kontaktgeber ausgerüstet sein, wenn man bei der Aufstellung dafür sorgt, dass die Kontaktgeber der einzelnen Maschinen in der Charakteristik verschieden sind.
Die Signale werden so lange wiederholt, bis die Bedienungsperson die nötige Operation ausgeführt und danach die Taste 7 niedergedrückt hat. Bis zum Niederdrücken der Taste lEd durch das Relais 24 der Ablauf des Waschprogramms unterbrochen.
Soll das Signal phonographisch in Form einer gesprochenen Aufforderung erzeugt werden, so kann ein Relais 27 vorgesehen werden, das in der gezeichneten Ausführungsform den Stromkreis'eines magne-
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Motor 29 angetriebenen, ständig umlaufenden Tonband 30 abnimmt. Das Signal vrind dans durch einen Lautsprecher 31 gegeben, der an den Tonkopf 28 über einen Verstärker 32 angeschlossen ist.