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Einsatz zum Einschrauben einer Zündkerze
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsatz zum Einschrauben einer Zündkerze in den Zylinder bzw. Zylinderdeckel einer Brennkraftmaschine, der nach aussen eine kragsnfonmge Verlängerung besitzt, mit einem Zwischenraum sowohl zur Zündkerze als auch zur Wand des Zylinderdeckels hin.
Derartige Einsätze werden, insbesondere bei Zylindern bzw. Zylinderdeckeln aus Grauguss oder Leichtmetall venwendet, um Schäden an dem Einschraubgewinde für die Zündkerze zu verhüten.
Infolge des schlechteren Wärmeüberganges wegen der zusätzlichen Trennungsfläche werden die Zündkerzen aber wesentlich heisser als wenn sie unmittelbar im Zylinder bzw. Zylinderdeckel sitzen.
Zum Niedrighalten der Zündkerzentemperatur ist es bekannt, die Einsätze für die Zündkerzen hohl auszubilden und durch die Hohlräume eine Kühlflüssigkeit zu leiten. Diese bekannte Ausführung hat aber den Nachteil, dass ständig eine sorgfältige Überwachung und Wartung erforderlich ist, da die engen Kanäle sich leicht durch Rückstände in der Kühlflüssigkeit zusetzen. Auch die Temperatur und die Strömungsgeschwindigkeit der Kühlflussigkeit müssen genau überwacht und geregelt werden, um eine geeignete Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten.
Alle diese Nachteile lassen sich erfindungsgemäss dadurch vermeiden, dass der Zwischenraum zwischen Verlängerung und Zylinderdeckel mit einem bei Betriebstemperatur sich in festem Zustand befindlichen und einen die Zündkerze auf einer günstigen Betriebstemperatur haltenden Wärmeleitwert aufweisenden Werkstoff ausgefüllt ist.
Das Einbringen des Füllwerkstoffes kann dabei entweder durch Erhitzen desselben auf seine Schmelztemperatur und Eingiessen oder durch Einstemmen desselben in festem Zustand erfolgen.
Um ein Lockern des Einsatzes im Zylinder bzw.
Zylinderdeckel'zu verhüten, können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Verlängerung des Einsatzes und/oder der Zylinder bzw. Zylinderdeckel mit Aussparungen versehen sein, in die der Füllwerkstoff eingreift und dadurch den Einsatz im Zylinder bzw. Zylinderdeckel festhält.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
In den Zylinderdeckel 1 ist der Einsatz 2 eingeschraubt, der zur Aufnahme der Zündkerze 3 dient. Der Einsatz 2 hat eine kragenförmige Verlängerung 4. Der Zwischenraum zwischen der Verlängerung 4 und dem ZyUnderdeckel 1 ist in entsprechender Weise mit einem Werkstoff 5 ausgefüllt, dessen Wärmeleitvermögen so gewählt ist, dass die Zündkerze auf einer geeigneten Betriebstemperatur gehalten wird. Durch Aussparungen 6, 7 in dem Einsatz 2 bzw. dem Zylinderdeckel'1 bietet der sich'bei Betriebstemperatur im festen Zustand befindliche Werkstoff 5 eine Sicherheit gegen Verdrehen des Einsatzes 2 im Zylinderdeckel 1 beim Zündkerzenweehsel.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einsatz zum Einschrauben einer Zündkerze in den Zylinder bzw. Zylinderdeckel einer Brennkraftmaschine, der nach aussen eine kragenförmige Verlängerung besitzt, mit einem Zwischenraum sowohl zur Zündkerze als auch zuc Wand des Zylinderdeckels hin, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen Verlängerung (4) und Zylinderdeckel (1) mit einem bei Betriebstemperatuf sich in festem Zustand befindlichen und einen die Zündkerze (3) auf einer günstigen Betriebstemperatur haltenden Wärmeleitwert aufweisenden Werkstoff (5) ausgefült ist.
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