AT203134B - Vorrichtung zum Hochheben der Nadeln bei Rundstrickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Hochheben der Nadeln bei Rundstrickmaschinen

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AT203134B
AT203134B AT398757A AT398757A AT203134B AT 203134 B AT203134 B AT 203134B AT 398757 A AT398757 A AT 398757A AT 398757 A AT398757 A AT 398757A AT 203134 B AT203134 B AT 203134B
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Austria
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needles
arm
circular knitting
knitting machines
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Pietro Riva
Giancarlo Riva
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Pietro Riva
Giancarlo Riva
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Hochheben der Nadeln bei Rundstrickmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung. bei Rundstrickmaschinen mit einer oder mehreren Garnzuführungsstellen zur Herstellung von Strümpfen mit glatten Maschen, Netzmaschen oder ändern besonderen Maschen. Es ist bekannt, dass'bei diesen Maschinen nach der Herstellung des   Strumpflängen- und   des Fussteiles, wenn die Ferse und die Spitze gestrickt werden sollen, vom Rundgang auf den Pendelgang geschaltet wird. Während dieser Pendelbewegung   muss eine   bestimmte Anzahl von Nadeln in die unwirksame Stellung mit Hilfe von Stiften gelegt werden. Bei den bekannten Rundstrickmaschinen muss die Geschwindigkeit zu diesem Zweck wesentlich vermindert werden. Dessen ungeachtet verursacht das Arbeiten mit den.

   Stiften oft Brüche und Schäden, so dass man fehlerhafte Strümpfe erhält. 



   Die Erfindung, die darauf abzielt, diesen Nachteil zu vermeiden, besteht im Wesen darin, dass diese einen elastisch gelagerten, um seine Achse drehbaren und um einen über ihm angeordneten Bolzen schwenkbaren Stift aufweist, an dessen freiem Ende eine Abflachung und eine Nase zum Erfassen des Nadelfusses vorgesehen ist. Durch die erfindungsgemässe elastische Lagerung des Stiftes werden nicht nur Brüche der Nadeln vermieden, sondern auch eine höhere Maschinengeschwindigkeit ermöglicht. Gemäss einer vorzugsweisen Ausführungsform ist der Stift in einer Hülse befestigt, die mit einem Arm versehen ist, der einen Schlitz aufweist und in welchem ein am Vorrichtungsfuss fest angeordneter Zapfen eingreift.

   Der Stift ist am Ende eines um den Bolzen schwenkbaren Armes drehbar gelagert und der Bolzen an einem am Vorrichtungsfuss schwenkbar gelagerten Tragarm angeordnet, so dass beim Heben des Tragarmes auch der Stift gehoben und von dem am Vorrichtungsfuss fest angeordneten Zapfen gezwungen wird, eine Drehung um seine Achse auszuführen. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung beschrieben, die ein Ausführungsbeispiel schematisch darstellt. Fig. 1 zeigt das Schloss mit den Nocken, welche die verschie- 
 EMI1.1 
 zwei Tragvorrichtungen für den Stift, welche seitlich des Nadelzylinders angebracht sind, u. zw. für die von links bzw. von rechts ankommenden Nadeln und die Fig. 3 und 4 zeigen eine Stirnansicht bzw. eine Seitenansicht der Tragvorrichtung für den Stift, die auch teilweise im Schnitt dargestellt ist. 



   Nach den Fig. 3 und 4 ist ein Stift   1   vorne mit einer Abflachung 13 versehen, die in einer Nase   13'endet, um   den rechtwinkelig gebogenen Fuss der Nadeln anzuhalten. Der Stift 1 ist in einer Hülse 2 verkeilt, welche einen Arm 3 trägt, der einen Schlitz 4 aufweist. In diesen Schlitz 4 greift ein Zapfen 5 ein, der am Vorrichtungsfuss 6 angeordnet ist, so dass sich der Arm 3 in bezug auf den festen Zapfen 5 verschieben kann. Die Hülse 2 wird von einem Arm 7 getragen und ist am Ende dieses Armes 7 drehbar gelagert. Der Arm 7 ist auf einem Bolzen 9 auf einem Tragarm 10 der Vorrichtung befestigt, wobei eine Feder 8 zwischen dem Arm 7 und dem Arm 10 vorgesehen ist, um dem Arm 7 elastische Drehbewegungen zu erlauben.

   Der Tragarm 10 ist bei 11 auf dem Vorrichtungsfuss 6 befestigt, wobei zwischen dem Arm 7 und dem Fuss 6 eine Feder 12 vorgesehen ist, die bewirkt, dass der Tragarm 10 in seine Ruhestellung zurückkehrt. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet in folgender    Weise :  
Wie Fig. 1 zeigt, in der das Schloss mit den Nocken angedeutet ist, wenn die Maschine die Ferse oder die Strumpfspitze   anfängt,   steigen die in Richtung   A-A1   kommenden Nadeln 15 auf dem Nocken B auf ; die erste der Nadeln 15 trifft auf den Stift 1 und stützt sich auf seine Abflachung 13. Da der Stift   J ? drehbar   befestigt ist, übermittelt der Stift dem Tragarm 10 eine Drehbewegung, so dass dieser sich um seinen   Zapf, en 11 dreht ;   der Stift wird nach oben bewegt und dreht sich um seine Achse S-S' (Fig. 2), wodurch die Nadel aus der Arbeitsstellung gebracht wird. Unterdessen gehen die andern Nadeln unter der Nocke G (Fig. 1) hindurch und setzen ihre Arbeit fort, wobei sie zur Nocke B1 kommen.

   Indessen dreht sich der Stift 1 um seine eigene Achse   S-S'und   wird nach 

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 oben bis zur Höhe der Nocke G verschoben, wobei der Stift 1 die Nadel   abstützt.   Während der Drehung bewegt sich der Nadelzylinder weiter und es wird der auf die Abflachung 13 sich stützende Nadelfuss von der Nase   13'zurückgehal-   ten, bis er den Stift 1 freilässt, welcher    sich. in-   dessen gedreht hat und in seine Ruhestellung von der Feder 12 zurückgebracht wird. In gleicher Weise und symmetrisch ist der Betrieb der Nadeln 16, welche von Cl in Richtung   A,-A   kommen und welche auf den Stift la treffen, welcher in die Stellung l'a gebracht wird.

   Der Arm 7 ist durch die Feder   8   elastisch gelagert, so dass keine Gefahr für einen Bruch der Nadelfüsse besteht, auch wenn diese auf die Abflachung 13 des Stiftes 1 stossen. Auf diese Weise werden die Nadeln sicher aus der Arbeitsstellung gebracht, und man kann die Maschine mit einer grösseren 
 EMI2.1 
 
Bei   Arbeitsbeginn   müssen sich die Stifte gegen die Nocken B bzw.   BI bewegen,   u. zw. zur Nokke B, wenn die Nadeln 15 von C in Richtung A-A, kommen und zur Nocke   ,   wenn die Nadeln 16 von Cl in   Richting razz   kommen. 



   Die baulichen Einzelheiten der Vorrichtung können selbstverständlich verändert werden, ohne dass das Wesen der vorliegenden Erfindung geändert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Hochheben der Nadeln bei Rundstrickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass diese einen elastisch gelagerten, um seine Achse   (5-5')   drehbaren und um einen über ihm angeordneten Bolzen   (9)   schwenkbaren Stift   (1)   aufweist, an dessen freiem Ende eine Abflachung (13) und eine Nase   (13')   zum Erfassen des Nadelfusses vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in einer Hülse (2) befestigte Stift (1) am Ende eines um den Bolzen (9) schwenkbaren Armes (7) drehbar gelagert und dieser Bolzen an einem am Vorrichtungsfuss (6) schwenkbar'gelagerten Tragarm (10) angeordnet ist und die Hülse (2) mit einem einen Schlitz (4) aufweisenden Arm (3) versehen ist, in dessen Schlitz ein am Vorrichtungsfuss (6) vorgesehener Zapfen (5) eingreift. EMI2.2 1(8) abgefedert ist, welche den Stoss des Nadelfusses gegen den Stift (1) abdämpft, 4.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ende des Tragarmes (10) und dem Vorrichtungsfuss (6) eine Feder (12) vorgesehen ist, die den schwenkbaren Arm und den Stift (1) in die Ruhestellung zurückbringt, wenn die Nadel den Stift (1) loslässt.
AT398757A 1957-02-28 1957-06-17 Vorrichtung zum Hochheben der Nadeln bei Rundstrickmaschinen AT203134B (de)

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