AT20265B - Vorrichtung zum Herstellung eines unter Druck stehenden Gasluftgemisches. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellung eines unter Druck stehenden Gasluftgemisches.

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AT20265B
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gas
drum
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air mixture
under pressure
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Ludwig Licka
Philipp Von Wouwermans
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Ludwig Licka
Philipp Von Wouwermans
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung eines unter Druck stehenden   Gasluftoemisches..   



    Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, den Gasverbrauch von Auerbrennern bei gleicher Lichtstärke so weit herabzumindern, dass der Konsument eine ganz erhebliche Ersparnis macht. Es wird dies durch Einschaltung eines Apparates bewirkt, welcher Gas mit Luft mischt und auf einen hoben Druck bringt, welches komprimierte Gasgemisch in eigenen Bunsenbrenner zur Verbrennung gelangt, wobei es den Giühkörper zu intensivem Leuchten bringt.

   Eine solche Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, u. zw. xeigt : Fig. 1 den Gasmisch-und Pressapparat im Querschnitt mit Motor, Fig. 2 denselben im Längsschnitt mit Motor, Fig. 3 denselben in Draufsicht mit Motor, Fig. 4 den Arheitsverbrauchsregler im Querschnitt, Fig. 5 denselben im Grundriss, Fig. 6 den Querschnitt des Kontaktes vergrössert, Fig. 7 ein Schema des Gasmisch-und Pressapparates mit Motor, Vorbrauchsregler, Gasdruckregler und elektrischer Schaltung. 



  Praktische Versuche ergaben, dass ein. vorzugsweise im Verhältnisse von 45 Teilen Leuchtgas zu 55 Teilen Luft gemischtes Gasgemenge, auf einen Druck von mindestens 240 mm Wassersäule gepresst, in geeigueten Bunsenbrennern mit Auerkrone beim Brennen mit geringem Luftzutritt dem kleinen Glühkörper, ohne zu rauschen, eine solche Leuchtintflnsität infolge der vorzüglichen Luftdurchmischung gibt, dass pro Hefnerkerze nicht 2'3 I Gas, sondern nur 12 1 Gas im Durchschnitt verbraucht worden. Der vorliegende Apparat soll nun dieses am besten geeignete Gasluftgemisch mit geeignetem Druck nach Massgabe des eintretenden Verbrauches herstellen. Wie Fig. 7 zeigt, besteht die Vorrichtung aus dem Gasmischkompressor 1, dem Elektromotor 77, dem Verbrauchsregler III, dem Gasdruckregler IV, der Gasleitung V, der Gasmischleitung VI und der elektrischen Leitung Vll. 



  Der Gasmischkompressor besteht. aus einem allseitig geschlossenen, zylinderförmigen Gehäuse A, das beiderseitig durch die aufschraubbaren Deckel B abgeschlossen ist, in welchem Gehäuse eine zweite, unten mit einer Öffnung D versehene Trommel'C derartig angebracht ist, dass die Achsen der beiden Zylinder gemeinschaftlich sind und die innere Trommel C mit der äusseren A durch zwei Scheidewände E, E'so verbunden ist, dass die Trommel A in zwei Räume F und G (Fig. 3) geteilt wird, welche Räume unten bei H   
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 zwischen den beiden   Seheidewänden     E und/1.)'und durch   das Loch   J   in der Trommel C mit dem   Innenraume   der letzteren Trommel in Verbindung steht. Ein zweiter Rohrstutzen L steht mit dem Raume F in Kommunikation.

   Die innere Trommel C wird durch eine Achse durchsetzt, welche in vorzugsweise eingenieteten und gelöteten   Stopfbüchsenlagern   N und N' der ausgewölbten Stirnflächen 0 der Trommel C gelagert ist ; auf dieser Achse sitzt beiderseits ein Schaufelrad P und P'mit nach innen gekehrten Schaufeln R. Der Radkranz dieses Rades besteht aus zwei ringförmigen Teilen a b und a'b'und einem zylinderförmigen Teile d aussen, welche zusammen den Querschnitt eines mit der Öffnung nach innen gewendeten U ergeben, an welchen die Schaufeln R angelötet werden.

   Dieser Radkranz ist mittels einer Kappe S und der vorzugsweise angelöteten oder angenieteten Nabe T auf der Achse   Af   so   aufgekeilt,   dass die nach innen befindliche Öffnung der Schaufeln   R   beim Drehen des Rades immer unter die Öffnung D der Trommel C gelangen muss. Der Raum F, in welchem sich das kleinere Schaufelrad befindet, steht mit dem Stutzen L und der Gaszuleitung in Verbindung. Der Raum der Trommel C wird mittels des Stutzens I an die Verbrauchsgasleitung unter Zwischenschaltung des Verbrauchsreglers und des Gasdruckregiers verbunden. Der Raum G mit dem grösseren Schaufelrad steht durch die   Öffnung U   mit der Aussenluft in Verbindung. 



   Die beiden Räder werden mittels einer Zahnradübersetzung   Y,     W und   der Riemen- scheibe Z durch den Motor   11   angetrieben.   Die Schaufeln R   der beidon Räder sind in 
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 angefüllt und der Elektromotor   11   in Betrieb gesetzt, so drehen sich die Räder im Sinne des Pfeiles und nehmen die Schaufeln im Raume F Gas aus der Leitung L und im Räume G Luft durch die Öffnung U von aussen,   drücken beide   in das Wasser hinein und entleeren beide in der tiefsten Stellung durch die Öffnung D der Trommel C in den Innenraum derselben, das Wasser darin nach aussen nach dem Raume F und G des   Gehäuses A verdrängend.   Die Luft und das Gas mischen sich hiedurch innigst in der Trommel C und erlangen dabei einen Druck,

   der in Millimetern Wassersäule der Entfernung der beiden Wasserspiegel e   und f entspricht. Diese Mischung kann   nun durch den Stutzen 1 und die beiden Regler zu den Brennern geführt werden. 

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   Um die Gasmischung und Komprimierung genau nach dem in den Brennern er-   forderlichen   Gaskonsum zu regeln, wird das Gemisch durch das Rohr   I   in den Verbrauchsregler   geführt. Dieser ist nach Art der #Membran"-Gasdruckregulatoren konstruiert, mit   dem Unterschiede, dass anstatt des Regulierventils ein Regulierkontakt eingeschaltet ist.   Dieser. besteht un wesentlichen   darin, dass auf der Haube   9   die Führungsstange   h   auf der unteren Seite eine Hülse i trägt, die oben und unten eine isolierte, schraubenförmig gewundene Anschlagknagge   fund l   besitzt und welche Hülse aus zwei symmetrisch angeordneten Teilen m und n besteht, von welchen der eine aus Messing und der andere aus Isoliermaterial hergestellt ist.

   Auf dieser Hülse schleift ein Kontakt o, der isoliert mit dem Drahte   VII   in Verbindung steht. Die Führungsstange   h   ist oben in der am Gehäuse   u   angebrachten Hülse p geführt und unten in   der. im Rohre t   befestigten Hülse r ; der zweite Teil der Stromleitnng Vll steht im Kontakt durch die Feder   w   mit der Führungsstange h. Der Motor erzeugt immer mehr   Gasgemiscll,   als die Lampen verbrennen. Infolgedessen entsteht im Raume der Trommel   C   ein höherer Druck, durch welchen die Haube   9   mit der Membran m'gehoben wird. 



   Ist die Kappe   9   nun im höchsten Punkte angelangt, so stösst die Knagge k an den Kontaktstift o, wodurch sie nach rechts gedreht wird und die Hülsen mund n so weit verschoben sind, dass der Kontakt nicht mehr auf dem Messingteile n, sondern auf dem isolierten Teile   m   zu stehen kommt, wodurch der Strom unterbrochen wird. Die
Kappe   9   sinkt nun während des Ruhestandes des Motors herab und gibt ihren Inhalt durch den Gasdruckregler an die Verbrauchsleitung ab ; ist sie im tiefsten Stande angelangt, so hat der Kontakt o die Knagge   l   nach links geschoben und es steht der Kontakt wieder auf dem Messingreifen. Der Strom ist geschlossen, der Motor   läuft und   es hebt das Gas die Kappe wieder in die Höhe.

   Die abgebildeten Figuren zeigen den Augenblick des tiefsten
Standes, in welchem der Strom geschlossen ist und die Membran sich zu heben beginnt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung eines unter Druck stehenden   Gasluftgemisches,   dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse A mit verschraubbaren Deckeln B eine unten offene
Trommel C durch zwei Scheidewände E, E' so eingebaut ist, dass die geometrische Achse der beiden Gehäuse gemeinschaftlich ist und dass ein Rohrstutzen I den Innenraum der
Trommel C mit der   Verbraucbsteitung   verbindet, wobei von den durch die Scheidewände gebildeten Räumen der eine Raum F mit der Gaszuleitung durch den Stutzen L, während der zweite Raum G durch die Öffnung U mit der Aussenluft in Verbindung steht, in welchen
Räumen zwei Schöpfräder P, P mit nach innen gerichteten Schaufeln R um eine in der
Trommel C gelagerte Achse   M   durch einen Motor   11   und Übersetzungsräder Z, W,

   V an- getrieben so rotieren, dass die Räder Gas und Luft in den Raum C pressen, daselbst mischen und in die Verbrauchsleitung abgeben.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Regulierung des Motorlaufes die Anordnung eines Membrandruckreglers, dessen in einem Gehäuse bewegliche Membranplatte mittels einer Führungsstange in Hülsen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der FÜhrungsstange eine drehbare Hülse i beweglich ist, welche zur Hälfte isoliert ist und zwei schraubenförmig gewundene, isolierte Anschlagknaggen fund l besitzt, die durch eine Kontaktfeder o mit Stift je nach dem Stande der Membran die Hülse i nach links oder rechts drehen, so dass der geschlossene Stromkreis, der den Motor betätigt, in der höchsten EMI2.1 die Verbrauchsleitung ihren Gasbedarf infolge Sinkens der Membranplatte aus dem Regler entnimmt,
    bis in der tiefsten Stellung der Stromkreis wieder geschlossen wird.
AT20265D 1904-06-08 1904-06-08 Vorrichtung zum Herstellung eines unter Druck stehenden Gasluftgemisches. AT20265B (de)

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