AT202492B - Aus Metall bzw. Kunststoffpreßmasse gefertigter Düseneinsatz, insbesondere für Geschoße mit doppelter und mehrfacher Anfeuerung - Google Patents

Aus Metall bzw. Kunststoffpreßmasse gefertigter Düseneinsatz, insbesondere für Geschoße mit doppelter und mehrfacher Anfeuerung

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AT202492B
AT202492B AT653357A AT653357A AT202492B AT 202492 B AT202492 B AT 202492B AT 653357 A AT653357 A AT 653357A AT 653357 A AT653357 A AT 653357A AT 202492 B AT202492 B AT 202492B
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double
metal
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AT653357A
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Heinrich Fister
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Heinrich Fister
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus Metall bzw. Kunststoffpressmasse gefertigter Düseneinsatz, insbesondere für Geschosse mit doppelter und mehrfacher Anfeuerung . Die Erfindung betrifft einen ausstossbaren Düseneinsatz für jene Geschosse, deren maximale Be-   schleunigung beim Abschuss   durch das Treibmittel im   Geschützrohr   erteilt wird und ausserhalb des Rohres neuerdings durch die Reaktionskraft ausströmender Pulvergase in Richtung der Geschosslängsachse gesteigert werden soll. 



   Der aus Metall- oder Kunststoffpressmasse gefertigte erfindungsgemässe   Düseneinsatz   dient gleich-   zestig   als   Trennungs- bzw. Dichtungsglied'zwi-   schen den beiden Anfeuerungen und ist besonders dadurch gekennzeichnet, dass der im Mittel-   teil konisch ausgebi1dJete   Düseneinsatz mit der Zündpatrone für die erste Anfeuerung und dem   Verzögerungssatz,   der nach der erforderlichen Zeitspanne über den   Zündsatz   die zweite An- 
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Düseneinsatz wil1dhaften, verlorengehen und der Gasdruck im Geschützrohr über den zulässigen Maximalwert gesteigert werden muss. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Düseneinsatz mit Gasumlenkung. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt desselben nach Linie I-I. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt eines   Ausführungabeispie-   les mit seitlichem   Gasaustiitt umd mit Teilladungen.   
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 Brennkammer und anschliessender Düse mit Dü-   seneinsatz,   jedoch ohne Patronenhülse. Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt eines ausführungsbeispieles vor der Abfeuerung aus einem Granatwerfer. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 1 ist der Düseneinsatz a mit der Zündpatrone b, dem Ver-   zogerungssatz und dem   Zündsatz k als eine ausstossbare Einheit dargestellt. 



   Die Treibgase der entflammten Zündpatrone b 
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 Konus des Düseneinsatzes a in entgegengesetzter Richtung umgelenkt, während sie durch die Längsschlitze d treten. Infolge der Querschnittsänderun- gen zwischen der Einsatzbuchse für die Zündpa-   tronenhülse b   im Düseneinsatz   a   und der Düsenmündung selbst, werden   vorübergehend   Vorteile erzielt, wie sie bei der   Lavaldüse   anzutreffen sind. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 3 ist nach Perforierung der Zündpatronenhülse   b ein seit-   licher Gasaustritt durch die Zündlöcher 1 vorgesehen.   Dermassen werden die   zusätzlichen Teilladungen n, wie sie die normale Reichweitensteigerung vorsieht und die zellophangepackt durch einen Halter   M   an dem Düseneinsatz a befestigt sind, auf direktem Wege gezündet. 



   Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dermassen von der üblichen drallstabilisierten Geschützmunition, dass der verlängerte Teil der Sprenggranate r mit dem Zünder s als Brennkammer p mit Düse o ausgebildet ist, in der   erfindungsgemäss   der Düseneinsatz a sitzt. 



   Der Haftsitz sowie die Dichtung des Düseneinsatzes a in der Düse o wird durch eine schnell-   trocknende Zelluloid-Aceton Klebelösung verbes-    sert, wodurch anderseits auch ein Herausfallen beim Transport, oder während des Adjustierens vermieden werden soll. 



   Die in diesem Ausführungsbeispiel angeführte   drallstabilisier. te Gesohützmunition   ist der jeweils genormten Patronenhülse angepasst und gegen die   übliche Feldartilleriemunition   auswechselbar, für welche sie bestimmt ist. 
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 feuerung aus dem Granatwerfer gezeigt. 



     Fällt nun das Geschoss   in das Rohr des Granatwerfers w, so stösst das Zündhütchen der Zündpatrone b gegen den Schlagbolzen z, sobald das Geschoss die Bodenkappe erreicht hat. Dieser Schlag zündet die Zündpatrone b im Düseneinsatz a, die ihrerseits wieder die eventuellen Teilladungen (Fig. 3   n),   die zellophangepackt und durch einen Halter (Fig. 3 m) an dem Düseneinsatz a befestigt sind, zündet. 



   Während die entstehenden Treibgase der ersten Anfeuerung nunmehr das Geschoss aus dem Granatwerferrohr w treiben, hat der   Zündstrahl   von der Zündpatrone b einen Verzögerungssatz f durch 

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 den Zündkanal e direkt entzündet, der mit nahezu gleichmässiger Geschwindigkeit abbrennt. 



   Nachdem   d : Ïr Verzäger. ungssatz f   eine bestimmte 
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 satz   tu   in der Zündschraube i. Dieser rasch abbrennende   Pu1versatz   bringt daraufhin durch die Zündlöcher k den auf die Lochscheibe v aufliegenden Zündverstärker u zum entflammen, der seinerseits wieder die zentrisch angeordnete Treibladung t in der Brennkammerhülse p zündet und dermassen die zweite Anfeuerung ausserhalb des Rohres einleitet. 



   Die Auspuffdüse o, die vorerst durch den Düseneinsatz a verschlossen war, wird nunmehr ausgestossen, sobald der Verbrennungsdruck in der Brennkammerhülse p seinen vorgeschriebenen Wert erreicht hat. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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 doppelter und mehrfacher Anfeuerung, dadurch   gekenzeichnet,   dass der im Mittelteil konisch aus- 
 EMI2.3 
 und dem Zündsatz   (h),   für die zweite Anfeuerung, eine ausstossbare Einheit darstellt.

Claims (1)

  1. 2. Düseneinsatz nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Zündpatrone (b) und dem Verzögerungssatz (f) ein mit einem engen Zündkanal (e) versehener TeiHegel EMI2.4 3. Düseneinsatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzbuchse für die Zündpatrone (b) mit Längsschlitze (d) versehen ist und in ihr ein konisch ausgebildeter Teimcegel (c) hineinragt, der von einem zu seiner Achse konvexe Teil der rotationssymmetrischen Fläche eines Düseneinsatzes (a) umgeben ist, wodurch die Treibgase von der entflammten Zündpatrone (b) in entgegengesetzter Richtung umgelenkt werden und Querschnittsänderungen erfahren.
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