AT202491B - Platzpatrone - Google Patents

Platzpatrone

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AT202491B
AT202491B AT812757A AT812757A AT202491B AT 202491 B AT202491 B AT 202491B AT 812757 A AT812757 A AT 812757A AT 812757 A AT812757 A AT 812757A AT 202491 B AT202491 B AT 202491B
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Dynamit Actiengesellschaft Vor
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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
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  Platzpatrone 
In der deutschen Patenschrift Nr. 950716 ist eine Platzpatrone beschrieben, deren Hülse aus thermoplastischem Kunststoff in einem Stück gefertigt und vom geschlossen ist. Als thermoplastische Kunststoffe werden Polyäthylen und Polyvinylchlorid genannt. Die Patronenhülse aus Kunststoff muss eine solche   Stabilität   haben, dass sie in Schnellfeuerwaffen ein sicheres Funktionieren gewährleistet. Da bei Dauerfeuer in Maschinenwaffen eine starke mechanische Beanspruchung und eine Temperaturerhöhung in der Zuführung und im Ladungsraum eintreten, können ein Werfen und sogar ein Aufreissen der Hülsen eintreten, wobei auch durch die ungleiche Wärmeleitung des metallischen Bodenstücks und der Hülse aus Kunststoff Hülsenreisser auftreten können. 



   Um diese Schwierigkeiten zu beheben, kann man einerseits die Hülsenwand verstärken, was einen Mehraufwand an Kunststoff und Arbeit verursacht,   anderseits kann man die Ladung derart verringern, dass ein Aufreissen nicht eintreten kann. Diese La-   dungsverringerung erniedrigt aber den Gasdruck, der zum Rücklauf bei automatischen Waffen notwendig ist, so dass   Rückstossverstärker   angebracht werden müssen. Fernerhin tritt dadurch eine Ver- 
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 ein, so dass die Munition für Übungszwecke nicht brauchbar ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich als thermoplastischer Kunststoff für die Herstellung von   Platzpatronenhütsen hochnolekulare Polyolefine   mit Molekulargewichten von 50. 000 und höher und Polyamide mit geringer Wasseraufnahme hervorragend eignen. Diese Kunststoffe haben neben den hohen mechanischen Festigkeiten hohe Wärmefestigkeiten, die hinsichtlich der Verwendung dieser   Kunststoffe für Platzpatronenhülsen eine grosse Rolle spielen. Als hochmolekulare Polyolefine seien   das   Niederdruckpolyäthylen   und das hochmolekulare Polypropylen genannt. 



   Diese Kunststoffe sind völlig weichmacherfrei, so dass ein EindifFundieren von Weichmachern aus der Kunststoffhülse in die Pulverladung nicht eintreten kann. Da diese Kunststoffe sehr hohe Fe- 
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 das Bodenstück mit seiner rohrförmigen Verlängerung ebenfalls aus Kunststoff hergestellt werden, und zwar vorzugsweise im Spritzgussverfahren. Auf dieses Bodenstück kann die Hülse in bekannter Weise aufgeschoben werden, wobei durch die zu-   sätzliche   Massnahme des Verklebens oder des Verschweissens ein absolut gasdichter Sitz erreicht wird. 



  Das Verschweissen kann z. B. in der Form vorgenommen werden, dass der Kunststoffhülse und der rohrförmigen   Verlängerung   des   Bodenstückes   ein Widerstandsdraht eingearbeitet ist, wobei bei der   elktrischen Verschweissung   keine grosse Wärme nach aussen übertreten wird. Von grossem Vorteil ist ferner, dass durch die Verwendung dieser Kunststoffe die ganze Platzpatrone aus einem Stück im   Spritzguss hergestellt   werden kann, wobei nach dem Füllen der Patrone diese am Vorderende zugeschweisst wird. 



   Die   erfindungsgemässe   Ausbildung der Patrone   er, gibt eine Kunststoffpatrone,   die besonders gut in automatischen Feuerwaffen verwendbar ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Platzpatrone aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass Hülse bund Bodenstück, bestehend aus hochmolekularen Polyolefinen oder Polyamiden mit geringer Wasseraufnahme, als ein Stück im Spritzguss hergestellt sind, wobei die Hülse nach Füllen der Patrone am Vorderende zugeschweiss ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT812757A 1957-02-28 1957-12-17 Platzpatrone AT202491B (de)

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