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Österreichische
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GOTTFRIED LEBRECHT TILLMANNS IN MOSKAU.
Bronziervorrichtung für den Druckapparat an Zigarettenhülsenmaschinen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bronziervorrichtung, die im besonderen für Droifarbendruckapparate Verwendung finden soll, wie sie bei Zigarettenhülsenmaschinen zur Benutzung kommen. Um die Bronze ständig und stets gleichmässig der Auftragwalze zuzuführen, wird dieselbe aus dem Behälter vermittelst einer Schnecke so weit gehoben, dass sie aus einer oben liegenden Öffnung austreten und von der Auftragwalze aufgenommen und weiter transportiert werden kann.
Die vom Abdruck herabgefallene oder abgebürstete oder sonstwie entfernte Bronze fällt hiebei auf ein zweckmässig in einer zweiten Kammer angeordnetes, jedoch in die die Schnecke aufnehmende Kammer hineinreichendes Blech, welches von einem geeignet angebrachten Exzenter eine schnell vibrierende Bewegung erhält, so dass die herabfallende Bronze wieder der ersten Kammer bezw. der Schnecke zugeführt wird.
Die vorliegende Erfindung ist auf der Zeichnung in schematischer Weise an einem Dreifarbendruckapparat zur Darstellung gebracht. Das Papierband J wird zweckmässig von oben in den Apparat eingeführt und gelangt zunächst über eine Rolle 4, welche das Papierband unter den ersten Druckstempel bringt, geht darauf uhrr eine Rollo 15 na (l dem eigentlichen Bronzierapparat und passiert schliesslich die zweckmässig mit andere) !
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Die Druckstempel 1, 2 und 3 werden in irgendeiner beliebigen Weise mit Farbe verschen, und zwar zweckmässig von den Farbschalen 5 unter Vermittlung der Rollen 6,7, 8,, 9. zu und 11,
von welchen die letztere auf einem schwingbaren Arm angeordnet ist, der unter Vermittlung des auf dem Druckstempel angeordneten Exzenters 12 abwechselnd mit der Farbwalze 10 und dem Druckstempel in Berührung kommt und so letzteren mit Farbe versieht. Als Widerlager dienen Walzen 13, die entweder durch ihr eigenes Gewicht oder auch durch Federwirkung in einer zweckentsprechenden Lage gehalten werden.
Soweit bietet die Erfindung an sich nichts Neues. Der Bronzierapparat besteht nun aus zwei Kammern, die miteinander im unteren Teil in Verbindung stehen. In der einen Kammer liegt der rohrförmige Körper 17, in welchem unter Vermittlung des Schneckenrad getriebes 18, 19 eine Schnecke 16 rotiert und die im unteren Teil der Kammer befindliche Bronze in das Rohr 17 befördert und hochdrückt. Am oberen Ende dieses Rohres 17 ist ein Schlitz 20 vorgesehen, durch welchen die Bronze austritt und unmittelbar von der Auftragwalze 21 abgenommen werden kann. Diese Walze steht in bekannter Weise mit dem Papierband A in Berührung und veranlasst ein Bronzieren des ersten Abdruckes.
Das Papierband gelangt bei seinem weiteren Wege in die zweite Kammer, in welcher eine mit Plüsch vprsehene Walze 2. 2 angeordnet ist, die ein Abhürsten des ersten Abdruckes bezw. des Papierbandes veranlasst. Diese Walze wird von zwei kleineren Walzen 23 von der anhaftenden Bronze gereinigt, so dass das Papierband vollständig rein den Bronzierapparat verlässt. Die herabfallende Bronze fällt nun auf ein geneigt liegendos,
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erteilt. Die auf das Blech 24 herabgefallene Bronze wird daher durch diese Vibrationen hinabgleiten und wieder in die erste Kammer, in die nächste Nähe der Tranportschnockss C
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gelangen, so dass das Spiel-von neuem beginnen kann. Das bronzierte Papierband gelangt
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