AT201723B - Vibrations-Schnellregler und Schaltung zur Regulierung elektrischer Maschinen - Google Patents

Vibrations-Schnellregler und Schaltung zur Regulierung elektrischer Maschinen

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AT201723B
AT201723B AT201723DA AT201723B AT 201723 B AT201723 B AT 201723B AT 201723D A AT201723D A AT 201723DA AT 201723 B AT201723 B AT 201723B
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Austria
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circuit
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electrical machines
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vibration regulator
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Johann Dipl Ing Bayer
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Johann Dipl Ing Bayer
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K35/00Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit
    • H02K35/02Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit with moving magnets and stationary coil systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vibrations-Schnellregler und Schaltung zur Regulierung elektrischer Maschinen 
Bei   VibBations-Sdhnellreglsrn,   die nur ein einzi-   ges Magnetsystem. besitzen,   das sowohl   Mess- wie   auch Vibrationssystem ist und bei welchen das Gewicht des   Eisenkernes. als Gegenkraft dient,   werden bei   den. derzeit bekannten Ausführungen   die Vi-   brationen   des Eisenkernes durch eine entsprechende Wahl des   Verhältnisses zwischen   der Entfernung des Eisenkernes und der des beweglichen Kontaktes vom Lagerpunkt vergrössert übertragen. Da im selben Mass die Kontaktkräfte verkleinert werden, ergeben sich gewisse Nachteile wie z.

   B. unsichere Kontaktgabe, hiedurch notwendige Verwendung von Edelmetall und Neigung zu Pendelungen, sowie   übergrosse   Änderung der Schwingungswege des Kontaktes bei Änderung der   Störgrössen.   Daher müssen die Kontaktwege sehr eingeengt werden, da sonst zu   grosse Schwankungen   der Regelgrösse eintreten würden. 
 EMI1.1 
    nun derartige Regler sowieso nur für kleineSchaldeistungen   verwendet werden können, genügen   für den Kontäktweg   Bruchteile von Millimetern, um eine unzulässige Funkenbildung hintanzuhalten. Es besteht also keine Notwendigkeit, die Kontaktwege zu vergrössern.

   Die vorgeschilderten Nachteile können vermieden werden, wenn durch eine entsprechende Änderung des   Verhältnisses   zwischen der Entfernung des Eisenkernes und der des beweglichen Kontaktes zum Lagerdrehpunkt, die Kontaktwege verkleinert und die Kontaktkräfte vergrössert werden.

   Damit nun die Kontaktkräfte und die Kontaktwege in ihrer Stärke bzw. in ihrer   Grösse   dauernd variieren können, werden nach dem Gegenstande der Erfindung die an dem Eisenkern pulsierenden magnetischen   Kräfte   in Gegenwirkung zu einer Feder gebracht, die an den Eisenkern. direkt angreift und deren zweites Ende frei beweglich an einem etwa in öl sich bewegenden Kolben befestigt ist, wobei   Federelastizität   und Dämpfung derart abgestimmt sind, dass im stationären Zustand bei den kleinen periodischen Vibrationen des Eisenkernes (hervorgerufen durch die Fluktuationen der Generatorspannung oder deren Erregerspannung) der Dämpferkolben seine Lage nicht ändert und der gesamte   Regu1i. erweg   des Dämpferkolbens sehr klein gemacht wird (2 mm von   Leer-- auf Vollast).   



   Der Regler arbeitet daher trotz grösster Regelgeschwindigkeit und astatischer Regelkennlinie abso- lut pendelungsfrei und ein weiterer Vorteil ist, dass wegen des vergrösserten Kontaktdruckes nunmehr kein Edelmetall für die Kontakte gebraucht wird.
Es sind wohl Regler bekannt, welche eine oder   mshr. sre mit   einem Dämpferkolben gekuppelte
Feder(n) verwenden, siehe z. B. die Patentschriften : österr.

   Patentschrift Nr. 130153 (BBC), deutsche
Patentschrift Nr. 625768 (SSW) und 512898   (AEG),   jedoch dient diese Federkupplung nur zur
Stabilisierung der Messsysteme und müssen die   Kontaktberührungspunkte   und der Dämpferkolben verhältnismässig grosse Wege ausführen, damit die   Elastizität der   Federn entsprechend zur Wirkung kommt, wodurch dann bei bestimmten Betriebsbe- dingungen (periodisch wechselnde Belastung des
Generators, labile Kennlinie der Erregermaschine usw. ) Pendelungen auftreten können, die unter
Umständen einen Betrieb der Regler   unmöglich   machen. Im Gegensatze zu derartigen Reglern dient bei dem Regler nach dem Gegenstande der Erfin- dung die Kupplung zwischen Feder- und Dämpfer- kolben zur dauernden Erzeugung von Vibrationen. 



   Aus Fig.   l   ist z. B. ein Regler zur Spannungs- regelungeinesgleichstromgeneratorsohneErreger- maschine ersichtlich. In diesem Falle ist die
Spule S, die von der   fluktuierenden   Ankerspannung erregt wird, sowohl   Mess-als Vibrationsspule.   In ihr bewegt sich der Esenkern A der auf einer Stan- ge T, die mit einem Hebel H gelenkig verbunden ist, befestigt ist. T ist in ihrem unteren Ende als
Stift ausgebildet. Die Feder F ist mit dem einen Ende mit der Muffe M, mit dem anderen mit dem Dämpferkolben D verbunden. M ist auf der Stange T befestigt. Das Stiftende von T kann in dem Kolben D, der durchbohrt ist, praktisch reibungsfrei hin- und hergleiten, ebenso der Kolben D in Dämpfergefäss G, da dieses ganz mit öl, gefüllt ist. 



  Der Hebel H ist in dem Lager L drehbar gelagert und trägt isoliert die Kontakte   K   und K2, die den festen Kontakten K   gegenüberstehen   und fallweise das Magnetfeld oder den   Nebenschlussregler   des Generators periodisch mehr oder minder kurzschliessen. Im stationären Zustand vibriert der Kern A im Takt der   Kontaktberührung   von   K !   oder Ko in   Gegenwirkung   zur Feder F bei ruhendem Kolben D. Ändert sich die Spannung des Generators z. B. auf einen höheren Wert, so wird der Eisenkern A in die Spule hineingezogen und der 

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 Stromkreis entweder von K2 momentan unterbro-   chen bzw.   der von   K1 geschlossen,.   so dass der Generator schnell entregt wird.

   Je nach der Grösse derSpannungsschwankungwirdhiebeinurentweder die Feder F gespannt oder auch der Kolben D gleich mitgenommen. Derselbe Vorgang jedoch im umgekehrten Bewegungssinn tritt auf, wenn die Generatorspannung absinkt. 



   Erfolgt die Regulierung nicht im   Magnetfeld-   kreis des Generators selbst, sondern etwa in dem seiner Erregermaschine, dann wird auf der Spule S noch eine zweite Wicklung zur Erzeugung der periodischen Vibrationen aufgebracht und in an 
 EMI2.1 
 mit ErregermaschimeMagnetfeldes in der Messspule, welche an die Generatorspannung direkt angeschlossen wird, erzeugten Vibrationen des Eisenkernes, welche sich auf die Kontakte K1 und K2 übertragen, genügen, um durch Nähern oder Entfernen derselben von den festen Kontakten K, den Magnetfeldstrom entsprechend der jeweiligen Belastung zu ändern. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1.   Elektrischer Vibrations Schnellregler   und Schaltung desselben mit einem Magnetsystem, das sowohl den   Mess- wie   auch den   Vibr. ationsstrom-   kreis enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Eisenkern des Magnetsystems durch eine Feder mit einem Dämpferkolben gekuppelt ist, dar in einem mit einem Dämpfungsmittel gefüllten Gefäss beweglich ist und dass die Elastizität der Feder mit der Dämpfung des Kolbens derart abgestimmt ist, dass bei den periodischen Vibrationen des Eisenkernes im stationären Zustand der Regelgrösse der Dämpferkolben in einer bestimmten Ruhelage   Meibt   und sich aus dieser nur dann bewegt, wenndieRegelgrössesichändert.

Claims (1)

  1. 2. Vibrations-Schnellregler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Magnetsystems an einer Stange befestigt ist, deren unteres Ende im Dämpferkolben praktisch reibungsfrei gelagert ist.
    3. Schaltung des Vibrations-Schnellreglers nach Anspruch 1 und 2 zur Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren mit Erregermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule des Magnet- EMI2.2
AT201723D 1958-02-11 1958-02-11 Vibrations-Schnellregler und Schaltung zur Regulierung elektrischer Maschinen AT201723B (de)

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