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Vertikale Grossmaschine, insbesondere Wasserkraftgenerator mit magnetischer Traglager- entlastung
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beiwegungen der. beschriebenen Art, die das Füh- rungslager ungünstig beanspruchen, vermieden werden. Die nachteiligen Auswirkungen der ela- stischen Verformung der Ankerscheibe werden also kompensiert.
Es ist zwar beispielsweise aus der deutschen
Patentschrift Nr. 217312 und aus der schweizerschen Patentschrift Nr. 140759 für elektrische Messgeräte, beispielsweise für Elektrizitätszähler, oder aus der schweizerischen Patentschrift Nr.
10220 auch für Getriebe bekannt, die umlaufende Welle durch Kräfte magnetischer Natur zu entlasten, wobei auch inhomogene Magnetfelder verwendet werden, infolge des geringen Gewichtes der umlaufenden Teile dieser Geräte treten hierbei aber keine elastischen Verformungen der Ankerscheibe auf, wie es beispielsweise bei vertikalen Wasserkraftgeneratoren der Fall ist, die dann zu Taumelbewegungen führen, die auf dasFührungs- lage : r ungünstig einwirken. Die Gestalt der bei den erwähnten Geräten verwendeten Magnetfelder kann daher keine Anregung für die Ausgestaltung der magnetischen Traglagerentlastung von vertikalen Grossmaschinen geben.
Die in radialer Richtung von aussen nach innen zunehmende Vergrösserung der magnetischen Kraftliniendichte gemäss der Erfindung über der kreis-oder kreisrinsförmia'en Luftspaltfläche der einander anziehenden Teile von Hubmagnet und Ankerscheibe kann durch, entsprechende Verteilung der erregenden Amperewindungen des Hubmagneten herbeigeführt werden, so dass die einander gegenüberstehenden Flächen des Hubmagneten und der Ankerscheibe nach wie vor eben und der Luftspalt in radialer Richtung gleich gross ist. Vorteilhafterweise wird jedoch die in radialer Richtung gerichtete Zunahme der magnetischen Kraftliniendichte durch entsprechende Gestaltung des Luftspaltes zwischen Hubmagnet und Ankerscheibe erzielt.
Beispielsweise kann hierzu von den beiden einander gegenüberstehenden Luftspaltflächen des Hubmagneten und der Ankerscheibe die eine oder auch beide 'die Mantelfläche eines sehr flachen
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Kegels bilden, und zwar derart, dass der Luftspalt in radialer Richtung nach aussen hin grösser wird'.
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Untersuchungen gezeigtmit eine sehr stabile Zentrierung des Umlaufes von vertikalen Grossmaschinen erreichen.
An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiel der Erfindung näher erläutert. 1 ist die Welle einer vertikalen Maschine, und zwar eines Wasserkraftgenerators. Auf der Welle befindet sich ein Tragkopf 2, der auf einem Traglager 3 beim Lauf gleitet. Der ruhende Teil des Traglagers besteht in bekannter Weise aus sektorförmigen, neigbaren Platten (Mitchellager), dile oben einen Weiss- mctallausguss besitzen. Das Traglager befindet sich in einem wannenförmigen Behälter mit einer Bo- denscheibe 4 und ringförmigen. Seitenwänden 5 und 13. Der Behälter dient für die Aufnahme des Schmieröls am Lager, er ist in die sternförmigen Tragarme 6 der Gesamtkonstruktion eingeschweisst.
Der rotierende Tragkopf ist an einer zylindrischen Aussenfläche noch von dem Führungslager 7 um-
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in Nuten untergebrachten Erregerwicklungen 10.
Der Hubmagnet ruht über die Zwischenringe 11 auf den Sternarmen 6 auf. Gegenüber der unteren Stirnfläche des Hubmagneten befindet sich die Ankerscheibe 12, die einen Teil des Tragkopfes 2 bildet. Durch die Magnetwirkung wird sie nach oben gezogen und so das Lager 3 entlastet. Die geschilderte zentrierende Wirkung auf den Lauf der Maschine und damit die Vermeidung von Pressungen an dem Führungslager 7 wird nun gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass zwar der Hubmagnet 9 an den Luftspalt mit einer ebenen Stirn- Bäche angrenzt, dass aber die gegenüberliegende Fläche der Ankerscheibe 12 leicht konisch abgedreht ist, so dass der Luftspalt 14 zwischen Hubmagnet und Ankerscheibe in radialer Richtung nach aussen hin zunimmt, wodurch die magnetischen Kraftlinien auf den inneren Rand der Luft- spaltfläche konzentriert werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vertikale Grossmaschine, insbesondere Wasserkraftgenerator, mit deren vertikaler Welle eine Ankerscheibe mit einer kreis- oder kreisringförmigen Fläche verbunden ist, auf die ein entsprechend geformter Hubmagnet eine Anziehungskraft ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Kraftliniendichte im Luftspalt (14) zwischen den kreis- oder kreisringförmigen Flächen des Hubmagneten (9) und der Ankerscheibe (12) in radialer Richtung von aussen nach innen zunimmt.