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Kreis- oder Sektorregner mit Fallpendel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kreisoder Sektorregner mit Fallpendel, dessen Ablenkfläche unter Schwerkraftwirkung in den Regnerstrahl schwingt und von diesem zurückgeschleudert wird. Solche Fallpendel haben den Effekt, dass durch Steuerung des Strahles wechselweise eine Nahberegnung und eine Weitstrahlberegnung ermöglicht wird. Die in einen Strahl gelangende Ablenkfläche zerstäubt denselben und während das Pendel unter der auf die Ablenkfläche wirkenden Reaktionskraft zurückschwenkt, bildet sich der Weitstrahl ungehindert aus. Bei bekannten Regnern dieser Art ist nun die Anordnung so getroffen, dass die Ablenkfläche des Fallpendels unter der Wirkung eines Gegengewichtes von unten in den Strahl eintritt, so dass die Ablenkung bzw. Zerstäubung des Strahles nach oben erfolgt.
Durch diese Zerstäubung nach oben wird nun ein Sprühregen oberhalb des Regners erzeugt, welcher bei Wind und auch bei einer schwachen Luftbewegung, welche ja stets vorhanden ist, bei irgendeiner Richtung in welcher der Regner im Verlauf seiner Drehbewegung steht, auf den Regner zurückgetragen wird. Beim Eingreifen der Ablenkfläche des Fallpendels von unten in den Regnerstrahl ist daher ein Beregnen des Regners selbst unvermeidlich und dies führt im Winter, beispielsweise bei Frostschutzberegnungen, zu einer Vereisung des Regners, welche die Funktion desselben stört. Abgesehen davon, dass auch in der wärmeren Jahreszeit die stetige Befeuchtung des Regners ungünstig ist.
Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, dass der die Ablenkfläche tragende Teil des Fallpendels selbst die Gewichtsbelastung bildet, unter welcher die Ablenkfläche von oben in den Regnerstrahl schwingt. Dadurch, dass nun die Ablenkfläche von oben in den Strahl eintritt, wird das Entstehen eines Sprühnebels oberhalb des Regners und damit eine Befeuchtung desselben vermieden. Abgesehen davon, weisen die Anordnungen, bei welchen die Ablenkfläche von unten in den Regnerstrahl schwingt, den Nachteil auf, dass das Fallpendel aussermittig, seitlich del Regnerdüse geführt und gelagert sein muss, während nun gemäss der Erfindung das Fallpendel mittig oberhalb des gegen die Senkrechte abgewinkelten Strahlrohrteiles gelagert sein kann, was naturgemäss konstruktive Vorteile bietet.
Im wesentlichen bezieht sich die Erfindung auf einen Sektorregner, bei welchem nun im Rahmen der Erfindung das in der Höhenrichtung schwenkbare Fallpendel zusätzlich seitlich schwenkbar gelagert ist und zwei verschieden gerichtete seitliche Ablenkflächen aufweist, welche in den verschiedenen seitlichen Schwenkstellungen wechselweise zur Wirkung gelangen Eine solche Ausbildung wird durch die mittige Pendellagerung des Fallpendels oberhalb des Strahlrohres wesentlich erleichtert und bietet bedeutende konstruktive Vorteile gegenüber Ausbildungen, bei welchen die seitlichen Ablenkflächen am Pendel verstellt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Fallpendel an einem um eine aufrechte Achse am Regner schwenkbaren Schwenklagerkörper um eine ungefähr horizontale Achse schwenkbar gelagert, wobei dieser Schwenklagerkörper nun in Abhängigkeit von an sich bekannten Anschlägen am feststehenden Teil des Sektorregners verstellt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
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dels ist die Ablenkfläche 12 vom Strahl beauf- schlagt und durch die Reaktionskraft des Strah- les wird nun der Regner in Richtung des Pfeiles
14 gedreht. In dieser Lage befindet sich, wie die Zeichnung zeigt, das Pendel und der
Schwenklagerkörper 5 in einer seitlichen Schräg- lage zur Achse der Regnerdüse 3. Der Schwenk- lagerkörper 5 weist einen Arm 15 auf, dessen
Schrägstellung aus Fig. 2 ersichtlich ist. Wenn nun diese Stellung des Pendels und des
Schwenklagerkörpers 5 nicht verändert wird, so wirkt der Regner als Kreisregner.
Am feststehenden Regnerteil 1 können nun in bekannter Weise Anschläge 16 vorgesehen sein, welche dazu dienen, eine Sektorberegnung zu ermöglichen. In einem, mit dem drehbaren Regnerteil 2 verbundenen Gehäuse 17 ist um eine Achse 18 drehbar ein Schaltfinger 19 gelagert, welcher an dem Anschlag 16 anschlägt und dadurch verdreht wird. Dieser Schaltfinger weist einen Arm 20 auf, welcher über- eine, auf Druck vorgespannte Feder 21 auf den Arm 15 des Schwenklagerkörpers 5 wirkt. Sobald nun der Arm 20 des Schaltfinger 19 verschwenkt wird und in die Lage 20'gebracht wird, wird durch die Feder 21 der Arm 15 des Schwenklagerkörpers 5, in die Stellung 15'gebracht.
Dadurch wird das Fallpendel 7 in die strichliert angedeutete Lage 7'verschwenkt, so dass die Ablenkfläche 13 in Wirkung gelangt und der Regner unter der Reaktionskraft des Strahles, seine Drehung in Richtung des Pfeiles 22 ausführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kreis- oder Sektorregner mit Fallpendel, dessen Ablenkfläche unter Schwerkraftwirkung in den Regnerstrahl schwingt und von diesem zurückgeschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ablenkfläche (8) tragende Teil des Fallpendels (7) selbst die Gewichtsbelastung bildet, unter welcher die Ablenkfläche (8) von oben in den Regnerstrahl (9) schwingt.