AT200736B - Verfahren zum Herstellen von Glasflaschen mit schrägem Mündungsrand auf automatischen Flaschenblasmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Glasflaschen mit schrägem Mündungsrand auf automatischen Flaschenblasmaschinen

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AT200736B
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  Verfahren zum Herstellen von Glasflaschen mit schrägem Mündungsrand auf automatischen Flaschenblasmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Glasflaschen mit schrägem Mün- dungsrand auf automatischen Flaschenblasmaschinen, insbesondere Feeder-Maschinen, die mit einem den
Flaschenmund innen verformenden Pegel arbeiten. 



   Glasflaschen mit abgeschrägtem Mündungsrand sind bekannt und weisen den wesentlichen Vorteil auf, dass man das Niveau der Flüssigkeit beim Kippen der Flasche genau beobachten und dadurch die aus- zugiessende Flüssigkeitsmenge leichter regeln kann. 



   Die Herstellung solcher Flaschen auf automatischen Flaschenblasmaschinen, insbesondere auf Feeder-
Maschinen, bereitet jedoch Schwierigkeiten, Auf diesen Maschinen wird bekanntlich aus dem   schmelzflüs -   sigen Glastropfen zunächst die Flaschenmündung mittels des Pegels geformt. Danach wird die noch weiche verformbare Glasmasse, welche gewissermassen am Mündungsrand aufgehängt ist, zum Flaschenhals und -rumpf ausgeformt. Glasflaschen mit senkrecht zur Flaschenachse verlaufendem Mündungsrand können auf diese Weise einwandfrei hergestellt werden. Ist der Mündungsrand aber zur Flaschenachse geneigt, so kann man eine gleichmässige Verteilung der geschmolzenen Glasmasse über die gesamte umlaufende
Fläche der Mündung, des Flaschenhalses und-rumpfes nicht erreichen.

   Vielmehr hat die schmelzflüssige Masse die Neigung, stärker zu den im Bereich des höheren Endes der Flaschenmündung liegenden Teilen der Wandung hinzulaufen. Die Folge ist, dass die Wandung   der Mündung des Flaschenhalses und-rump-   fes in diesem Umfangbereich dicker ist als in dem übrigen Umfangsbereich. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den geschilderten Nachteil zu vermeiden und eine gleichmässige Verteilung der geschmolzenen Glasmasse beim Fertigverformen des Külbels zu gewährleisten. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Rand des Flaschenmundes durch schrägen Verlauf der ihn ausbildenden Endfläche des Pegels schräg zur Achse der Flasche verlaufend hergestellt wird und gleichzeitig oder unmittelbar nachher am Hals des Külbels ein nach aussen vorspringender, als   Stütz- und   Haltefläche bei der weiteren Verformung des Külbels dienender ringförmiger Wulst von gleichbleibender Querschnittsform in solchem Abstand vom Mündungsrand geformt wird, dass zwischen dem Mündungsrand und dem ringförmigen Stützwulst ein zylindrischer Halsteil geringerer Wandstärke verbleibt.

   Dieser   ringförmige.   Wulst dient als Stütze bzw. Halterung für das Külbel bei dessen weiterer Verformung. Er wirkt also ähnlich wie der übliche symmetrisch ausgebildete und senkrecht zur Flaschenachse gestellte Mündungsrand der normalen Glasflasche. 



   Die Anordnung eines Wulstes unterhalb des eigentlichen Mündungsrandes ist bereits bei Flaschen bekannt geworden, bei denen der Verschluss durch einen sogenannten Kronenkorken bewirkt werden soll. In diesem Falle dient der Wulst zur Verstärkung des Mündungsrandes und dieser geht praktisch unmittelbar in den Verstärkungswulst über. Bei derartigen Flaschen ist auch schon ein zur Flaschenachse schräg verlaufender Mündungsrand vorgeschlagen worden, welcher gleichfalls unmittelbar in den Verstärkungswulst übergeht. Bei diesen bekannten Anordnungen muss in beiden Fällen bei der Herstellung in der Nähe des Mündungsrandes ein beträchtliches Glasvolumen verfestigt werden, welches ausserdem bei der schrägen Anordnung des Mündungsrandes noch recht ungleichmässig verteilt ist.

   Eine solche Flasche kann daher weder schnell gekühlt werden, was grosse Fertigungsgeschwindigkeiten ausschliesst, noch so gleichmässig, dass ein zylindrischer Verlauf der Innenkontur an der Flaschenmündung erreicht werden kann. 

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