AT200230B - Verfahren und Einrichtung zur Steuerung einer beliebigen Anzahl von Einzelbewegungen mechanischer Einrichtungen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Steuerung einer beliebigen Anzahl von Einzelbewegungen mechanischer Einrichtungen

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AT200230B
AT200230B AT200230DA AT200230B AT 200230 B AT200230 B AT 200230B AT 200230D A AT200230D A AT 200230DA AT 200230 B AT200230 B AT 200230B
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Fritz Gaertner Dr
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Description


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  Verfahren und Einrichtung zur Steuerung einer beliebigen Anzahl von Einzelbewegungen mechanischer Einrichtungen 
 EMI1.1 
 

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   Zusammenspielzeichnung, wobei die Aufzeichnung der Steuersignale für mehrere Einzelbewegungen in parallelen Spuren auf einem einzigen Band erfolgt, oder bei Wahl verschiedenartiger Markierungssignale auf einer einzigen Spur überlagert werden kann. 



  Zur Markierung der aufeinanderfolgenden Bewegungsabschnitte verwendet man gemäss der Erfindung Wellen- oder Impulszüge bestimmter Zeitdauer, jedoch alternierend verschiedener Art, z. B. verschiedener Frequenz, Amplitude usw., d. h. es wird der erste Bewegungsabschnitt z. B. mit einer Frequenz f1 aufgeschrieben, der zweite mit einer Frequenz feder dritte wieder mit f1 usw. Ist es erforderlich, für ein und dieselbe mechanische Einrichtung vor-und rückläufige Bewegungen zu steuern, also z.

   B. verschiedene Drehsinne einer umlaufenden Welle, so wird man neben dem ersten Frequenzpaar f1, f2 noch ein weiteres fg, f4 zur Aufzeichnung der entgegengesetzten Bewegung verwenden, oder es erfolgt bei Erreichen einer bestimmten Stellung der Bewegung in der einen Richtung durch eine elektromechanische Einrichtung ein Umschalten des Bewegungssinnes in die andere Richtung, so dass die Bewegung in der Gegenrichtung wieder durch f, f gesteuert werden kann. Dasselbe gilt natürlich auch zur Steuerung weiterer beliebig gerichteter Einzelbewegungen und nicht nur zur Umkehr einer Einzelbewegung. 



  Die elektromechanische Einrichtung kann sowohl ein galvanischer als auch ein kapazitiver oder induktiver Schalter sein, wobei die Schaltstrecken kreisförmig, linear oder sonstwie angeordnet sein können. 



  Bei einer im Zusammenhang mit dem erfindungsgemässen Verfahren verwendbaren Einrichtung ist für jede Einzelbewegung eine durch dieselbe betätigte elektromechanische Einrichtung vorgesehen, mittels welcher mindestens zwei elektrische Wellen- oder Impulsgeneratoren abwechselnd an den Aufnahmeeingang des Speichers anlegbar sind. 



  Diese elektromechanische Einrichtung besteht z. B., wie bereits erwähnt, aus einem elektrischen Schalter, welcher zunächst bei der Erstellung des Steuerprogrammes, also bei der erstmaligen Aufzeichnung der Steuersignalfolgen, die Markierungen derselben im Speicher durchführt. 



  Die Einrichtung zur Durchführung des weiter oben geschilderten erfindungsgemässen Verfahrens ist gleichfalls Gegenstand der Erfindung und zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Wiedergabe der im Signalspeicher markierten elektrischen Signalfolgen zur Herstellung der Koinzidenz zwischen den Teilabschnitten der Einzelbewegung mit den Signalfolgen des Speichers eine elektromechanische Einrichtung, z. B.

   Schalter, vorgesehen ist, von der je eine Schaltbahn einem gespeicherten Teilabschnitt zugeordnet und jede Schaltbahn in zwei Teilstrecken unterteilt ist, an welche zwei verschiedene Schaltelemente angeschlossen sind, die im Falle einer notwendigen Korrektur der Einzelbewegungen gegenüber der Entnahmegeschwindigkeit der Signalfolgen die Korrektur in verschiedenem Sinne vornehmen, je nachdem, über welcher Teilstrecke sich ein mit der Einzelbewegung gekoppelter, der elektromechanischen Einrichtung zugehöriger Abnehmer befindet, und dass gegebenenfalls Zählwerke für die beiden Arten von abgelaufenen Abschnitten vorgesehen sind, welche bei Überschreitung einer bestimmten Zähldifferenz eine elektrische Auslöseeinrichtung zur Stillsetzung der mechanischen Einrichtung zur Wirkung bringen. 



  Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Aus der folgenden Beschreibung können weitere erfindungsgemässe Merkmale entnommen werden. An dieser Stelle sei vorausgeschickt, dass die Erfindung selbstverständlich nicht durch die hier beschriebenen Einzelelemente der Einrichtung, wie den angegebenen Drehschalter oder die besondere Art der Wellenerzeuger, in ihrem Umfange beschränkt ist, da, wie dem Fachmanne erkennbar sein wird, auch jede andere an sich bekannte Bauart der Elemente verwendet werden kann. 



  Fig. 1 stellt das Prinzipschaltbild für die Steuerung von Einzelbewegungen einer mechanischen Einrichtung dar. Als Beispiel wurden Drehbewegungen mit Links- und Rechtslauf gewählt. Die Drehbewegungen können auf mechanischem Wege in beliebige Bewegungsformen übergeführt werden. Fig. 2 zeigt ein schematisches Schaltbild einer Stillsetzeinrichtung unter Verwendung von elektromechanischen Zählwerken für den Fall einer Störung der Steuereinrichtung und Fig. 3 die Durchschaltung der Kontaktbahnen der Zählwerke in abgewickelter Form. 



  DenKoordinator (Fig. l) verkörpert das Magnetophongerät 5. Beim ersten, von Hand aus gesteuerten Arbeitszyklus erfolgt die Markierung der Teilabschnitte einer Einzelbewegung für Rechtslauf in der Weise, dass von den Oszillatoren l, 2 erzeugte elektrische Wechselspannungen mit den Frequenzen f bzw. fz auf dem Magnetophonband abwechselnd aufgezeichnet werden. Das wechselweise Aufspielen der beiden Spannungen wird durch den mit der Einzelbewegung mitlaufenden, auf Segmenten 1', 1", 2", 2'gleitenden Kontaktfinger 6 des Drehschalters bewirkt. Die Bewegung des Kontaktfingers auf den Segmenten zerlegt die mechanische Bewegung in Teilabschnitte, denen die mit f 1 bzw. f, erfolgenden Magnetisierungen des Magnetophonbandes zugeordnet sind.

   Dabei wird zunächst angenommen, dass der Zwischenraum zwischen den Segmenten l"und 2"bzw. l'und 2'so breit ist wie der Kontaktfinger, so dass keine Überlappung der Segmente eintritt.   

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 beim Eintritt grösserer Versetzungen zwischen den Teilabschnitten der Einzelbewegungen und des Magnetophonbandes die Koordinierung nicht innerhalb einer einzigen Korrekturzone erzielt werden kann, vielmehr eine   ständige Versetzung bestehen bleibt.   Dies kann dadurch verhindert werden, dass der in   Fig. 1   strichliert eingezeichnete Stromweg über den Selbsthaltekontakt   24" des Magnetophon-Bremsrelais   24 und den Trennkontakt   25" des Kupplungs-Trennrelais   geschaffen wird.

   Sobald Magnetophonbandbremsung durch Relais 24 erfolgt, wird dieses über seinen Kontakt 24" so lange selbsthaltend, bis nun umgekehrt durch Voreilen der Einzelbewegung der entgegengesetzte Korrekturbefehl erfolgt, so dass das KupplungsTrennrelais 25 durch Kontakt   25"den Selbsthaltekreis   trennt und damit die Magnetophonbandbremsung beendet. 



   Liefert das Magnetophongerät entsprechend dem Linkslauf abwechselnd Schwingungen mit den Frequenzen   fi, fuzz   tritt in analoger Weise wie beim Rechtslauf der andere, gleichartig aufgebaute Teil der Schaltanordnung in Tätigkeit, welcher aus den Elementen 3,4, 16,17, 18,19, 20, 27, 28 usw. besteht. Die Rolle des Segmentes   l'übernimmt   jetzt das Segment 2'und die Rolle des Segmentes   1"   übernimmt jetzt Segment 2". Die Rolle der Wicklung 22'des Relais 22 erhält die Wicklung   23'des   Relais 23, während die Funktion der Wicklung 22" des Relais 22 der Wicklung 23" des Relais 23 zufällt. 



   Eine Korrektur hat immer dann zu erfolgen, wenn der Kontaktfinger 6 sich im Bereich des der 
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 band die Frequenz f2   (fil)   geliefert wird. Dabei muss das Magnetophonband gebremst werden, wenn der Finger aus diesem Segmentbereich ablaufend ist, und es muss die Einzelbewegung gebremst werden, wenn der Finger in diesen Bereich einläuft. Diese einander widersprechenden Forderungen werden durch Teilung des der Frequenz   fI(2)   zugeordneten Segmentbereiches in zwei Hälften   l'und l" (2', 2")   und Anschluss der Segmenthälften an verschiedene Wicklungen   23'und   22' (23" und 22") der polarisierten Relais 22 und 23 erfüllt.

   Um mit einem einzigen Finger und einer einzigen Segmentanordnung bei Links- und Rechtslauf das Auslangen zu finden, wird die Stromrichtung in den Relais 22 und 23 dem Laufsinn entsprechend umgekehrt, indem bei Rechtslauf der Stromkreis vom Pluspol der Hilfsstromquelle zur Mittelanzapfung, beim Linkslauf vom Minuspol zur Mittelanzapfung geschlossen wird. 



   Die in Blockform eingezeichneten Schaltungen für weitere Einzelantriebe 30 sind in Aufbau und Wirkungsweise dem bisher beschriebenen System gleich und sind auch in gleicher Weise am Magnetophongerät angeschlossen. 



   Um kleinere Steuerschritte zu erhalten, kann die Folge der Segmente l',   1",   2", 2'am Umfang des Fingerweges mehrmals wiederholt werden. Die gleich bezifferten Schaltbahnen oder Segmente müssen dabei parallel geschaltet werden. 



   Eine weitere Möglichkeit zur Verkleinerung der Steuerschritte besteht darin, dass der Kontaktfinger 
 EMI4.2 
 der Mischfrequenz stellt nun zusätzliche Teilabschnitte dar, so dass dadurch die Zahl der Teilabschnitte pro Umlauf des Kontaktfingers verdoppelt wird. Bei der Wiedergabe erfolgt eine fallweise notwendige Koordinierung der Einzelbewegungen in der bereits beschriebenen Weise, sofern sich der Kontaktfinger auf einem der Segmente   1',     1",   2"oder 2'befindet. Überlappt der Kontaktfinger 6   z. B.   die Segmente   1",   2" und werden im selben Moment vom Magnetophonband die zugehörigen Frequenzen   f1   und   f   ge- 
 EMI4.3 
 der Relaisstellung bleibt und keine Korrektur erfolgt.

   Fehlt dagegen im Überlappungsbereich infolge einer Voreilung oder Nacheilung des Magnetophonbandes gegenüber dem Kontaktfinger 6 eine der beiden Frequenzen   f. oder f , so   ist nur einer der beiden Kontakte   13'" bzw. 14 m geschlossen.   Das Relais 22 erhält nur über eine der beiden Wicklungen 22'oder 22"Strom und bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Koordinierung der Einzelbewegungen mit dem Magnetophonband. 



   Während die bisher beschriebene Anordnung zur Erzielung der Korrektur nur jeweils eine Verringerung der Magnetophonbandgeschwindigkeit bzw. ein Auskuppeln der Einzelbewegung vorsieht, kann der Gleichlauf auch durch gleichzeitiges Ändern der Geschwindigkeiten beider Teile erreicht werden, z. B. durch Einfügen je eines weiteren Kontaktes der Relais 24 und 25 in die Schaltung, derart, dass bei Ansprechen des Kupplungs-Trennrelais 25 durch seinen zusätzlichen Kontakt das Magnetophonband auf höhere Geschwindigkeit und bei Ansprechen des Magnetophonbremsrelais 24 durch seinen zusätzlichen Kontakt der Einzelantrieb auf höhere Geschwindigkeit geschaltet wird.

   Letzteres kann dadurch erreicht werden, dass der zusätzliche Kontakt des Relais 24 eine weitere Kupplung zum Ansprechen bringt, welche 

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 durch bekannte Massnahmen eine Geschwindigkeitserhöhung der Einzelbewegung bewirkt. An Stelle des Antriebes der Einzelbewegung über Kupplungen können dieselben auch von Regelmotoren, hydraulischen Einrichtungen, über stufenlose Getriebe, Schaltgetriebe   u. a.   angetrieben werden, welche in analoger Weise, wie oben beschrieben, mit Hilfe bekannter Zusatzelemente vom Relais 25 aus gesteuert werden. 



   Um zu vermeiden, dass im Falle eines Gebrechens der Steuereinrichtung eine Verfälschung des Arbeitszyklus bei der Wiedergabe bzw. eine Beschädigung der gesteuerten mechanischen Einrichtung eintritt, soll in diesem Falle der mechanische Antrieb der Gesamtanlage durch eine Stillsetzeinrichtung ausgeschaltet werden. Erfindungsgemäss wird dies durch Verwendung zweier elektromechanischer Zählwerke erreicht, von denen eines laufend die Anzahl Überlappungen der Segmente durch den umlaufenden Finger feststellt, während das zweite im selben Zeitraum diejenigen Teilabschnitte des Magnetophonbandes zählt,   auf welchen f1   und   f   gleichzeitig gespeichert sind (also die Anzahl der Stellen mit Mischfrequenz).

   Bei fehlerfreiem Arbeiten der Steuerung wird zwischen den Zählwerken keine dauernde Differenz zwischen den gezählten Schritten vorhanden sein. Nur beim Einsetzen einer Korrektur (Magnetophonbandbremsung oder Lösung der Kupplung) wird vorübergehend eine Differenz von einem Schaltschritt auftreten. Beim Eintritt einer Störung der Steuereinrichtung, wie z. B. Ausfall einer Röhre, Versagen einer Kupplung oder Auftreten einer so grossen Versetzung, dass eine um eine oder mehrere volle Segmentbreiten versetzte Koordinierung eintreten würde, ergeben diebeiden Zählwerke einen Unterschied von zwei oder mehr gezählten Schritten. Dies stellt ein Kriterium für das fehlerhafte Arbeiten der Steuerung dar und bewirkt durch entsprechende Schaltmassnahmen ein Stillsetzen der Gesamtanlage. 



  Derselbe Effekt kann in analoger Weise durch Verwendung eines Subtraktionszählwerkes an Stelle der beiden Einzelzählwerke erreicht werden. 



   An Hand der Schaltung Fig. 2 wird eine der möglichen Ausführungsformen der Stillsetzeinrichtung 
 EMI5.1 
 wird. Die Anzahl der Kontakte muss durch vier teilbar sein oder durch Einfügen von sogenannten Laufstellen durch vier teilbar gemacht werden. Ein Kontaktfinger 33, der mechanisch mit dem Kontakt- 
 EMI5.2 
 Relais 18 und 19 der Fig. 1 betätigt. Solange vom Magnetophonband keine Frequenzen geliefert werden,   d. h.   die Relais 13,14, 18 und 19 stromdurchflossen sind, sind sämtliche Relaiskontakte der Fig. 2 ge- 
 EMI5.3 
 jeweils einen Schaltschritt. Bei Überlappung der Segmente 34, 35 durch den Finger 33 macht jeweils auch das Zählwerk 32 dadurch einen Schaltschritt, dass ein Stromkreis vom Pluspol der Stromquelle 38 über 32,13V und 14V, 34,33, 35 zum Minuspol der Stromquelle geschlossen wird. Wenn z.

   B. die Überlappung von 34,35 früher erfolgt als das gemeinsame Schliessen von 13 IV und 14 IV, so zählt das Zählwerk 32 einen Schritt mehr als das Zählwerk 31, der ausgeglichen wird, sobald beim Eintreten der Mischfrequenz das Zählwerk 31 über   13 IV, 14IV Strom   bekommt. Erfolgt das gemeinsame Schliessen der Kontakte   13 IV, 14IV früher   als die Überlappung von 34,35 durch den Finger 33, so zählt das Zählwerk 31 einen Schritt mehr, der ausgeglichen wird, sobald die Überlappung eintritt. Bleibt dagegen der Finger 33 durch einen Fehler der Steuereinrichtung so weit hinter den Teilabschnitten des Magnetophonbandes zurück, dass vom Magnetophonband zweimal Mischfrequenz geliefert wird, ohne dass eine Überlappung der Segmente 34, 35 durch den Finger 33 erfolgt ist, so tritt ein Unterschied von zwei Zähl- ; chritten ein.

   Dieser Unterschied tritt in analoger Weise auch ein, wenn das Magnetophonband um zwei Überlappungsschritte zurückbleibt. 



   Fig. 3 zeigt die abgewickelten Kontaktbahnen 31"und 32"der Zählwerke 31 und 32 und die Durchschaltung der einander zugeordneten Kontakte. Steht der Kontaktarm 31'gegenüber dem Kontaktarm 32' auf den Kontaktbahnen um zwei Schritte nach vor oder zurück versetzt (wie in Fig. 3 eingezeichnet),   ; 0   wird ein Stromkreis vom Pluspol einer Stromquelle 39 über die Kontaktarme 32',   31'und   das Still-   setzrelais   36 zum Minuspol der Stromquelle geschlossen. Das Relais 36 unterbricht mit einem Kontakt 36' den Antrieb der mechanischen Einrichtung. 



   Bei Änderung der Drehrichtung auf Linkslauf werden die Zählwerke in analoger Weise wie bei Rechtslauf, jedoch durch die Kontakte   18 IV, 18V, 19 IV   und 19V der Relais 18 und 19 der Fig. 1 gesteuert. Nur zählt nun umgekehrt das Zählwerk 31 die Anzahl Überlappungen und das Zählwerk 32 die 

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Anzahl Teilabschnitte mit Mischfrequenz fi und   f. Hort   der Rechtslauf z. B. gerade in dem Moment auf, wenn vom Magnetophonband die Frequenz   f1   kommt, während der Finger 33 durch Voreilung bereits die
Segmente 34,35 überlappt, so hat das Zählwerk 32 einen Schritt mehr gemacht wie das Zählwerk 31.
Setzt sich die Bewegung nach einer Pause im gleichenDrehsinn fort, so erfolgt ein Ausgleich der Differenz der gezählten Schritte in der bereits beschriebenen Weise.

   Erfolgt die Weiterbewegung dagegen in ent- gegengesetzter Richtung (Linkslauf), so erhält jetzt das Zählwerk 31, welches durch die kreuzweise An- ordnung der Kontakte bei Linkslauf die Überlappungen der Segmente 34,35 zählt, Strom vom Pluspol der Stromquelle 38 über 18V, 34,33, 35 zum Minuspol, wodurch die Differenz in der Anzahl gezählter
Schritte ausgeglichen wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Steuerung einer beliebigen Anzahl von Einzelbewegungen mechanischer Einrichtungen durch mehrere einem Signalspeicher entnommene Steuersignalfolgen, wobei jede der Einzelbewegungen in zeitliche Abschnitte zerlegt und diese im Speicher markiert werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass bei der Wiedergabe das zeitliche Auftreten der Abschnitte mit dem der ihnen zugeordneten
Markierungen verglichen wird und bei zeitlichen Abweichungen zwischen beiden entweder die betreffende Einzelbewegung oder die Entnahmegeschwindigkeit der Steuersignalfolge oder beide gleichzeitig in Richtung der Wiederherstellung einer Koinzidenz des Auftretens der Bewegungsabschnitte und der Markierungen geändert werden und dass gegebenenfalls bei Überschreiten einer vorgegebenen Differenz zwischen den abgelaufenen,

   im Speicher markierten Abschnitten und den abgelaufenen Abschnitten der Einzelbewegung die mechanische Einrichtung stillgesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei Änderung der Entnahmegeschwindigkeit einer Steuersignalfolge gleichzeitig eine gleich grosse Änderung hinsichtlich aller andern Steuersignalfolge hervorgerufen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung aufeinanderfolgender Bewegungsabschnitte durch Wellen- oder Impulszüge alternierend verschiedener Art, z. B. verschiedener Frequenz, Amplitude usw., erfolgt.
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen einer bestimmten Stellung einer Einzelbewegung eine Umschaltung derart erfolgt, dass die bisher für diese Einzelbewegung verwendeten Wellen- oder Impulszüge von jetzt an zur Steuerung einer andern Einzelbewegung benützt werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Richtungsumkehr einer Einzelbewegung das Vorzeichen einer allfällig vorhandenen Differenz geändert wird.
    6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Wiedergabe der im Signalspeicher markierten elektrischen Signalfolgen zur Herstellung der Koinzidenz der Teilabschnitte der Einzelbewegung mit den Signalfolgen des Speichers eine elektromechanische Einrichtung, z. B.
    Schalter, vorgesehen ist, von der je eine Schaltbahn einem gespeicherten Teilabschnitt zugeordnet und jede Schaltbahn in zwei Teilstrecken unterteilt ist, an welche zwei verschiedene Schaltelemente angeschlossen sind, die im Falle einer notwendigen Korrektur der Einzelbewegungen gegenüber der Entnahmegeschwindigkeit der Signalfolgen die Korrektur in verschiedenem Sinne vornehmen, je nachdem über welcher Teilstrecke sich ein mit der Einzelbewegung gekoppelter, der elektromechanischen Einrichtung zugehöriger Abnehmer befindet, und dass gegebenenfalls Zählwerke für die beiden Arten von abgelaufenen Abschnitten vorgesehen sind, welche bei Überschreitung einer bestimmten Zähldifferenz eine elektrische Auslöseeinrichtung zur Stillsetzung der mechanischen Einrichtung zur Wirkung bringen.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromechanische Einrichtung durch Umschalten ebenfalls dazu dient, die den Teilabschnitten der Einzelbewegungen entsprechenden elektrischen Signalfolgen dem Signalspeicher zuzuführen.
    8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die zu speichernden elektrischen Signale Schwingungen konstanter Frequenz sind, die von elektronischen Schaltanordnungen erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben elektronischen Schaltanordnungen bei der Wiedergabe infolge erhöhter Dämpfung durch Anschluss an den Speicherausgang als Resonanzverstärker wirken.
    9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die abwechselnde Eingabe von elektrischen Signalfolgen in den Speicher durch abwechselndes Anlegen einer Sperrspannung an zwei Elektronenröhren im Ausgang zweier Oszillatoren erfolgt.
    10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einsetzen einer Korrektur der Entnahmegeschwindigkeit der Steuersignalfolge die veränderte Entnahmegeschwindigkeit so lange aufrechterhalten wird, bis ein entgegengesetzter Korrekturbefehl erfolgt. <Desc/Clms Page number 7>
    11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltereinrichtung, bestehend aus vier im Kreis angeordneten Segmenten oder Schaltbahnen (l', l", 2", 2') und einem mit der mechanischen Einrichtung fest verbundenen Kontaktfinger (6), zwei Relais (22,23) mit je zwei Spulen (22', 22"bzw. 23', 23") und Umschaltkontakten (22"', 23'"), sowie zwei in Serie i liegende, mit ihrer Mitte an dem Kontaktfinger (6) geschaltete Hilfsstromquellen (21) vorgesehen sind, wobei die Aussenpole (+,-), letzterer über Ruhekontakte (13'", 14'bzw. 18'", 19'"), die mittleren Schaltpfade eines doppelten, dreipoligen Umschalters (7') und je eine der Spulen (22', 22"bzw.
    23', 23") an je eine der Schaltbahnen (l', l", 2', 2") angeschlossen sind und wobei die Kontakte (22'", 23'") zur Umschaltung zweier Relais (24,25) dienen, welche ihrerseits Steuereinrichtungen für die Entnahmegeschwindigkeit des Speichers bzw. für die Geschwindigkeit der mechanischen Einrichtung beeinflussen.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung kleinerer Steuerschritte die Folge der Schaltbahnen (1', 1", 2", 2') sich am Umfang des Kreises zwei-oder mehrfach wiederholt, wobei korrespondierende Schaltbahnen miteinander elektrisch verbunden sind.
    13. Einrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleinerung der Steuerschritte der Kontaktfinger eine grössere Breite besitzt als die Zwischenräume zwischen den Schaltbahnen. EMI7.1 zugeordnet sind, die Relais (15,20) zum Betätigen der Einschaltkupplung für den Rechts- und Linkslauf der Einzelbewegung einschalten bzw. die Generatoren an den Speicher-Eingang legen.
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor des Speicherelementes mit einem Widerstand in Reihe liegt, der zwecks Änderung der Entnahmegeschwindigkeit der Signalfolgen von einem Kontakt der Korrektureinrichtung überbrückbar ist.
    16. Einrichtung nach Anspruch 6 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektromechanisches Zählwerk vorgesehen ist, welches die Anzahl der auftretenden Überlappungen beim Ablauf der gespeicherten Signalfolgen zählt, und ein anderes Zählwerk vorgesehen ist, welches die Überlappungen der ablaufenden Teilabschnitte der Einzelbewegung zählt.
    17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählwerke nach Art der an sich bekannten Drehwähler aufgebaut sind und die Kontakte des einen Zählwerkes einzeln der Reihe nach mit je einer von vier Durchschaltleitungen (37 - 40) verbunden sind und sich die Reihenfolge nach jedem vierten Kontakt in gleicher Weise wiederholt, während die Kontakte des andern Zählwerkes in analoger Weise, jedoch um zwei Kontakte versetzt, gegenüber dem gemeinsamen Ausgangspunkt der Zählung, an dieselben Durchschaltleitungen angeschlossen sind (Fig. 2 und 3).
    18. Einrichtung nach Anspruch 6 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktarme (31', 32') über ein Stillsetzrelais (36) und eine Stromquelle (39) miteinander verbunden sind (Fig. 3).
    19. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass entweder beim Überlappen der Segmente 34 und 35 durch den Finger 33 und Schliessen eines der beiden Kontakte 13 V und 14 V der Relais 13 und 14, oder beim gleichzeitigen Schliessen der Kontakte 18 IV und 19 IV der Relais 18 und 19 ein Stromfluss über die Zählwerkswicklung 32 zustande kommt, analog beim gleichzeitigen Schliessen der Kontakte 13 IV und 14 IV der Relais 13 und 14 oder beim Überlappen der Segmente 34 und 35 durch den Finger 33 und Schliessen eines der beiden Kontakte 18V und 19V der Relais 18 und 19 ein Stromfluss über die Zählwerkswicklung 31 zustande kommt.
AT200230D 1957-11-20 1957-11-20 Verfahren und Einrichtung zur Steuerung einer beliebigen Anzahl von Einzelbewegungen mechanischer Einrichtungen AT200230B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248142B (de) * 1958-10-31 1967-08-24 Ing Stephan Findeis Einrichtung zum Einpraegen von Arbeitsgangfolgen einer elektrisch gesteuerten Werkzeugmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248142B (de) * 1958-10-31 1967-08-24 Ing Stephan Findeis Einrichtung zum Einpraegen von Arbeitsgangfolgen einer elektrisch gesteuerten Werkzeugmaschine

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