AT19925B - Verschlußvorrichtung für Behälter zur Ausgabe körniger Ware. - Google Patents

Verschlußvorrichtung für Behälter zur Ausgabe körniger Ware.

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AT19925B
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AT
Austria
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opening
cylinder
housing
goods
transverse wall
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Paul Boehm
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Paul Boehm
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    Verschlussvorrichtung   für Behälter zur Ausgabe körniger Ware. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung der durch das Zusatz-Patent Nr. 17853 geschützten Ausbildung des Verschlusses für Behälter für körnige Materialien nach Patent Nr. 14703 und besteht darin, dass bei jedesmaligem Öffnen des Verschlusses vorerst bloss die Verbindung zwischen dem Behälter und dem Gehäuse 4 hergestellt, letzteres aber nach aussen geschlossen wird, worauf das Gehäuse gegen den Behälter abgeschlossen, nach aussen jedoch geöffnet wird, zum Zwecke, bei jedem Spiel des Verschlusses nicht mehr als die dem Rauminhalt des Gehäuses entsprechende Menge Ware dem Behälter entnehmen und abgeben zu können. Ein Nachfüllen von Ware durch den Verschluss in den Behälter ist 
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 Längsschnitt und in Fig. 3 und 4 in der Vorderansicht in verschiedenen Stellungen dar-* gestellt. 



   Im zylindrischen   Gehäuse 4 ist,   wie im Stamm-Patent, ein Zylinder 6 drehbar an- 
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 dem Zylinder, wie im Zusatz-Patent Nr. 17853, in der Längsrichtung beweglich, jedoch gegen Drohung gesichert ; der Zutritt von Ware aus dem Behälter in das Gehäuse 4 erfolgt, wie im Stamm-Patent durch einen Stutzen 5, in dem   Klapppn 22, S. ?   frei drehbar   hängen.   In der in Fig. 1 gezeigten Ruhelage ist das Gehäuse 4 nach einwärts geschoben. so dass die Öffnung 20 desselben nicht vor dem Stutzen 5 steht. Die Öffnung 11 des Zylinders C liegt dagegen   \'01'der Öffnung 20   und der Schnabel 12 des Zylinders   C   ist nach oben gerichtet.

   Dabei liegt eine mit dem Zylinder C auf Drehung gekuppelte Querwand 31 vor oder hinter einer im Gehäuse 4 vor dem Zylinder 6 befestigten Querwand 32, die am unteren Rand bei   3B   durchbrochen ist, so dass die Querwand 31 die Durch- 
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 Ware aus dem Behälter 1 durch die sich deckenden Öffnungen 20 und 11 in das Gehäuse, kann aber, da die Querwand 31 die Öffnung 33 in der Querwand 32 des Gehäuses deckt, nicht nach aussen ablaufen. Es kann daher aus dem Behälter J nur so viel Ware treten, als das   Gehäuse   zu fassen vermag. 



   Um nun die im Gehäuse 4 enthaltene Ware nach aussen gelangen zu lassen, wird der Zylinder 6 mittelst des Griffes 9 gedreht, bis die in der Querwand 31-und zwar auf derselben Seite wie die Öffnung 11 im Zylinder 6 angeordnete Durchbrechung 34 sich vor die Durchbrechung 33 der Querwand 32 stellt (Fig. 2 und 4). Die Ware läuft dann durch die Öffnungen 33, 34 und den nach unten gekehrten Schnabel 12 ab. Sobald dies geschehen ist, dreht man den Zylinder   6   wieder in die Stellung (Fig. 1) zurück.

   Die   Querwand 3j !   schliesst alsdann die Öffnung 33 und man kann das Gehäuse 4 wieder in den Behälter in die Stellung (Fig. 1) zurückschieben ; letzteres wird aber zumeist erst nach vollständiger Entleerung des Behälters 1 geschehen. Überschüssige Ware kann man in den nach oben ge-   Erstes Zusatz-Pat-ent lr. 17853.   

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 richteten Schnabel 12 des Zylinders zurückgeben, wo sie solange verbleibt, bis der Zylinder 6 bei der nächsten Entnahme von Ware wieder gedreht wird und dann mit der frischen Ware abläuft. 



   Der Zylinder 6 besteht aus.. einem kurzen, bloss die Öffnung 11 enthaltenden Mantelstück, das mit dem Schnabel 12 durch die Achse 25 verbunden ist. Die Lage und Grösse der   Öffnungen 11, 20,   33 und 34 ist so bemessen, dass der volle Teil des Mantelstückes die Öffnung 20 schliesst, bevor die Querwand 31 die Durchbrechung 33 in der Querwand 32 freizulegen beginnt und umgekehrt die Durchbrechung 33 geschlossen wird, bevor die Öffnung 11 die Öffnung 20 freizulegen beginnt.

   Es wird auf diese Weise unmöglich ge-   macht, Ware durch den Verschluss   in den Behälter 1   einzuführen   ; denn decken sich die Öffnungen 33,34, so ist die Öffnung 20 durch den vollen Teil der Wand des Zylinders 6 geschlossen und decken sich die   Öffnungen 11 und 20,   so ist die Öffnung 33 durch die Querwand   31   geschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eine Abänderung der durch das Zusatz-Patent Nr. 17853 geschützten Ausbildung der Verschlussvorrichtung für Behälter zur Ausgabe körniger Ware nach Patent Nr. 14703, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4) vor dem Zylinder 6) eine feststehende Querwand (32) mit einer Durchbrechung (3. 9) am unteren Rande und vor oder hinter dieser Querwand eine mit dem Zylinder auf Drehung gekuppelte Querwand (31) angeordnet ist, welche eine auf derselben Seite wie die Öffnung (11) im Zylinder liegende Durchbrechung (34) aufweist, wobei die Öffnungen bezw.
    Durchbrechungen (11, 20, 33 und 34) so bemessen sind, dass bei der Drehung des Zylinders im Gehäuse die Öffnung (20) im Gehäuse durch den Zylinder (6) - geschlossen wird, bevor die Querwand (31) die Durchbrechung (33) freizulegen beginnt und umgekehrt die Durchbrechung (33) geschlossen wird, bevor die Öffnung (11) im Zylinder die Öffnung (20) im Gehäuse freilegt, so dass bei jedem Spiel des Verschlusses dem Behälter nur soviel Ware entnommen werden kann. als das Gehäuse (4) zu fassen vermag und das Einfüllen von Ware durch den Verschluss in den Behälter verhindert wird.
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