AT19469B - Teervorlage. - Google Patents

Teervorlage.

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Berlin Anhaltische Maschb Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Teervorlage. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Teervorlage und bezweckt, die der Zerstörung und Verunreinigung besonders ausgesetzten Teile der Vorlage nach Möglichkeit zu schützen 
 EMI1.1 
 
Es hat sich nämlich heim Gebrauch der bekannten schmiedeeisernen Teervorlagen herausgestellt, dass die Scheidewand durch die abwechselnde Berührung mit   Ammoniak-   wasser und Luft stark angegriffen wird und ausserdem werden die zum Verschliessen der 
 EMI1.2 
 noch alle Kondensationsprodukte und sonstige Unreinigkeiten enthaltenden Gase in Be-   rührung     treten, sosie   die Dichtungsfächen der Ränder der Reinigungsöffnungen mit Ablagerungsstoffen überzogen, die schwer zu entfernen sind. 



     Durch   die vorliegende Erfindung werden diese   Übeistände   in folgender Weise beseitigt. In die aus Schmiedeeisen bestehende Teervorlage werden aus Gusseisen hergestellte Einsatzstücke eingefügt, die derartig gestaltet sind, dass sie   zugleich einc-n Teil   der Vorderwand der Vorlage, die   Reinigungsöffnung   und die Scheidewand umfassen, und die Renigungsöffnungen werden mit   Schutzdeclieln   versehen, die unterhalb der eigentlichen Verschlussdeckel lose angeordnet sind. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Teervorlage in Fig. 1 in senk- 
 EMI1.3 
 gusseisernen   Einsatzstücko   bestehen aus einer Vorderwand b, einer Oberwand c und einer der Vorderwand b gegenüberliegenden Scheidewand d. In der Oberwand c befindet sich die   vordere Rinigungsöffnung e, während die hintere Reinigungsöffnung f in dem Übergangsrohr ( angeess-dnet ist. An den Seiten eines jeden Einsatzstückes sind senkrechte Flanschen h     vorgesehen,   mittels deren die Verbindung der aneinander gereihten Einsatzstücke erfolgt. 



  Die Verbindung der   ginsatzstücke   mit der Wandung i und dem Deckel k der schmiede-   eisernen   Teorvorlage a wird durch die wagerechten   Flanschen   und m bewirkt, während die Scheidewand d seitliche senkrechte Flanschen n besitzt, durch welche die einzelnen 
 EMI1.4 
 ist, dass sie möglichst dicht anliegt. Die von unten kommenden Gasströme treffen dann gegen die Schutzdeckel, welche die Ablagerungen aufnehmen und von den Dichtungsflächen und den eigentlichen   Verschlussdeckeln   o und p fernhalten. Nach Aufklappen der   Verschluss-   deckel o und p können die Schutzdeckel q und   r leicht abgehoben   und ohne Schwierigkeit von den abgelagerten Stoffen gesäubert werden.

   Sowohl die gusseisernen Einsatzstücke als auch die Schutzdeckel können nach Beschädigung oder Zerstörung ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Teervorlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Vorderseite mit gusseisernen Einsatzstückon versehen ist, die aus einer Vorderwand), einer mit einer oder mehreren Reinigungsöffnungen (e) ausgestatteten Oberwand (c) und einer der Vorderwand gegenüberliegenden Scheidewand (d) bestehen, zum Zwecke, die Widerstandsfähigkeit der Scheidewand gegen die abwechselnde Berührung mit Ammoniakwasser und Luft zu erhöhen, sowie die Auswechslung einzelner Teile der Vorderwand der Teervorlage zu erleichtern.
    2. Bei der Teervorlage nach Anspruch 1 eine Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Verschlussdeckel (o, p) für die Reinigungsöffnungen (e, f) auf deren Rändern lose liegende Schutzdeckel (q, 1 :) angeordnet sind, zum Zwecke, die Verschluss- deckel und ihre Dichtungsflächen vor Zerstörung und Verunreinigung durch die von den Gasen mltgefUhrten Ablagerungsstoffe zu schützen. EMI2.1
AT19469D 1904-06-25 1904-06-25 Teervorlage. AT19469B (de)

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