AT19432B - Verfahren zum Verbinden und Spannen des Trommelbodens mit dem Spannreifen. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden und Spannen des Trommelbodens mit dem Spannreifen.

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AT19432B
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tensioning
drum
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ring
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Hermann Oschatz
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Hermann Oschatz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verbinden und Spannen des Trommelbodens mit dem Spannreifen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Veriahren zum Verbinden und Spannen dos Trommelbodens mit dom Spannroifon unter Umgebung des sogenannten Wickelreifens für Trommeln aller Art, Tamburins, Ballschläger und besonders für Kinderspieltrommeln. 



   Bisher wurde bei Verwendung von Fell als Boden   für Trommeln, Tamburins, Ball-   
 EMI1.1 
   Fläche     dos Trommolbodons   ist, wodurch die Kosten der fertigen Trommel bedeutend erhöht wurden. 



   Bei dorn Verfahren vorliegender Erfindung fällt diese Mehrausgabe an Fell fort und os wird unter Umgchung des Wickelreifens das Trommelfell oder der aus Blech bestehende Trommelboden direkt mit dem Spannreifen verbunden. Dadurch wird auch das   Ausseht'n   der Trommel wesentlich verschönert, ausserdem aber auch die Fabrikation der Trommeln vereinfachtundverbilligt. 
 EMI1.2 
 sowohl solche mit   Fonbödon als auch fHr so) cho   mit Blechbödon, mit welch letzteren neuerdings   Kindortrolllmeln   ausgestattet worden. 
 EMI1.3 
 Spannring gestülpt wird, dessen eine Kante so umgebördelt oder umgerollt ist, dass der Trommelboden zwischen der Trommelwand des Spannringes und dessen   umgebördeltem   Wulst   festgeklommt   wird. 



   Mit Hilfe beiliegender Zeichnung wird das Verfahren erklärt. a bezeichnet den Trommelboden aus Fell oder Blech, b einen zu einem Ring zusammengelegten Streifen aus Metall, Holz, steifer Pappe u. dgl., Über welchen der Boden a gelegt wird, d den aus dem   bedruckten Metallblochstreifen   durch Zusammenfalzung hergestellten, geschlossenenSpannreifen. 



   Bei der Ausübung des Verfahrens wird der aus einem geeignet langen und eventuell auf der Aussenseite bedruckten Blechstreifen bestehende durch Zusammenfalzung zu einem Ring geschlossene Spannreifen d an der einen Kante dl etwas umgebogen, hierauf ein Streifen aus Metall, Holz oder steifer Pappe hergestellt, derart, dass der hier ausgebildete Einlegering b gerade genau den Innenraum des Spannringes d ausfüllt, jedoch so, dass er von letzterem an den Kanten eingefasst werden kann. Sodann wird der Trommelboden a 'über den EInlegering b gelegt, so dass dor   Aussenrand   des Bodens s auf der Aussenseite 

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 des Einlegeringes b liegt (Fig. 2 und 3).

   Sodann wird der Spannring d aber den   Einlege-   ring b gestülpt und die umgebogene Kante d1 des Spannringes d zu einem Wulst so umgebördelt oder umgerollt, dass der   Einlegering   b und mit ihm der Trommelboden a zwischen der Innenwand der   Spannreifens   d und dem Wulst dl festgeklemmt, also unlösbar gehalten sind. Besteht der Trommelboden aus Fell (Fig. 2), so wird durch den beim Pressen gebildeten Wulst der Fellboden   a   etwas nach unten durchgezogen und über den Einlegering b gespannt, da der an seiner Aussenkante zwischen Einlegering   bund Spannreifen   d festgehaltene   Fellrand   nicht nachgeben kann und der Wulst bei seiner Umbördelung den Follboden niederdrückt. Der Fellhoden a ist also zwischen Wulst dl und Spannreifen d gespannt. 



   Zur Vollendung der Verbindung wird der Spannreifen d noch an der anderen Kante d2 umgebördelt, so dass der   Einlogoring b auch   an der anderen Seite vom Spannreifen   d   gefasst ist. 



   Beim Zusammenbauen der Trommel wird der Spannring d mit dem festgelegten 
 EMI2.1 
   (Fig. 2   und 3), dass der letztere innerhalb des Wulstes dl liegt und durch Anziehen der über die Spannringe d greifenden Spannschrauben e oder durch andere Mittel, z. B. Schnüre, zwei Trommelböden mit dem Trommelkossel verbunden werden. 



   Bei Verwendung von   Blechboden   wird das den Fellboden ersetzende Blech an dem Rand   umgeatanzt   und mit einer um den Rand ringsum laufenden Nute f versehen, um deren Kante dann der Wulst dl bei seiner Umbördelung greift Auch hier wird der Einlegering zwischen   Trommel boden   und Spannring d eingelegt. Das Verfahren ist das gleiche, nur wird das Spannen des Felles durch Niederdrücken des Wulstes bei Verwendung eines aus Blech   bestehendsr Trommelbodens übernüssig.   



   Bei der   Ausführung   (Fig. 4) ist der Spannreifen d mit seinen Wulsten dl, da nach   aussen   gebogen und infolgedessen der Trommelboden a über die nach aussen liegende Rollung oder den Wulst   dl'gezogen ; der Hinlegering b   kann an seiner Aussenseite mit einem eventuell bedruckten oder sonstwie verzierten aus Metall, Papier bestehenden Streifen dl bekleidet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Verbinden und Spannen des Trommelbodens mit dem Spannreifen 
 EMI2.2 
 dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelboden mit seiner Aussenkante um einen Einlegering gelegt, dieser Ring mit dem Trommelboden in einen aus einem Metallstreifen gebildeten Spannring (d) geschoben wird, worauf dieser an der dem Roden zugekehrten Kanto mit einem Wulst so   umgobdrdolt   oder umgerollt wird, dass der Trommelboden zwischen Spannroifon und Wulst festgeklemmt und gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Spannring an EMI2.3 Ring (b) einzuschliessen.
    3. Ein Vorfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Fellersatz dinnondor Blochbodon mit einer ringsumlaufenden Nute f versehen ist, weiche den Wulst dos Spannroifens umgreift.
AT19432D 1904-01-30 1904-01-30 Verfahren zum Verbinden und Spannen des Trommelbodens mit dem Spannreifen. AT19432B (de)

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