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Österreichische
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WILLIAM WILLIAMSON UND JOHN COLLINSON m MANCHESTER.
Schusswächterschützen.
Die derzeit zur Anwendung kommenden Einrichtungen an Webstühlen zu deren selbsttätigem Abstellen vor Eintritt der gänzlichen Abwicklung des im Schützen befindlichen Kötzers be/. w. zum Einrücken der Schützenauswechselungsvorrichtung vor Eintritt jenes Zustandes, welche dadurch wirken. dass ein innerhalb einer der Seitenwandungen des Schützens befindlicher Stift kurz vor der Abwicklung des Kötzers in Richtung rechtwinklig zur Achse desselben vorgeschoben und zur mittelbaren Einwirkung auf eine Aus-
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besondere Gestaltung und Ausbildung der Schützenspnle sowie eine eigenartige Bewicklungs- form derselben notwendig.
Bopiolsweise muss die betreffende Spule bei dem in der deutschen Patentschrift 106410 dargestellten Schusswächterschützen auf ihrer vorderen Hälfte mit allmählich zunehmendem Durchmesser gebildet, auf einem Teil ihrer Länge mit einer Nute ausgestattet sein und endlich in Richtung der Achse eine Durchbohrung besitzen, um auf einem besonders einzustellenden Dorn des Schützens befestigt werden zu können.
Die Bewicklung muss an dem vorderen dicken Ende der Spule beginnen, falls die beabsichtigte Wirkung erreicht werden soll. Auch tritt bei dieser Einrichtung eine nachteilige Wirkung der mit der Abwicklung des Kötxcrs zur Betätigung kommenden Spannfeder auf die letzten Windungen des Fadens ein, so dass ein Zerreissen desselben vor seiner gänzlichen Abwicklung nicht ausgeschlossen ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein solcher Schusswäcbterschützen, bei welchem jede normal gebildete Spule zur Verwendung kommen kann, auch die mit zunehmender
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normaler Stellung, Fig. 2 die Draufsicht hiezu und Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie x-x der Fig. Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Schützens mit nahezu abegewickeltem Kötzer, Fig. 5 die Draufsicht hiezu und Fig. 6 ein Querschnitt nach Linie y-y der Fig. 4 ; Fig. 7 ist eine Seitenansicht der zur Anwendung kommenden Feder und deren Betätigungsstiftes ; Fig. 8 ist eine abweichende Ausführungsform der Feder in Seitenansicht, Fig. 9 ein Grundriss derselben und Fig. 1 () ein Querschnitt der Feder nach Linie z-z der Fig. 8.
Die in normaler Form gebildete Spindel B des Schützens A trägt hinter dem Kötzer D eine längsverschiebbare aber nicht drehbare Hülse E, welche seitlich mit einem nahezu bis an die innere Wandung des Schützens heranreichenden Hakenfinger e ausgestattet ist. Hinter der Hülse befindet sich eine Spiralfeder. F, welche die Hülse bei der mit vorschreitender Abwicklung des Kötzers eintretenden Verkürzung desselben gegen die Spitze der Spule bis ungefähr in die Mitte der letzteren allmählich vorschiebt.
Der in bekannter Weise in eine Bohrung der Seitenwandung des Schützens eingelagerte Stift g, durch dessen bei Eintritt der Erschöpfung des Kötzers erfolgenden Vorschub die beabsichtigte Ausriickung dos Stuhles veranlasst wird, befindet sich auch hier an dem Vorderende einer an der inllellwandung des Schützens befestigten, in diesem Fall indes gegen diese Wand drängenden Blattfeder G.
Über diese Feder greift der hakenförmige Finger e der Hülse E und liiilt sie während des allmählichen Vorschubes der letzteren derartig zurück, dass ihr
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Stift seine Lage in der Bohrung der Seitenwandung des Schifchens nicht verändern kann, Die Freigabe der Feder G und damit der Vorschub des Stiftes g tritt erst dann-ein, wenn bei nahezu vollständig abgewickeltem Kötzer der Hakemssnger e unter der Einwirkung der Spiralfeder P soweit vorgeschoben ist, dass er über eine Einkerbung der von ihm über-
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dass die Betätigung der Absteileinrichtung zu jedem gewünschten Zeitpunkt während der Abwicklung des Kötzers erfolgen kann.
Die Übertragung der Bewegung des Stiftes g auf die Abstellvorrichtung des Stuhles bezw. auf die Vorrichtung zum Auswechseln des Schützens kann auf verschiedene bekannte Weise erfolgen.
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1. Schusswächterschützen, bei dem die Stuhlabstell- bezw. die Schützenauswechslungsvorrichtung durch einen innerhalb der Seitenwandung des Schützens eingelagerten und zur geeigneten Zeit zum Vorschub gebrachten Stift betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub dieses in bekannter Weise von einer Blattfeder (G) getragenen Betätigung- stiftes (g) unter der Einwirkung seiner gespannten Tragfeder in dem Augenblick erfolgt, in welchem eine längs der Kötzerspindel (B) unter dem Einfluss einer Spiralfeder (F) bei vorschreitender Abwicklung des Kötzers (D) allmählich vorgeschobene Hülse (E) soweit gelangt ist,
dass ein ihr seitlich anliegender und die Blattfeder (G) zurückhaltender Hakenfinger (e) zum Eintritt in eine Auskerbung ( dieser Feder kommt und dadurch das Vorschnellen derselben ermöglicht.
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