AT18885B - Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen freilaufender Nabenhülse und beim Rückwärtstreten wirkender Innenbremse. - Google Patents

Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen freilaufender Nabenhülse und beim Rückwärtstreten wirkender Innenbremse.

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AT18885B
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Ernst Sachs
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Ernst Sachs
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  Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen   freilaufender     Nabenhülse   und beim Rück-   wärtatreten   wirkender Innenbremae. 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 greifen. An der zweiten Stirnseite des letzteren sind ebenfalls   Zahnes   angebracht, welche mit entsprechenden Zähnen einer an der   Rochkante   mit Nocken    (Fig.   7) versehenen 
 EMI2.2 
   Federrohres     dz   dadurch h2 und k2 gegen Drehung gegenüber l2 sichernd. Eine Verschiebung der Scheibe h2 beim Bremsen innerhalb des Teiles k2 wird durch einen eingelegten Sprengring o2 verhindert. Eine zwischen d2 und k2 angeordnete Bandfeder   m2   bewirkt eine Reibung zwischen diesen Teilen.

   Diese Ausführungsform hat den Zweck, die in Fig 2 vorhandene Spiralfeder   81   in Wegfall zu bringen. Eine auf die Spindel geschraubte Mutter n2 dient zur Verhinderung der Verschiebung der Teile h2 und d2 und ist an Stelle des Sprengringes t der Fig. 1 angeordnet. Im übrigen ist die Anordnung genau wie in Fig. 1 dargestellt. 



   In Fig. 12 ist der   Walzenverteilungsring ass   an seiner Stirnseite mit achsial ansteigenden Zähnen b3 versehen, welche in ebensolche Zähne c3 des Kupplungskonus   d3   eingreifen. Beim Bremsen greift der Konus   d3   in die hohle   konische Fläche   des durch an der Hochkante befindliche, in die entsprechenden Nuten des Rohres i3 greifende Nocken   &num;3 an   der Drehung gehinderten Teiles l3.

   Eine zwischen der Hülse   n3   und dem Konus   d3   angeordnete Bandfeder m3 bewirkt eine geringe Reibung zwischen diesen beiden Teilen, indem sie derart befestigt ist, dass ein Ende entweder am Teil n3 oder am Teil d3   semeift.   An Stelle des Sprengringes t in Fig. 1 ist hier eine dem gleichen Zwecke dienende kleine Mutter   t3   auf die Spindel va geschraubt. Die übrige Anordnung ist dieselbe, wie in Fig. 1 dargestellt. 



   In Fig. 14 ist der Walzenverteilungsring a4 mit einer mit Rechtsgewinde versehenen Verlängerung b4 versehen, in welche das Muttergewinde eines Kupplungskonus c4 eingreift. 



  Ein zwischen c4 und dom mit dem Rohre g4 undrehbar, aber längsverschiebbar verbundenen Teile d4 angeordnete Feder f4 bewirkt eine geringe Reibung zwischen diesen beiden Teilen und ist so befestigt, dass ein Ende entweder am Teil d4 oder am Teil cl schleift. Die übrige Anordnung ist die gleiche, wie in Fig. 1 dargestellt. 



   Das Wesen der Erfindung besteht in einem besonders ausgebildeten, den Antrieb und Freilauf der Nabenhülse bewirkenden Kugel- oder Rollenklemmgesperre und ausserdem in einer besonders ausgebildeten, beim Rückwärtsdrehen das Bremsen an der zylindrischen
Nabenhülse bewirkenden Bremsvorrichtung. Bei bisher bekannten Kugel-oder Rollenklemm- gesperren werden meist die Gesperrteile (RolLen, Kugeln etc.) durch Federn derart   beeinssurt,   dass sie in ihren   keilförmig   sich verengenden Aussparungen aufsteigen und mit der Naben-   hülse   auch während des Freilaufes derselben sich in leichter Berührung befinden.

   Diese
Konstruktion gestattet der   Nahenhlllse   jedoch nur ein Freilaufen nach vorwärts, nicht aber nach rückwärts, so dass man ein mit einem Kugel- oder Rollenklemmgesperre angetriebenes 
 EMI2.3 
 schieben kann. Bei der vorliegenden Konstruktion werden beim Antrieb der Nabe die Gesporrteile (Kugeln, Rollen etc.) durch eine von einem immer feststehenden Teil ausgehende   Roibungsfedor so   lange   zurückgehalten,   bis sie an   ihren keilförmig   sich verengenden Laufbahnen aufsteigen und mit der Nabenhülse in Berührung gekommen sind. Beim 
 EMI2.4 
 steigen der   (esperrteile   an ihren schrägen Bahnen und die Nabenhülse kann sich nach beiden Drehrichtungen völlig frei auf ihren Kugellagern drehen. 



   Antrieb, Freilauf und Bremse werden in folgender Weise bewirkt : Beim Antrieb der Hüls3 c (Fig. 1 und 4) in der Pfeilrichtung werden zunächst die Walzen e und mit diesen der Walzenverteilungsring f soweit mitgenommen, bis der durch die Reibungsfeder p an der Drehung verhinderte Ring g   sich nach   rechts verschoben hat und seine Stirnfläche an diejenige   von f anschlägt.   Nunmehr ist eine feste Verbindung zwischen f,   9   und e hergestellt, die Reibungsfeder p hält diese Teiie etwas zurück und die Walzen werden hiednrch gezwungen, an ihren schrägen Laufbahnen in radialer Richtung aufzusteigen und schliesslich den Antrieb der Nabenhülse a zu bewirken. Beim Freilauf der Nabe wird das Kettenrad   b   und die Antriebshülse c stillgehalten.

   Die Nabenhülse a befördert die Gesperrwalzen e in die   keilförmigen   Erweiterungen von c und die Nabenhülse a läuft völlig frei, auf den   Kugellagern x, x gelagert, weiter   ; hiedurch wird der denkbar leichtest gehende Freilauf erzielt, da keinerlei Friktionsfedern oder zylindrische Reibung den Lauf der Nabenhülse a hemmt. Beim   Rückwärtsschiebon   wird die Nabenhülse a in umgekehrter Pfeilrichtung (Fig. 4) gedreht. Der Walzenverteilungsring f und mit ihm die Walzen e werden durch Einwirkung der Reibungsfeder p etwas zurückgehalten, so dass die Walzen e nicht an ihren schrägen Bahnen aufsteigen können ; infolgedessen kann man das Rad rückwärtsschieben- 

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 EMI3.1 
 auftretende Reibung, ein Verschieben des durch die Reibungsfeder p an der Drehung gehinderten Kupplungsringes g.

   Je weiter die Verschiebung von 9 fortschreitet, desto grösser wird die Reibung der konischen, ineinander greifenden Flächen von   9   und h und verhindert eine Drehung von g. Durch Aufsteigen der konischen Stirnflächen des Rohres h an den Konen von g und i wird das Rohr h in radialer Richtung ausgedehnt und der auf diesem Rohr angebrachte geschlitzte Bremszylinder m schleift an der zylindrischen Innenfläche der Nabe und bewirkt das Bremsen derselben. Je nach Grösse des Druckes auf die Pedale wird auch ein mehr oder weniger kräftiges Bremsen erzielt. Die Regulierung sämtlicher   drei Kugelreihen  , X, z   wird durch Einstellung des rechtsseitigen, mit der Spindel q fest verbundenen Konus y bewirkt. 



   Antrieb, Freilauf und   Rückwärtsfahren   worden in den Anordnungen nach Fig. 2,3,
12 und 14 in gleicher Weise wie in Fig. l dargestellt, bewirkt. In der in Fig. 2 dargestellten Anordnung steigen jedoch beim Rückwärtstreten die an der Stirnseite des Walzenverteilungsringes al angeordneten Zähne bl (Fig. 6) an den entsprechenden Zähnen cl des Kupplungsteiles dl auf und bewirken eine Verschiebung des letzteren, da die durch die Spiralfeder el an den konischen   Flächen   von d'und gl hervorgerufene Reibung grösser ist als die an den Stirnflächen der Zähne bl und cl auftretende gleitende Reibung : durch die Verschiebung von   d'wired   die Bremsung in gleicher Weise wie in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung in Tätigkeit gesetzt. 



   In der in Fig. 3 dargestellten Konstruktion steigen beim   Rückwärtstreten   die
Zähne b2 (Fig. 8) an den Zähnen c2 des an der Drehung durch die Reibungsfeder mi gehinderten Kupplungsrings   d2.   auf und bewirken eine Verschiebung von d2 und durch das Eingreifen der kleinen   Zähne-'von d2 und/2   auch eine Verschiebung der Konus- hülse   k2,   wodurch in gleicher Weise wie in der Anordnung nach Fig. 1 die Bremse in
Tätigkeit gesetzt wird. 



   In der Anordnung nach Fig. 12 steigen beim Bremsen die Zähne b3 des Walzen- verteilungsringes a3 an den eingreifenden Zähnen c3 des Konusteiles   d3   auf und bewirken 
 EMI3.2 
 



   Bei der in Fig. 14 dargestellten Konstruktion wird   beim Rückwärtstreten ebenfalls   der Walzenverteilungsring   a4 nach rückwärts   bewegt Die durch die   Reibungsfeder   hervorgerefene Reibung ist grösser als die im Muttergewinde von c4 auftretende Reibung ; infolgedessen wird sich der Teil c4 beim   Huckwl1rtsbewegen   von a4 nicht verdrehen, sondern die hohle konische Fläche des Teiles d4 verschieben, wodurch letzterer ebenfalls verschoben wird und in gleicher Weise, wie in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, die Bremsung der   Nabenhülse herbeiführt.   PATENT-ANSPRÜCHE :

   
 EMI3.3 
 bewirkenden   Kugel-oder Rollenklemmgosperre, dadurch   gekennzeichnet, dass der die Klemmrollen (e) aufnehmende Distanzring (f) unter dem   Einfluss   des Druckes einer sich gegen einen feststehenden Teil der Nabe stützenden Feder steht, zum Zwecke, eine nach beiden Richtungen freilaufende   Nabenhülse   zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Freilaufbremsnabo nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Vorwärtstreten den Antrieb vermittelnden und beim Rückwärtstreten die Bremse in Tätigkeit setzenden Gcperrteile (Rollen, Kugein etc.) in seitlichen Ausnehmungen eines Verteilungsriliges (f) geführt sind, welch letzterer die Gosperreteile (e) beim Antrieb der Nabe so lange zurückhält, bis sie an ihren schrägen Laufbahnen (a) aufsteigen und mit der Nabenhülse in Berührung kommen.
    3. Frei) aufbromsnabe nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenverteilungsring (f) die Verschiebung eines Kupplungsteiles (g) und dadurch die Bremsung bewirkt.
    4. Freilaufbromsnabe nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Walzenverteilungsring (f) beim Bremsen an eine Anschlagfläche der Spindel oder eines an EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4>
    5. Freilaufbremsnabe nach Anspruch l-4, dadurch gekennzeichnet, dass der in Anspruch 3 erwähnte Kupplungsteil au seiner zweiten Stirnseite mit Zähnen (f2) (Fig.. 8) versehen ist, welche beim Rückwärtstreten in korrespondierende Zähne des durch seine Verschiebung die Bremswirkung herbeiführenden Bremskonus (k2) oder in die Zähne einer mit ( fest verbundenen Scheibe (li2) eingreifen, um eine Verbindung des Kupplungs- EMI4.1
AT18885D 1903-10-12 1903-10-12 Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen freilaufender Nabenhülse und beim Rückwärtstreten wirkender Innenbremse. AT18885B (de)

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AT18885D AT18885B (de) 1903-10-12 1903-10-12 Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen freilaufender Nabenhülse und beim Rückwärtstreten wirkender Innenbremse.

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