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Fahrradnabe mit nach beiden Drehrichtungen freilaufender Nabenhülse und beim Rück- wärtatreten wirkender Innenbremae.
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greifen. An der zweiten Stirnseite des letzteren sind ebenfalls Zahnes angebracht, welche mit entsprechenden Zähnen einer an der Rochkante mit Nocken (Fig. 7) versehenen
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Federrohres dz dadurch h2 und k2 gegen Drehung gegenüber l2 sichernd. Eine Verschiebung der Scheibe h2 beim Bremsen innerhalb des Teiles k2 wird durch einen eingelegten Sprengring o2 verhindert. Eine zwischen d2 und k2 angeordnete Bandfeder m2 bewirkt eine Reibung zwischen diesen Teilen.
Diese Ausführungsform hat den Zweck, die in Fig 2 vorhandene Spiralfeder 81 in Wegfall zu bringen. Eine auf die Spindel geschraubte Mutter n2 dient zur Verhinderung der Verschiebung der Teile h2 und d2 und ist an Stelle des Sprengringes t der Fig. 1 angeordnet. Im übrigen ist die Anordnung genau wie in Fig. 1 dargestellt.
In Fig. 12 ist der Walzenverteilungsring ass an seiner Stirnseite mit achsial ansteigenden Zähnen b3 versehen, welche in ebensolche Zähne c3 des Kupplungskonus d3 eingreifen. Beim Bremsen greift der Konus d3 in die hohle konische Fläche des durch an der Hochkante befindliche, in die entsprechenden Nuten des Rohres i3 greifende Nocken #3 an der Drehung gehinderten Teiles l3.
Eine zwischen der Hülse n3 und dem Konus d3 angeordnete Bandfeder m3 bewirkt eine geringe Reibung zwischen diesen beiden Teilen, indem sie derart befestigt ist, dass ein Ende entweder am Teil n3 oder am Teil d3 semeift. An Stelle des Sprengringes t in Fig. 1 ist hier eine dem gleichen Zwecke dienende kleine Mutter t3 auf die Spindel va geschraubt. Die übrige Anordnung ist dieselbe, wie in Fig. 1 dargestellt.
In Fig. 14 ist der Walzenverteilungsring a4 mit einer mit Rechtsgewinde versehenen Verlängerung b4 versehen, in welche das Muttergewinde eines Kupplungskonus c4 eingreift.
Ein zwischen c4 und dom mit dem Rohre g4 undrehbar, aber längsverschiebbar verbundenen Teile d4 angeordnete Feder f4 bewirkt eine geringe Reibung zwischen diesen beiden Teilen und ist so befestigt, dass ein Ende entweder am Teil d4 oder am Teil cl schleift. Die übrige Anordnung ist die gleiche, wie in Fig. 1 dargestellt.
Das Wesen der Erfindung besteht in einem besonders ausgebildeten, den Antrieb und Freilauf der Nabenhülse bewirkenden Kugel- oder Rollenklemmgesperre und ausserdem in einer besonders ausgebildeten, beim Rückwärtsdrehen das Bremsen an der zylindrischen
Nabenhülse bewirkenden Bremsvorrichtung. Bei bisher bekannten Kugel-oder Rollenklemm- gesperren werden meist die Gesperrteile (RolLen, Kugeln etc.) durch Federn derart beeinssurt, dass sie in ihren keilförmig sich verengenden Aussparungen aufsteigen und mit der Naben- hülse auch während des Freilaufes derselben sich in leichter Berührung befinden.
Diese
Konstruktion gestattet der Nahenhlllse jedoch nur ein Freilaufen nach vorwärts, nicht aber nach rückwärts, so dass man ein mit einem Kugel- oder Rollenklemmgesperre angetriebenes
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schieben kann. Bei der vorliegenden Konstruktion werden beim Antrieb der Nabe die Gesporrteile (Kugeln, Rollen etc.) durch eine von einem immer feststehenden Teil ausgehende Roibungsfedor so lange zurückgehalten, bis sie an ihren keilförmig sich verengenden Laufbahnen aufsteigen und mit der Nabenhülse in Berührung gekommen sind. Beim
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steigen der (esperrteile an ihren schrägen Bahnen und die Nabenhülse kann sich nach beiden Drehrichtungen völlig frei auf ihren Kugellagern drehen.
Antrieb, Freilauf und Bremse werden in folgender Weise bewirkt : Beim Antrieb der Hüls3 c (Fig. 1 und 4) in der Pfeilrichtung werden zunächst die Walzen e und mit diesen der Walzenverteilungsring f soweit mitgenommen, bis der durch die Reibungsfeder p an der Drehung verhinderte Ring g sich nach rechts verschoben hat und seine Stirnfläche an diejenige von f anschlägt. Nunmehr ist eine feste Verbindung zwischen f, 9 und e hergestellt, die Reibungsfeder p hält diese Teiie etwas zurück und die Walzen werden hiednrch gezwungen, an ihren schrägen Laufbahnen in radialer Richtung aufzusteigen und schliesslich den Antrieb der Nabenhülse a zu bewirken. Beim Freilauf der Nabe wird das Kettenrad b und die Antriebshülse c stillgehalten.
Die Nabenhülse a befördert die Gesperrwalzen e in die keilförmigen Erweiterungen von c und die Nabenhülse a läuft völlig frei, auf den Kugellagern x, x gelagert, weiter ; hiedurch wird der denkbar leichtest gehende Freilauf erzielt, da keinerlei Friktionsfedern oder zylindrische Reibung den Lauf der Nabenhülse a hemmt. Beim Rückwärtsschiebon wird die Nabenhülse a in umgekehrter Pfeilrichtung (Fig. 4) gedreht. Der Walzenverteilungsring f und mit ihm die Walzen e werden durch Einwirkung der Reibungsfeder p etwas zurückgehalten, so dass die Walzen e nicht an ihren schrägen Bahnen aufsteigen können ; infolgedessen kann man das Rad rückwärtsschieben-
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auftretende Reibung, ein Verschieben des durch die Reibungsfeder p an der Drehung gehinderten Kupplungsringes g.
Je weiter die Verschiebung von 9 fortschreitet, desto grösser wird die Reibung der konischen, ineinander greifenden Flächen von 9 und h und verhindert eine Drehung von g. Durch Aufsteigen der konischen Stirnflächen des Rohres h an den Konen von g und i wird das Rohr h in radialer Richtung ausgedehnt und der auf diesem Rohr angebrachte geschlitzte Bremszylinder m schleift an der zylindrischen Innenfläche der Nabe und bewirkt das Bremsen derselben. Je nach Grösse des Druckes auf die Pedale wird auch ein mehr oder weniger kräftiges Bremsen erzielt. Die Regulierung sämtlicher drei Kugelreihen , X, z wird durch Einstellung des rechtsseitigen, mit der Spindel q fest verbundenen Konus y bewirkt.
Antrieb, Freilauf und Rückwärtsfahren worden in den Anordnungen nach Fig. 2,3,
12 und 14 in gleicher Weise wie in Fig. l dargestellt, bewirkt. In der in Fig. 2 dargestellten Anordnung steigen jedoch beim Rückwärtstreten die an der Stirnseite des Walzenverteilungsringes al angeordneten Zähne bl (Fig. 6) an den entsprechenden Zähnen cl des Kupplungsteiles dl auf und bewirken eine Verschiebung des letzteren, da die durch die Spiralfeder el an den konischen Flächen von d'und gl hervorgerufene Reibung grösser ist als die an den Stirnflächen der Zähne bl und cl auftretende gleitende Reibung : durch die Verschiebung von d'wired die Bremsung in gleicher Weise wie in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung in Tätigkeit gesetzt.
In der in Fig. 3 dargestellten Konstruktion steigen beim Rückwärtstreten die
Zähne b2 (Fig. 8) an den Zähnen c2 des an der Drehung durch die Reibungsfeder mi gehinderten Kupplungsrings d2. auf und bewirken eine Verschiebung von d2 und durch das Eingreifen der kleinen Zähne-'von d2 und/2 auch eine Verschiebung der Konus- hülse k2, wodurch in gleicher Weise wie in der Anordnung nach Fig. 1 die Bremse in
Tätigkeit gesetzt wird.
In der Anordnung nach Fig. 12 steigen beim Bremsen die Zähne b3 des Walzen- verteilungsringes a3 an den eingreifenden Zähnen c3 des Konusteiles d3 auf und bewirken
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Bei der in Fig. 14 dargestellten Konstruktion wird beim Rückwärtstreten ebenfalls der Walzenverteilungsring a4 nach rückwärts bewegt Die durch die Reibungsfeder hervorgerefene Reibung ist grösser als die im Muttergewinde von c4 auftretende Reibung ; infolgedessen wird sich der Teil c4 beim Huckwl1rtsbewegen von a4 nicht verdrehen, sondern die hohle konische Fläche des Teiles d4 verschieben, wodurch letzterer ebenfalls verschoben wird und in gleicher Weise, wie in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, die Bremsung der Nabenhülse herbeiführt. PATENT-ANSPRÜCHE :
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bewirkenden Kugel-oder Rollenklemmgosperre, dadurch gekennzeichnet, dass der die Klemmrollen (e) aufnehmende Distanzring (f) unter dem Einfluss des Druckes einer sich gegen einen feststehenden Teil der Nabe stützenden Feder steht, zum Zwecke, eine nach beiden Richtungen freilaufende Nabenhülse zu erhalten.