AT18241B - Verfahren zur Herstellung einer luftdichten Verglasung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer luftdichten Verglasung.Info
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- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18241. GUTEHOFFNUNGSHÜTTE, AKTIENVEREIN FÜR BERGBAU & HÜTTENBETRIEB IN OBERHAUSEN (RHEINLAND). Verfahren zur Herstellung einer luftdichten Verglasung. Bei den bisher im Bergwerksbetrieb zur Ausführung gelangten luftdichten (wetterdichten) Gebäuden wurde die Verglasung meistens in der Weise hergestellt, dass starke Glastafeln unter Zwischonlage einer Gummidichtung zwischen Holz-oder Eisenrahmen ge- schraubt wurden. IIiebei zeigte sich, dass die Glastafeln entweder unmittelbar beim Einsetzen oder aber doch sehr bald während des Betriebes sprangen, und zwar infolge der Spannungen im Glase, die durch das Einklemmen der naturgemäss nicht vollkommen ebenen Glasplatten zwischen die ebenfalls nicht vollkommen ebenen Rahmen erzeugt werden, was auf die Dauer bedeutende Luftverluste zur Folge hatte. Diesem Mangel soll durch das Verfahren nach vorliegender Erfindung abgeholfen werden, das darin besteht, dass von der Seite des höheren Luftdrucks gegen den Rahmen zuerst als elastische Unterlage für die Glastafpl eine Hanfschnur, Filz oder dgl. und auf diese die Glasscheibe gelegt und mit Glaserkitt verdichtet wird. Infolge des Druckunterschiedes zu beiden Seiten des Fensters werden die Scheiben fest gegen die Unterlage von Hanf. Filz oder dgl. gepresst und der Glaserkitt dringt in die feinen Poren der Unterlage, so dass er einen wetterdichten Verschluss bildet. Ein vollständiges Durchblasen des Kitts wird durch die Hanf-oder Filzunterlage verhütet In der Zeichnung ist eine nach dem neuen Verfahren hergestellte Verglasung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht. Der Fensterrahmen a (Fig. 1) aus beliebigem Material, meistens jedoch aus Eisen, ist bei dem gezeichneten Beispiel mit den Rillen b zur Aufnahme der Schnüre c aus Filz, Hanf oder dgl. versehen. In der Mitte der Fenstersprosse sind auf der Seite des höheren Luftdrucks Schrauben d angebracht, mittelst deren die Federn e gehalten werden, die ein Herausfallen der Scheiben /'bei gleichem Druck auf beiden Seiten des Fensters verhüten sollen. Statt der Schrauben und Federn können jedoch auch andere Haltevorrichtungen, wie Stifto h (siehe Fig. 2), die tuber keiles oder dgl. greifen, Anwendung finden. Gegen die Hanfschnüro c werden die Scheiben l'gelegt und die Fugen auf der Seite des höheren Luftdrucks mit Glasorkitt y ausgefüllt. Infolge des Druckunterschiedes worden die Scheiben gegen die Filz-oder Hanfschuüre godrückt und der Kitt wird vor seiner Erhärtung in alle kleinen Fugen und Poren hineingetrieben. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorfahren zur Herstellung einer luftdichten Verglasung, dadurch gekennzeichnet, dass EMI1.1 des höheren Luftdrucks die Glasscheibe gelegt und mit Glaserkitt oder dgl. gedichtet wird, so dass infolge des Luftdruckuntorschiodes zu beiden Seiten des Fensters die Scheiben fest gegen die elastische Unterlage gepresst werden und der Glaserkitt in die kleinen Poren der Unterlage dringt, ohne jedoch ganz durchgeblasen zu worden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT18241T | 1903-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18241B true AT18241B (de) | 1904-11-10 |
Family
ID=3521775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT18241D AT18241B (de) | 1903-07-06 | 1903-07-06 | Verfahren zur Herstellung einer luftdichten Verglasung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18241B (de) |
-
1903
- 1903-07-06 AT AT18241D patent/AT18241B/de active
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