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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17411.
FRANZ BATSCH IN WIEN.
Vorrichtung zur hygienischen Aufbewahrung und Ausgabe von Gebäck und anderen
Gegenständen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, welche zur Aufbewahrung und Ausgabe nach freier Wahl von Waren aller Art, besonders von Gebäck dient.
In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung in Fig. 1 teils in Vorderansicht und Schnitt nach C-D der Fig. 2 und in Fig. 2 teils in der Draufsicht und im Querschnitt nach A-B der Fig. 1 dargestellt.
Der Fuss 1 trägt eine senkrechte, feststehende Achse 2, um welche sich ein Teller 3 drehen lässt. Dieser Teller 3 ist mit einigen Handgriffen 4 versehen und hat einen Ausschnitt, welcher durch eine Klappe 5, welche in Scharnieren am Teller 3 angebracht ist, geschlossen werden kann. Der Verschluss wird bewirkt durch einen Haken 6, welcher unter die Klappe 5 greift und wnlchor 11m Hand dos Tellers 3 angelenkt ist und durch eine
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brochen, aber die Klappe 5 trägt ein entsprechendes Stück des Ringes S mit Röllchen ss.
Durch einen Stellring 10 wird verhindert, dass der Teller 3 nach oben bewegt werden kann. Der Teller 3 trägt einen Zylinder 11, welcher ganz oder teilweise aus Glas oder anderem durchsichtigen Material besteht. Auf dem Zylinder 11 liegt ein Deckel 12, welcher durch Metallstreifen 13 mit dem Teller 3 verbunden ist. Diese Verbindung kann lösbar eingerichtet sein, so dass der Deckel 12 entfernt werden kann. Zweckmässig wird diese
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welcher in einen bajonettförmigen Schlitz des Randes des Tellers 3 hineingeführt wird.
Der Deckel 12 ist mit einer Öffnung versehen, welche durch eine Klappe 14 verschlossen wird. An der Klappe kann eine Verschlussvorrichtung 15 angebracht werden. Diese so verschlossene Öffnung dient zum Einbringen der Ware.
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scheibe 17 ruht und oben einen Rand hat, in welchem ein Teller 18 liegt, der von einer Mutter . 9, welche sich am oberen Ende der Achse 2 befindet, niedergehalten wird. Der Zylinder 16 trägt Fächerwände 20. Unter jedem der so gebildeten Fächer befindet sich eine Klappe 21, welche mit einem Scharnier an dem Zylinder 16 angelenkt ist und welche am breiteren Ende einen aufgebogenen Rand hat. Diese Klappen 2J ruhen auf den Rollen 9 des Ringes 8.
Der Zylinder 16 ist mit einem Arm 22 verbunden, welcher lose über die Achse 2 gesteckt ist, aber mit einem Stift 25 in ein Loch des Zylinders 16 eingreift und so den Zylinder 16 mitnimmt, wenn er gedreht wird. Der Arm 22 geht durch einen Ausschnitt dos Tellers 18 hindurch und hat ein Scharnier 24, so dass er nach oben
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nach unten kippen und die Ware herausfallen lassen. Durch Anheben der Klappe 5, wobei der Haken 6 dieselbe selbsttätig wieder festhält, wird die Vorrichtung wieder in die Gebrauchsstellung gebracht.
Durch Drehen der Trommel 11 mittels der Handgriffe 4 kann man bei feststehender Fiichertrommel J6, 20 die Ausgabeöffnung vor sich bringen, ohne den Fuss 1 des Apparates vom Plate bewegen zu müssen. Durch Drehen der Fächcrtrommel 16, 20 kann man sodann bei feststehender Trommel 11 das gewählte Gebäck u. dgl. über die Ausgabeöffnung bringen. Die aufgebogenen Ränder der Klappen 21 verhindern, dass die Ware von denselben herunter rutscht und sich zwischen dem Zylinder 11 und den Fächerwänden 20 einklemmt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur hygienischen Aufbewahrung und Ausgabe von Gebäck und anderen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die die Gegenstände aufnehmende Fächertrommel (20), sondern auch die mit einer Ausgabeklappe (5) versehene, äussere Verschlusstrommel (11), u. zw. unabhängig von ersterer drehbar ist.