AT17409B - Vorrichtung zum Schweißen von Quernähten an Siederohren oder dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Schweißen von Quernähten an Siederohren oder dgl.

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AT17409B
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Josef Pikal
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Josef Pikal
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 EMI1.1 
 



   Das Anschweissen von Siederohren oder   dgl.,   welches bis nun über einem Dorn unter steter   Ausführung   von   IIammorschlägen   auf die   Schweissstelle   ausgeführt wird und wobei die Gewandtheit und   Verlässlichkeit   des betreffenden   Rohrschweissars   nur eine geringe Gewähr    für die Güte und Sicherheit der Schweissung   bildet, ist eine der zeitraubendsten und kostspieligsten Schmiedearbeiten. 



   Abgesehen davon, dass man nach dieser Methode nur Rohre von noch entsprechend starker Wanddicke miteinander verschweissen kann, während Rohre von etwas geringerer Wandstärke ins Altmaterial wandern müssen, stellen sich diesem alten Verfahren noch zahlreiche sonstige Schwierigkeiten entgegen, welche die Güte, Sicherheit bezw. Brauchbarkeit des so geschweissten. Rohres fraglich machen. Beispielsweise spielt bei dieser alten Methode neben der Wandstärke der zu schweissenden Rohre auch die Härte des betreffenden Rohrmateriales eine wesentliche Rolle, da zu harte Rohre beim Schweissen nur zu gerne brüchig werden ; auch eine bei diesem Verfahren zwischen Hammer und   Schweissstelle   gelangende 
 EMI1.2 
 nicht direkt von Hammerschlägen getroffen, so ist gewiss an dieser Stelle die Schweissung undicht. 



   Die   Handschweissung   verlangt auch eine längere Überlappung der Rohrenden, die wieder im Innern des Rohres an der   Schweissstelle   neben der daraus sich ergebenden Rohrverengung auch eine grössere Wandstärke nach sich zieht, die dann die Wärmeleitung ungünstig   beeinflusst.   



   Alle diese Übelstände werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung voll-   kommen   beseitigt und wird durch diese einfache, maschinelle Vorrichtung das Anschweissen von Siederohren aller Gattungen ohne jedwede Anwendung von Hammerschlägen, lediglich dadurch erreicht, dass die zu schweissenden Rohre einem inneren und äusseren Pressdrucke eines drehbaren Walzenpaares ausgesetzt werden. Durch diese einfache Einrichtung können   somit   Sioderohre oder dgl. von jeder Wandstärke ohne   Schwoisswulst   selbst von einem weniger guten Schmiede sicher, billig, rasch und tadellos geschweisst werden. 



   Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in der Seitenansicht dar und hat derselbe nachstehende Teile : Die an zwei Stellen gelagerte Walze a besitzt einen zirka 40 mm langen, etwa 2 mm vorstehenden Auflagewulst i und verläuft dann konisch. Die verstellbare Walze b besitzt ebenfalls einen entsprechenden Auflagewulst i und liegt diese Walze in zwei Lagern, von denen das bei m 2 mm nach oben oval ausgebohrt, während jenes bei n im Ständer auf und ab beweglich ist. Unterhalb der Walze b ruht die Andrückrolle c in dem um den Scharnierbolzen k drehbaren Fusstritthebel d. Beide Walzen stehen miteinander durch Zahnräder in Verbindung, welche auf dem dem Arbeitsende entgegengesetzten Ende der Walzen aufgeschoben sind. 



   Um Siederohre in   Ql1ernähten   zu schweissen, werden sie an den zu schweissenden Enden auf zirka   25 mm Länge   auf der   Fraismaschino   mit korrespondierenden, konischen Flachen versehen, hierauf an letzteren mit einem Schweisspulver bestrichen, dicht ineissander gepresst und in einem unmittelbar vor der Maschine stehenden Schmiedefeuer erforderlich erwärmt.   Uas Rohr   wird dann auf die Walze a so geschoben, dass die Rohrschweinstelle auf den   Auflagewulst     i   zu liegen kommt. Nun wird die Maschine in Bewegung gesetzt, die Pressrolle c mittels des   Fusstritthebels   angedrückt und nach drei bis vier Walzen-   umdrehungen   ist die Rohrschweissung vollendet. 



   Um für   Schweissstutzen   verschiedener Länge auf der Walze a einen jeweilig erforder- lichen Anschlag zu haben, können auf diese entsprechend lange Zwischenstücke (Hülsen) s aufgesteckt worden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Schweissen von Quornähten an Siedorohren oder dgl., gekennzeichnet EMI1.3 Ende je in zwei Lagern angeordnete, miteinander zwangläufig drehbare Walzen (a, b), von denen die Unterwalze ( in der Ebene der beiden Walzenachsen ausschwenkbar ist und beim Schweissen durch eine Stützrolle (c) gegen die Oberwalze (a) angepresst werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT17409D 1903-11-02 1903-11-02 Vorrichtung zum Schweißen von Quernähten an Siederohren oder dgl. AT17409B (de)

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