AT17403B - Ausgießen von Hohlkörpern, insbesondere von Stock- und Schirmgriffen. - Google Patents

Ausgießen von Hohlkörpern, insbesondere von Stock- und Schirmgriffen.

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AT17403B
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?     17403.   Ausgiessen von Hohlkörpern, insbesondere von   Stock-und Schirmgriffen.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Ausgiessen von Hohlkörpern, insbesondere von Stock- und Schirmgriffen oder   dgl.,   zur Verhütung des Verbeulens. 



   Um das Verbeulen von Stock- und Schirmgriffen zu verhüten, hat man gepresste oder getriebene Griffe vielfach mit Metall ausgegossen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die   Stockgriffe zu   schwer und hiedurch unbequem worden. Es sind ferner Stockgriffe auch wohl mit Kitt oder Harz ausgegossen worden. Diese Stoffe sind jedoch entweder zu weich, so dass sie   einem   Stoss nachgeben und das   Vorbeulen   der Griffe nicht genügend vorhüten, 
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 zerspringen und in diesem zustande auch einem äusseren Stosse nachgeben, also ebenfalls nicht   genügend gegen Vorbeulen sichern.   Auch   kommt   es häufig vor, dass infolge der
Sprödigkeit des Ausgussstoffes die Griffe in der Mitte oder an   Kniestollen durchbrechen.   



   Andere Arten von Kitten sind auch zu zähflüssig, so   dass   sie die Griffe beim Eingiessen nicht vollständig ausfüllen. Die oben beschriebenen Nachteile haften ebenso dem vielfach   angewandten Aüsgiessen mit Gips u.   dgl. an. 



   Vermieden werden diese   Übelstande   gemäss vorliegender Erfindung dadurch, dass als
Ausfüllungsmittel Alaun benutzt wird,   der in heissflüssigem   Zustande in die Griffe gebracht wird und dort erhärtet. Dies kann entweder in der Weise erzielt werden, dass Alaun in einem Gefäss durch Erhitzen flüssig gemacht und dann in diesem heissflüssigen Zustande in die Griffe eingegossen wird, oder auch, dass gepulverter Alaun in die Griffe gebracht wird und alsdann die Griffe über einer Flamme so lange erhitzt werden, bis der in ihnen befindliche Alaun geschmolzen ist, worauf man die Griffe erkalten   lässt.   Der Alaun bildet nach dem Erkalten eine vollständig gleichartige feste Masse, die weder einem Stoss nach- gibt,

   noch zu spröde ist und die infolge der Leichtflüssigkeit des geschmolzenen Alauns die Griffe vollständig ausfüllt. Durch Ausgiessen mit Alaun lässt es sich erreichen, dass aus   @ dünnerem Silberblech hergestellte   Griffe   n) it ziemlicher Kraft auf einen harten Gegenstand   geschlagen werden können, ohne dass ein Verbeulen stattfindet. Ein Durchbrechen der Griffe wird durch den   Alaunausguss   ebenfalls vermieden, indem der Alaun einen fest zusammen-   hängenden   und nicht springenden Kern bildet, der dem ganzen Griffe eine grössere Festig- keit verleiht. Der Ausguss der Griffe mit spröden Stoffen, die leicht zerspringen, kann das Zerbrechen der Griffe an den Stellen, an denen sie am meisten beansprucht sind, nicht verhindern. 



   Natürlich kann dieses Ausgiessen nicht nur für Stock- und Schirmgriffe, sondern auch für sonstige, aus dünnen Blechen hergestellte und dem Verbeulen ausgesetzte Hohlkörper angewendet werden. 

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AT17403D 1903-06-13 1903-06-13 Ausgießen von Hohlkörpern, insbesondere von Stock- und Schirmgriffen. AT17403B (de)

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