AT17331U1 - Nasszelle - Google Patents

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AT17331U1
AT17331U1 ATGM50115/2020U AT501152020U AT17331U1 AT 17331 U1 AT17331 U1 AT 17331U1 AT 501152020 U AT501152020 U AT 501152020U AT 17331 U1 AT17331 U1 AT 17331U1
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AT
Austria
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tub
rim
prefabricated
walls
floor
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Application number
ATGM50115/2020U
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English (en)
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Karl Christian Mayr
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/28Showers or bathing douches
    • A47K3/283Fixed showers
    • A47K3/284Pre-fabricated shower cabinets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/008Sealing between wall and bathtub or shower tray

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Es wird eine Nasszelle mit einem vorgefertigten, wasserdichten Bodenkörper (1), der eine Wanne (3) mit einem hochgezogenen Wannenrand (4) bildet, und mit vom Bodenkörper (1) aufragenden, vorgefertigten, wasserdichten Wänden (2) beschrieben, die wie der Bodenkörper (1) mit einem Fliesenbelag (12) versehen sind. Um vorteilhafte Montagebedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass der hochgezogene Wannenrand (4) der mit einem bodenseitigen Fliesenbelag (12) vorgefertigten Wanne (3) wannenseitig einen Dichtfalz (5) aufweist und dass die mit einem Fliesenbelag (12) vorgefertigten, den Dichtfalz (5) überschlagenden Wände (2) auf den Wannenrand (4) aufgesetzt sind, deren bodenseitig überstehenden Wandfliesen (14) den Wannenrand (4) übergreifen.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Nasszelle mit einem vorgefertigten, wasserdichten Bodenkörper, der eine Wanne mit einem hochgezogenen Wannenrand bildet, und mit vom Bodenkörper aufragenden, vorgefertigten, wasserdichten Wänden, die wie der Bodenkörper mit einem Fliesenbelag versehen sind.
[0002] Nasszellen, insbesondere Duschkabinen, die mit einem Fliesenbelag versehen werden sollen, werden üblicherweise vor Ort errichtet und dann verfliest, was einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt. Die Nasszellen selbst, die einen Bodenkörper mit einer an einen Abfluss angeschlossenen Wanne und vom Bodenkörper aufragende, eine Türöffnung freilassende Wände aufweisen, können zwar aus einem vorgefertigten, die Wanne bildenden Bodenkörper sowie vorgefertigten Zellenwänden vor Ort zusammengesetzt werden, doch werden die Fliesen wegen der erforderlichen Wasserdichtheit erst verlegt, wenn die Nasszelle errichtet ist.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine mit einem Fliesenbelag versehene Nasszelle so auszubilden, dass sie in wenig arbeitsaufwendiger Art aus vorgefertigten Teilen errichtet werden kann, ohne die erforderliche Wasserdichtheit zu gefährden.
[0004] Ausgehend von einer Nasszelle der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass der hochgezogene Wannenrand der mit einem bodenseitigen Fliesenbelag vorgefertigten Wanne wannenseitig einen Dichtfalz aufweist und dass die mit einem Fliesenbelag vorgefertigten, den Dichtfalz überschlagenden Wände auf den Wannenrand aufgesetzt sind, deren bodenseitig überstehenden Wandfliesen den Wannenrand übergreifen.
[0005] Der zufolge dieser Maßnahmen vorgesehene, wannenseitige Dichtfalz des hochgezogenen Wannenrandes sichert im Zusammenwirken mit den diesen Dichtfalz überschlagenden Wänden aufgrund der dadurch bedingten Labyrinthdichtung in einfacher Weise einen wasserdichten Anschluss der auf den Wannenrand aufgesetzten Wände. Es erübrigen sich daher zusätzliche Dichtungsmaßnahmen, wie sie beispielsweise beim Vorsehen wasserdichter Anschlussfugen unumgänglich sind. Die auf den Wannenrand aufgesetzten Wände können daher mit dem Wannenrand z. B. durch ein Kleben verbunden werden, ohne auf eine wasserdichte Verfugung achten zu müssen. Diese konstruktiven Vorgaben machen es möglich, die bodenseitigen Wandfliesen der mit einem Fliesenbelag vorgefertigten Wände über den Überschlag der Wände nach unten vorstehen zu lassen, sodass beim Aufsetzen der Wände auf den hochgezogenen Wannenrand die nach unten vorstehenden Wandfliesen den Wannenrand übergreifen und sich daher der Fliesenbelag der Wände bis zu den Bodenfliesen der Wanne erstreckt.
[0006] Um die Ausrichtung der Wände gegenüber dem Wannenrand konstruktiv vorzugeben und damit die Montagearbeiten zu erleichtern, kann in der den UÜberschlag der Wände begrenzenden Schulter eine Längsnut vorgesehen sein, in die eine Feder auf der Stirnseite des Falzstegs des Dichtfalzes des Wannenrandes formschlüssig eingreift. Durch diese Nut-Federverbindung wird die Lage der Wände quer zum Wannenrand festgelegt, sodass es keiner zusätzlichen Ausrichtarbeiten bedarf. Außerdem wird die Labyrinthdichtung zwischen den Wänden und dem Wannenrand erweitert.
[0007] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird eine erfindungsgemäße Nasszelle ausschnittsweise in einem Schnitt durch den hochgezogenen Wannenrand und den Fuß der auf den Wannenrand aufgesetzten Wand gezeigt.
[0008] Die dargestellte Nasszelle umfasst einen wasserdichten Bodenkörper 1 und vom Bodenkörper 1 aufragende, wasserdichte Wände 2. Der Bodenkörper 1 bildet eine an einen Abfluss angeschlossene Wanne 3 mit einem zumindest im Bereich der Wände 2 vorgesehenen, hochgezogenen Wannenrand 4, der auf der Wannenseite mit einem Dichtfalz 5 versehen ist. Der nach oben vorstehende Falzsteg 6 des Dichtfalzes 5 wird von einem nach unten vorstehenden Überschlag 7 der Wände 2 übergriffen, die einen Gegenfalz 8 zum Dichtfalz 5 aufweisen.
[0009] In der den Überschlag 7 begrenzenden Schulter 9 des Gegenfalzes 8 ist eine Längsnut 10 vorgesehen, in die eine Feder 11 auf der Stirnseite des Falzstegs 6 formschlüssig eingreift.
Durch diese zusätzliche Nut-Federverbindung werden die Wände 2 quer zum hochgezogenen Wannenrand 4 ausgerichtet und festgelegt.
[0010] Sowohl der Bodenkörper 1 als auch die Wände 2 sind mit einem Fliesenbelag 12 vorgefertigt. Während die Bodenfliesen 13 lediglich den Wannenboden abdecken, stehen die bodenseitigen Wandfliesen 14 nach unten über den Überschlag 7 der Wände vor und übergreifen den hochgezogenen Wannenrand 4 bis zu den Bodenfliesen 13.
[0011] Aufgrund dieser Konstruktionsvorgaben brauchen die mit dem Fliesenbelag 12 vorgefertigten Wände 2 lediglich auf den an den Abfluss angeschlossenen, fertig montierten, ebenfalls mit dem Fliesenbelag 12 vorgefertigten Bodenkörper 1 unter Zwischenlage einer Klebeschicht 15 so aufgesetzt zu werden, dass die Feder 11 des Falzstegs 6 des Wannenrandes 4 in die Längsnut 10 in der Schulter 9 der Wände 2 eingreift. In diesem Fall greift der Überschlag 7 in den Dichtfalz 5 des hochgezogenen Wannenrandes 4 unter Ausbildung einer Labyrinthdichtung ein, wobei die Wandfliesen 14 den Wannenrand 4 übergreifen und sich bis zu den Bodenfliesen 13 erstrecken. Zwischen dem Wannenrand 4 und dem überstehenden Teil der Wandfliesen 14 wird vorzugsweise ebenfalls eine Klebeschicht 16 vorgesehen. Abschließend brauchen nur noch die Anschlussfugen zwischen den Wand- und Bodenfliesen 13, 14 ausgefugt zu werden.

Claims (2)

Ansprüche
1. Nasszelle mit einem vorgefertigten, wasserdichten Bodenkörper (1), der eine Wanne (3) mit einem hochgezogenen Wannenrand (4) bildet, und mit vom Bodenkörper (1) aufragenden, vorgefertigten, wasserdichten Wänden (2), die wie der Bodenkörper (1) mit einem Fliesenbelag (12) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der hochgezogene Wannenrand (4) der mit einem bodenseitigen Fliesenbelag (12) vorgefertigten Wanne (3) wannenseitig einen Dichtfalz (5) aufweist und dass die mit einem Fliesenbelag (12) vorgefertigten, den Dichtfalz (5) überschlagenden Wände (2) auf den Wannenrand (4) aufgesetzt sind, deren bodenseitig überstehenden Wandfliesen (14) den Wannenrand (4) übergreifen.
2. Nasszelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Überschlag (7) der Wände (2) begrenzenden Schulter (9) eine Längsnut (10) vorgesehen ist, in die eine Feder (11) auf der Stirnseite des Falzstegs (6) des Dichtfalzes (5) des Wannenrandes (4) formschlüssig eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATGM50115/2020U 2020-06-02 2020-06-02 Nasszelle AT17331U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM50115/2020U AT17331U1 (de) 2020-06-02 2020-06-02 Nasszelle
DE202021102916.1U DE202021102916U1 (de) 2020-06-02 2021-05-28 Nasszelle
CH00638/21A CH717527A2 (de) 2020-06-02 2021-06-01 Nasszelle.

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ATGM50115/2020U AT17331U1 (de) 2020-06-02 2020-06-02 Nasszelle

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DE (1) DE202021102916U1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19847204C1 (de) * 1998-10-13 2000-03-16 Richard Obermillacher Bodengleiche Duschwanne
DE102013104649A1 (de) * 2013-05-06 2014-11-06 Hydrophon Kunststofftechnik Gmbh Dichtungssystem für sanitäre Einbaugegenstände
DE102017101971A1 (de) * 2017-02-01 2018-08-02 Michael Gerloff Boden einer Dusche

Patent Citations (3)

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DE102017101971A1 (de) * 2017-02-01 2018-08-02 Michael Gerloff Boden einer Dusche

Also Published As

Publication number Publication date
DE202021102916U1 (de) 2021-06-15
CH717527A2 (de) 2021-12-15

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