AT17317B - Scheinwerfer für Gleich- und Wechselstrom. - Google Patents

Scheinwerfer für Gleich- und Wechselstrom.

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AT17317B
AT17317B AT17317DA AT17317B AT 17317 B AT17317 B AT 17317B AT 17317D A AT17317D A AT 17317DA AT 17317 B AT17317 B AT 17317B
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parabolic mirror
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August Engelsmann
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August Engelsmann
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     17317.   AUGUST   ENGELSMANN   IN STUTTGART. 



   Scheinwerfer für Gleich- und Wechselstrom. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Scheinwerfer für Gleich-und Wechselstrom, bei welchem die ganze Lichtmasse einer elektrischen Lampe ohne Lichtverlust auf einen Parabolspiegel zentriert wird und der mit einer Farbenwechsel-Vorrichtung und einem WasserstrahlApparat so kombiniert ist, dass der   Mechanismus   zum Auswechseln der Farben und die Wasserstrahl-Vorrichtung oberhalb des Parabolspiegels liegen. Her Parabolspiegel ist so angeordnet, dass die elektrische Lampe vollständig in dem Schatten der negativen Kohle liegt und dieser Schatten noch etwas grösser ist als das in   ihm   liegende   Lampengehäuse.   



   Die Vorrichtung zum Wechseln der Farben besteht in der Anordnung von Farben-   scheiben, welche   die Form von Sektoren haben und einen bestimmten Teil der Fläche des das   Licht zurückstrahlenden   Spiegels bedecken, oberhalb des   Parabolspiegels. Die Scheiben   
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 schiedene ist, so dass man durch   Überlagerung zweier Farbenscheiben   einen anderen Farbenton erzeugen und durch Uberlagerum sämtlicher Farbenscheiben alles   farbige Licht ausschatten   
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 platte ein Wasserstrahl-Apparat angeordnet, der durch eine beliebig angeordnete Druckleitung gespeist wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Scheinwerfers veranschaulicht und 
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 ansicht Illit der   Zuführungsleitung für   den Wasserstrahl-Apparat und Fig. 3 die Oberansicht des letzteren. 



   Der Parabolspiegel i (Fig. 1) ist derart unterhalb der elektrischen Lampe angeordnet,   dass   die   Lichtausstrahlungs-Winkel n b, d   und    c, h, f   die ganze Lichtmasse des positiven Kraters auf den Spiegelring   ss,   d und f, c zentrieren, wobei die Spiegeltiefe so gewählt ist, dass der Schatten d, f noch etwas   grösser   ist, als das in diesem Schatten angeordnete   Lampengohäuse   mit Mechanismus zum Wechseln der Farben. Dieser Mechanismus befindet sich über dem Lampengehäuse, u zw. im Schatten der negativen Kohle in der Weise, dass nur die durchsichtigen Farbenscheiben sich innerhalb der Lichtstrahlen drehen.

   Zum Wechseln der Farben sind drei Farbenscheiben, gelb, rot, blau, r,   rl, 1. 2 vorgeschpn, welehe   als Sektoren je ein Drittel der Fläche des das Licht ausstrahlenden Spiegels bedecken. 



  Durch Übereinanderlagerung je zweier Scheiben können andere Farbentöne erzielt werden. 



   Um nun diese drei Scheiben beliebig zusammenstellen zu können oder um alles farbige Licht durch Übereinanderlagerung der Scheiben auszuschalten, so dass demnach zwei Drittel der gesamten Lichtmasse ein farbiges bezw. rein   weisses   Licht ergeben, ist die An-   ordnung getroffen, dass sämtliche Scheiben   auf einer mittleren Welle mit   Konusgetriobe   gelagert sind, u. zw. derart, dass die   Tourenzahl   der drei Scheiben eine verschiedene ist, wenigstens aber die Umdrehungsgeschwindigkeit der in gleicher Richtung laufenden Scheiben eine verschiedene sein muss. Dieses System kann z.

   B. auch für vier Scheiben benutzt werden, wobei eine Scheibe · Kreisfläche betragen muss, um alle Farben zugunsten 3/4 weissen Lichtes ausschalten zu können Zu diesem Zwecke ist auf der mittleren Wolle 
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 Mechanismus zum Wechseln der Farben ist in einem   Gehuse A gelagert. Die Drehung   der Farbenscheiben    r',   kann durch eine endlose Schnur oder Kette, die Ober Rollen 
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 platte   A2,   die den ganzen Apparat überdeckt und abschliesst. Die Kappe A1 ist bei   9   drehbar an dem Gehäuse gelagert, so dass sie zurückgeschlagen werden kann. Auf der Glasscheibe A2 ruht ein Wasserstrahl-Apparat a mit einer Brause s1 und mehreren Strahldüsen t.

   Der Wasserstrahl-Apparat erhält seinen Zufluss durch die Druckrohre m, welche in die hohle Drehachse g münden, Von hier zweigen sich die Rohre   m'nach   der Brause s1 bezw. nach den Strahldüsen t ab und man hat es in der Hand, durch Abstellung je eines der Rohre   ml entweder die   Brause s2. oder die Strahldüsen t dauernd oder intermittierend in Tätigkeit zu setzen. Da auch die Rohre   m1 an   der hohlen Welle 9 drehbar angeordnet sind, so lässt sich auch der Wasserstrahl-Apparat entweder allein oder in Verbindung mit der Kappe Al zurückklappen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bei einem Scheinwerfer für Gleich-und Wechselstrom eine Vorrichtung zum Wechseln der Farbe des Lichtes mittels farbiger, übereinander angeordneter und mit verschiedener Geschwindigkeit bewegter Scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass im Gange der Lichtstrahlen oberhalb des Parabolspiegels (a, d, f, c) mehrere sektorenförmige Farbenscheiben (r, r1, r2) übereinander an einer gemeinsamen Welle angeordnet sind in der Weise, dass sie durch ein geeignetes Getriebe mit verschiedener Geschwindigkeit in Umdrehung gesetzt werden können.

Claims (1)

  1. 2. In Verbindung mit dem unter Anspruch 1 gekennzeichneten Scheinwerfer ein zentrisch über dem Parabolspiegel liegender Wasserstrahl-Apparat, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe seitlich des Gehäuses derart drehbar befestigt ist, dass er zurückgeklappt werden kann und dass das Druckwasser derartig unter Vermittlung der Leitungsrohre m) zugeführt werden kann, dass die Brause (s1) und die Wasserstrahldüsen (t) gleichzeitig oder abwechselnd und dauernd oder intermittierend in Tätigkeit gesetzt werden können.
    3. An dem unter Anspruch 1 gekennzeichneten Scheinwerfer eine Kappe (A), welche drehbar an dem Gehäuse (A) befestigt und an der Oberseite durch eine Glasplatte (A2) abgeschlossen ist, um das Licht des Parabolspiegels durchlassen zu können und um gleich- EMI2.2
AT17317D 1902-10-21 1902-10-21 Scheinwerfer für Gleich- und Wechselstrom. AT17317B (de)

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