AT17307B - Vorrichtung zum Anzeigen der mehr oder weniger vollkommenen Dampfzersetzung bei Wassergasapparaten. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen der mehr oder weniger vollkommenen Dampfzersetzung bei Wassergasapparaten.

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AT17307B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   PATENTSCHRIFT   Ni. 17307.   



    DR. HUGO STRACHE IN WIEN.   



  Vorrichtung zum Anzeigen der mehr oder weniger vollkommenen Dampfzersetzung bei
Wassergasapparaten. 



   Bei den bisherigen Methoden der Wassergaserzeugung war es üblich, verhältnismässig   grosse Dampfmcngen   durch den Generator streichen zu lassen, was zur Folge hatte, dass eine beträchtliche Menge unzersetzten Dampfes den Generator verliess. Dadurch wurden beträchtliche Wärmemengen nutzlos dem   Generator entfuhrt, da   die spezifische Wärme des Wasserdampfes bei den hier in Betracht kommenden hohen Temperaturen eine hohe ist. 



  Will man das Austreten unzersetzten Dampfes vermeiden, so muss die Dampfgeschwindigkeit in   Übereinstimmung   mit der Temperatur des Generators gebracht werden, denn die Zersetzung ist eine umso raschere, je höher die Temperatur ist. Ein Mass   für die Vollkommen-   lieit der Zersetzung des Dampfes ergibt sich aus dem Vergleiche der Volumina des eingeleiteten Dampfes und des austretenden Gases. 



   Beim Gasen wäre der ideale Zustand der, dass für jeden Kubikmeter Wasserdampf zwei Kubikmeter Wassergas entstehen. Dieser Zustand ist   praktisch nicht   zu erreichen, weil   immer   etwas   Kohlensäure   und unzersetzter Dampf mit dem Wassergas fortgehen. 
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 Wassergases zu erkennen gab. Die gebräuchliche sogenannte Probeflamme ist nur ein mangel-   hafter Hehetf, weit man an   dieser nur erst   grosse     Mengen Kohlensäure   und Wasserdampf erkenuen kann. Wenn Kohlensäure und Wasserdampf in dem gebildeten Wassergas auch 
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 zieren.

   Dieser Umstand   gestattet somit mittelst zwei Messapparaten,   eines   Dampfgeschwindig-     keitsinessers   und eines Gasgeschwindigkeitsmessers, die   Gasungsperiode   so zu leiten, dass wirklich die gauze   eingob) asene Dampfmenge   in nahezu reines Wassergas verwandelt wird. 



   Die Messapparate werden so geeicht und gegeneinander eingestellt, dass sie bei der praktisch möglichen oder zweckmässigen vollständigen Überführung des Dampfes in Wasser- 
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 weit der unzersetzte Dampf kondensiert wird und als Gasvolumen verschwinder und dann, weil bei hoher Dampfgeschwindigkeit die Umsetzung in der Weise vor sich geht : 
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   Der Vorteil der Anwendung zweier Manometer für Dampf und Gas liegt   ausser   in dem   besseren Nutzeffekt   darin, dass   der Wassergasprozess mittelst   einer physikalischen   Methode uuantitativ verfolgt und geleitet werden   kann, was unter   allen Umständen zur   
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Eine zweckmässige Konstruktion ist in der Zeichnung dargestellt. Das Manometer L) welches den durch die Verengung E in der Dampfleitung bedingten Druckverlust 
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 der Dampfleitung zweckmässig ein höherer Druckverlust zu wählen ist, als in der Gasleitung, so ist das Dampfmanometer zweckmässig mit Quecksilber zu füllen während das Gasmanometer wie üblich mit Wasser gefüllt bleibt.

   Während des   Gasens   ist dann das Dampfventil   V   stets so zu regeln, dass die Niveaux   beider Manometer annähernd   gleich hoch stehen ; jede Differenz dieser Niveaux zeigt unzersetzt austretenden Dampf, d.   lt.   zr hohe Dampfgeschwindigkeit an. 



   Die Flüssigkeitsmanometer können selbstredend auch durch trockene Manometer ersetzt werden und es können auch die Manometerdrucke durch Übertragung auf zwei auf derselben Skala spielende Zeiger angezeigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Anzeigen der mehr oder weniger vollkommenen Dampfzersetzung bei Wassergasapt araten, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in der Dampfleitung als auch in der Gasleitung eine verengte Durchströmungsöffnung (E, o) vorgesehen ist, vor bezw. hinter welcher eine Rohrleitung zu je einem den durch die Verengung bedingten Druckverlust anzeigenden Diffentialmanometer führt, wobei zweckmässig die beiden Manometer nebeneinander über einer gemeinsamen Skala angeordnet sind und die Durchströmungs- öffnungen (E, o) derart bemessen sind, dass bei richtiger Geschwindigkeit des in den Generator strömenden Dampfes die beiden Manometer auf demselben Skalateilstrich stehen und dass aus einer Verschiedenheit der Manometeranzeigen auf die Menge des den Generator unzersetzt passierenden Dampfes geschlossen werden kann.
    EMI2.2
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