AT1728U2 - Kanalanschlussformstück - Google Patents
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Abstract
Ein Kanalanschlußformstück (1) weist einen bauchigen Körper (4) auf, von dem zwei Muffen (2) tragende Äste (5, 6) ausgehen, über die das Kanalanschlußformstück (1) in eine Abwasserleitung eingebunden werden kann. Annähernd senkrecht zur die Muffen (2) verbindenden Achse (7) ist ein vom Körper (4) des Kanalanschlußformstückes (1) ausgehender Ast (9) vorgesehen, auf den über eine Muffe (3) eine Aufstandrohr (15), das bis zur Geländeoberkante geführt ist, aufgesetzt ist. Am oberen Ende des Aufstandrohres (15) ist in Richtung Achse (8) des Aufstandrohres (15) verschiebbar eine Überschubmuffe (16) mit Verschlußkappe (17) angeordnet.Mit dem Kanalanschlußformstück (1) wird in einer Abwasserleitung eine Öffnung gebildet, durch welche die Abwasserleitung zwecks Überprüfung, Reinigung und Wartung zugänglich ist, ohne daß besondere Putzöffnungen und Putzschächte erforderlich sind. Das Kanalanschlußformstück (1) kann unmittelbar im Erdreich verlegt werden.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Kanalanschlussformstück mit dem Merkmal des einleitenden Teils von Anspruch 1. Zur Überprüfung, Reinigung, Wartung von Abwasserleitungen müssen diese Öffnungen aufweisen, die grundsätzlich im Bereich des Bodens von eigens errichteten Putzschächten od. dgl. angeordnet sind. Solche Schächte werden üblicherweise auch bei seitlichen Anschlussleitungen vorgesehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein Kanalanschlussformstück zur Verfügung zu stellen, das es erlaubt, Reinigungs-, Überprüfungs-und Wartungsarbeiten in Abwasserleitungen durchzuführen, ohne dass Kanalschachtanlagen, wie Putzschächte, erforderlich sind, und das seitliche Anschlüsse möglich macht. Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Kanalanschlussformstück, das die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 aufweist. Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Kanalanschlussformstückes sind Gegenstand der Unteransprüche. Das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück kann in Abwasserleitungen, die im Erdreich verlegt sind, eingebaut werden. Nach dem Einbau des erfindungsgemässen Kanalanschluss- und - wartungsformstückes können Überprüfungs-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten von der Oberfläche des Geländes aus erfolgen, da es nicht mehr notwendig ist, diese Arbeiten von der Rohrsohle aus durchzuführen und hiezu einen Schacht zu errichten. In einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Kanalanschlussformstückes ist es möglich Überprüfungs-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten in beide Richtungen des Abwasserleitungsstranges auszuführen. Des weiteren bietet das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück in einer bevorzugten Ausführungsform auch die Möglichkeit Anschlussleitungen für seitliche Zuläufe, z. B. Hausanschlüsse und Seitenstränge, vorzusehen. Solche Anschlüsse sind, wenn Sie nicht benötigt werden, mit Verschlusskappen wasserdicht verschlossen. Weitere Einzelheiten und Merkmale des erfindungsgemässen Kanalanschlussformstuckes ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mit Bezug auf die Zeichnungen, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 <Desc/Clms Page number 2> ein Kanalanschlussformstück von der Seite gesehen, Fig. 2 das Kanalanschlussformstück von vorne gesehen, Fig. 3 teilweise eine Draufsicht auf das Kanalanschlussformstück im Bereich eines Seitenanschlusses, Fig. 4 und Fig. 5 zwei Ausführungsbespiele für in Verbindung mit den erfindungsgemässen Kanalanschlussformstück verwendbare Muffen und Fig. 6 ein Einbaubeispiel für ein erfindungsgemässes Kanalanschlussformstück mit Aufstandrohr. Das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück l kann mit verschiedenen Rohrdimensionen ausgeführt sein. So können Rohrmuffenstücke 2 mit den Dimensionen DN 150, DN 200, DN 250, DN 300 und DN 400 mm vorgesehen sein. Dabei ist vorgesehen, dass die Anschlussmuffe 3 für die Wartungsöffnung, auf die ein Aufstand-rohr (Fig. 6) aufgesetzt wird, die Abmessung DN 200 mm aufweist. Das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück 1 kann aus in der Abwassertechnik üblichen Werkstoffen, wie Kunststoff, ver- stärkem Polyester u. dgl. ausgeführt sein. Im einzelnen besitzt das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück 1 einen Grundkörper 4, von dem zwei als Zulauf und als Ablauf dienende Äste 5,6 ausgehen, über die das Kanalanschlussformstück 1 über dort vorgesehene Muffen 2 in eine Abwasserleitung (Kanal) eingebunden wird. Annähernd senkrecht (Achse 8) zur die Muffen 2 verbindenden Achse 7 ist ein in Gebrauchslage nach oben weisender Ast 9 vorgesehen, an dem ebenfalls eine Muffe 3 für den Anschluss des Aufstandrohres vorgesehen ist. Dieser Ast 9 dient als Putzöffnung oder als Zugangsöffnung für Wartungs- und Überprüfungsarbeiten. Die Muffen 2 und 3 sind entsprechend der Ausführung der Abwasserleitung (Kunststoffrohre, Steinzeugrohre, Rohre aus mit Glasfasern verstärkt Kuststoff usw. ) ausgelegt. Ausführungsbeispiele für die Muffen 2 und/oder 3 sind in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Fig. 4 zeigt eine Muffe mit der Dimension DN 200 mm. Fig. 5 zeigt eine Muffe mit der Dimension DN 150 mm. Das besondere der Muffen gemäss Fig. 4 und 5 liegt darin, dass sie jeder Rohrdimension, jedem Rohrmaterial und den zugehörigen Materialstärken angepasst werden, und somit ein sohlgleicher Übergang vom erfindungsgemässen Formstück zur Abwasserleitung gegeben ist. Es ist ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück 1 im Bereich seines Grundkörpers 4 bauchig er- <Desc/Clms Page number 3> weitert ist, so dass die Wartung, Überprüfung und Reinigung sowohl in beiden Richtungen (also zulauf- und ablaufseitig), als auch in den gegebenenfalls vorgesehenen Seitenanschluss erfolgen kann. Vorzugsweise ist die Achse 10 eines Seitenanschlusses 11 zur Achse 7, welche die Muffen 2, über die das erfindungsgemässe Kanalanschlussformstück 1 in einen Abwasserkanal eingebunden wird, verbindet, unter einem spitzen Winkel, beispielsweise 600, geneigt. Die Sohlhöhe des Seitenanschlusses 11 ist gegenüber den das Hauptgerinne bildenden Ästen 5 und 6 um 50 mm erhöht. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist auf die im Bereich der Putzöffnung (Ast 9) des erfindungsgemässen Kanalanschlussformstückes 1 angeordnete Muffe 3 ein Aufstandrohr 15, das gegebenenfalls mehrteilig ausgeführt ist, aufgesetzt. Am oberen Ende des Aufstandrohres 15 ist eine Überschubmuffe 16 mit Verschlusskappe 17 als bewegliches Abschlussstück vorgesehen, damit über das Aufstandrohr 15 keine Verkehrslasten direkt auf den Rohrstrang (Abwasserleitung) einwirken können. Die Überschubmuffe 16 ist mit einer Verschlusskappe 17 versehen, die den Zweck hat zu verhindern, dass Oberflächenwasser in den Kanalstrang gelangen kann. Rings um die Überschubmuffe 16 ist ein im Gelände verlegter Stützkörper 20 (Betonunterlagplatte) vorgesehen. Auf diesen Stützkörper 20 ist eine gusseiserne Abdeckkappe 21 bündig mit der Geländeoberkante versetzt, ohne dass eine Verbindung mit dem Aufstandrohr 15 oder mit der am oberen Ende desselben vorgesehenen Überschubmuffe 16 vorliegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Achse 8 des Astes 9 im gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kanalanschlussformstückes 1, an dem die Muffe 3 zum Befestigen des Aufstandrohres 15 angeordnet ist, zur die beiden Muffen 2, über die das Kanalanschlussformstück 1 in eine Abwasserleitung eingebunden wird, verbindenden Achse 7 einen von 90 0 abweichenden Winkel auf, so dass das Aufstandrohr 15 ungeachtet des Gefälles der Abwasserleitung immer lotrecht angeordnet werden kann. Beispielsweise kann ein Gefälle des Abwasserkanals von 3 % berücksichtigt sein.
Claims (8)
- Ansprüche : 1. Kanalanschlussformstück (1) zum Herstellen einer Öffnung in Abwasserleitungen, die als Zugang zwecks Überprüfung, Reinigung und/oder Wartung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalanschlussformstück (1) einen Grundkörper (4) aufweist, der zwei Äste (5 und 6) aufweist, über die eine Abwasserleitung an das Kanalanschlussformstück (1) anzuschliessen ist, und dass im wesentlichen quer zur Achse (7), welche die Äste (5 und 6) verbindet, ein weiterer Ast (9) vorgesehen ist, an dem ein zur Geländeoberkante geführtes Aufstandrohr (15) angeschlossen ist.
- 2. Kanalanschlussformstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem nach oben weisenden Ast (9) des Kanalanschlussformstückes (1) eine Muffe (3) zum Anschluss des Aufstandrohres (15) vorgesehen ist.
- 3. Kanalanschlussformstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Äste (5 und 6) Muffen (2) für den Anschluss einer Abwasserleitung (Kanal) angeordnet sind.
- 4. Kanalanschlussformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf das im Bereich der Geländeoberkante liegende Ende des Aufstandrohres (15), in Richtung der Achse (8) des Aufstandrohres (15) beweglich, eine Überschubmuffe (16) mit einer abnehmbaren Verschlusskappe (17) aufgeschoben ist.
- 5. Kanalanschlussformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Körper (4) des Kanalanschlussformstückes (1) von den die Muffen (2) zum Einbinden des Kanalanschlussformstückes (1) in eine Abwasserleitung tragenden Ästen (5,6) und dem Ast (9), an dem das Aufstandrohr (15) anzuschliessen ist, weg zur Mitte hin, bauchig erweiternd ausgebildet ist.
- 6. Kanalanschlussformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Körper (4) des Kanalanschlussformstückes (1) ein Anschluss (11) für einen seitlichen Zulauf vorgesehen ist.
- 7. Kanalanschlussformstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (10) des seitlichen Anschlusses (11) in Gebrauchslage höher, vorzugsweise 50 mm höher, angeordnet ist, als die durch die Äste (5 und 6) gehende Achse (7). <Desc/Clms Page number 5>
- 8. Kanalanschlussformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen (2,3) mit den Ästen (5,6, 9) des Kanalanschlussformstückes (1) durch Klebung verbunden sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT1728U2 true AT1728U2 (de) | 1997-10-27 |
| AT1728U3 AT1728U3 (de) | 1998-05-25 |
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1997
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Also Published As
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| AT1728U3 (de) | 1998-05-25 |
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