AT17204B - Unterwindfeuerung. - Google Patents

Unterwindfeuerung.

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AT17204B
AT17204B AT17204DA AT17204B AT 17204 B AT17204 B AT 17204B AT 17204D A AT17204D A AT 17204DA AT 17204 B AT17204 B AT 17204B
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Ind Feuerungsanlagen M B H Ges
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17204. 
 EMI1.1 
 M. B. H. IN BERLIN. 



    Unterwindfeuerung.   



   Die Erfindung betrifft eine Unterwindfeuerung, bei welcher der   Aschenraum   durch eine mit regelbaren Öffnungen versehene Scheidewand in zwei ungleich grosse Kammern geteilt wird, die durch je einen Rost abgedeckt werden und besteht das Wesen der Erfindung darin, dass der rückwärtige Rostteil mit dem vorderen Rostteil einen   stumpfen   Winkel einschliesst, wobei gleichzeitig unter dem rückwärtigen Rostteil eine Unterwindzuleitung ausmündet.   Durch diese Anordnung wird erreicht,   dass die aus dem   rückwärtigen     Kosttuil   austretende, gegen den Vorderteil des Feuerraumes strömende Pressluft daselbst einen Wirbel erzeugt, welcher die vollständige Verbrennung der auf der vorderen Rosthälfte entstandenen unverbrannten Gase bewirkt. 



   In der Zeichnung ist die Unterwindfeuerung in zwei Ausführungsformen dargestellt, u. zw.   veranschaulicht   Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Flammrohr eines Kessels, Fig. 2 zeigt in einem Längsschnitt durch das Flammrohr des Kessels eine abgeänderte   Ausführungsfonn.   



   Unter der Feuerbrücke S hindurch wird durch das Rohr D mittels eines Gebläses oder Ventilators zweckmässig auf dem Wege gut vorgewärmte, mit Feuchtigkeit gesättigte
Luft. in den   durch Aschentür 77 luftdicht verschlossenen Aschenraum.   B B1 eingeblasen. 



   Letzterer ist durch eine Querwand E in einen grösseren vorderen Teil B und einen kleineren hinteren Teil B1 geteilt. Die Wand E hat eine oder mehrere Öffnungen in ihrem unteren Teil, welche durch eine Klappe F oder Schieber oder dgl. geschlossen werden, sobald die 
 EMI1.2 
 kann durch eine sattelförmige Wulst L gebildet werden, wodurch von selbst eine höhere
Schichtung der Kohle auf der vorderen Rosthälfte erreicht wird. Hiedurch wird bewirkt, dass bei gröffneter Klappe F durch die aus dem Rohr D hinzutretende feuchte Luft in der hochgeschütteten Brennstoffschicht bei   R   eine teilweise Vergasung der Kohle eintritt, während der hintere Teil des Rostes R1 lediglich dazu dienen soll, durch eine lebhafte   Flammenhildnng   die vollständige Verbrennung der im vorderen Teil erzeugten brennbaren
Gase zu bewirken. 



   Der Zweck der Wasserzuführung ist dabei für die Rosthälfte R1 im wesentlichen der, eine   Kühlung   der Roststäbe zu bewirken, während die Wasserzuführung in der vorderen
Rosthälfte R bewirken soll, dass keine vollständige Verbrennung zu Kohlensäure erfolgt, sondern nur eine Vergasung zu Kohlenoxyd mit etwas Wasserstoff, welche Gase dann auf der hinteren Rosthälfte R1 gemeinsam mit den Kohlenwasserstoffen und dem etwa gebildeten
Rauch und Russ in der heissen Gebläseflamme des mit niedriger Brennstoffschicht beschickten, schräg nach vorn geneigten Rostes verbrannt werden. 



   Will   man   die   Wasserzuführung   auf die erste   Rosthälfte   beschränken und der zweiten nur reine Luft zuführen, so wird das Rohr   D.   wie in Fig. 2   ausgeführt, zweckmässig bis   

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 zu der Scheidewand E verlängert und kurz vor derselben durch Injektor oder   Rohrleitung je   das Wasser eingespritzt, während die Luftzuführung für die zweite Rosthälfte durch eine 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Unterwindfeuerung, bei welcher der Aschenraum durch eine mit regelbaren Öffnungen versehene Scheidewand in zwei ungleich grosse, mit je einem Roste abgedeckte Kammern geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Rostteil mit dem vorderen Rostteil einen stumpfen Winkel einschliesst und gleichzeitig unter dem rückwärtigen Rostteil eine Unterwindzuleitung ausmündet, so dass die aus dem rückwärtigen Rostteil austretende, gegen den Vorderteil des Feuerraumes strömende Pressluft daselbst einen Wirbel erzeugt, welcher die vollständige Verbrennung der auf der vorderen Rosthälfte entstandenen unverbrannten Gase bewirkt. EMI2.2
AT17204D 1902-01-29 1902-01-29 Unterwindfeuerung. AT17204B (de)

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