AT17155B - Verfahren zur Sicherung der Verschlußvorrichtungen von Flaschenverschlüssen. - Google Patents

Verfahren zur Sicherung der Verschlußvorrichtungen von Flaschenverschlüssen.

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AT17155B
AT17155B AT17155DA AT17155B AT 17155 B AT17155 B AT 17155B AT 17155D A AT17155D A AT 17155DA AT 17155 B AT17155 B AT 17155B
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Rudolf Palotai
Oedoen Palotai
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Rudolf Palotai
Oedoen Palotai
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
 EMI1.1 
   RUDOLF PALOTAI UKD ÖDÖN PALOTAI iN BUDAPEST.   



  Verfahren zur Sicherung der Verschlussvorrichtungen von   Flaschenverschlüssen.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Sicherung der   Verschlussvorrichtungen   von Flaschenverschlüssen. Zu diesem Zwecke werden gegenwärtig allgemein durch die Flaschenverschlüsse durchgezogene, mit Plomben   versehene dünne   Drähte oder   Schnüre, forner aufgeklebte   Papierstreifen oder mit einer Zange im kalten Zustande zusammengezwickte, schmale Blechringe verwendet, welche die Drähte zu ersetzen haben, jedoch noch primitiver und leichter nachzuahmen sind als die Plomben. Alle diese Sicherungsweisen entsprachen gar nicht ihrem Zwecke, ein unbefugtes Öffnen'der Flasche sofort bemerkbar zu machen. Mit den   gebräuchlichen   Sicherungen, z.

   B. mittels der Plomben,   konnte   dies deshalb nicht erreicht werden, weil die Plomben auch während des Transportes leicht zu entfernen und mit nachgeahmten neuen zu ersetzen sind, um so eher, da die an 
 EMI1.2 
 an   dense ! ben angebrachten Zeichen kaum   lesbar und nur nach sorgfältiger Prüfung zu unterscheiden sind, wodurch selbst die gröbsten Nachahmungen unbemerkt bleiben. Überdies kann selbst ein gänzliches Fehlen der   Plombe   der Aufmerksamkeit des Konsumenten entgehen. Die übrigen bekannten Sicherungen, wie z.

   B. die   aufgeklebten Papierstreifcn,     können   ebenfalls leicht entfernt und wieder angebracht werden ; auch können sich diese von selbst und ohne böswillige Absicht leicht loslösen, wie   z.   B. die   aufgeklebten Papicr-   streifen   beim Einlühlen   der Flaschen in Wasser oder Eis. Die Sicherung der Flaschen- 
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 sei, die entfernten Sicherungen mittels einfacher oder leicht   transportablen   Mittel von neuem anzubringen oder durch gefälschte zu ersetzen und dass dieselben während des Transportes oder während einer anderen erforderlichen Behandlung sich nicht unbeabsichtigt loslösen   können   ; ferner aber muss die Sicherung derart auffallend sein.   dass   das Fehlen derselben sofort bemerkt werden kann. 



   Diesen vermittels der   bisherigen   Sicherungen nicht erreichten Anforderungen genügen diejenigen Flaschen, die nach dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren gesichert sind. 



   Die umstehende Zeichnung veranschaulicht eine nach dem neuen Verfahren gesicherte Flasche mit einer   Verschlussvorrichtnng   bekannter Konstruktion, doch ist es selbstverständlich, dass Flaschen mit anderen   Verschlussvorrichtungen   nach dem vorliegenden Verfahren gleichfalls gesichert werden können. 



   Das Verfahren besteht darin, dass statt der bisher verwendeten dünnen Drähte, der diese ersetzenden dicken, schmalen Blechringe und Schnüre, die für gut lesbare, auffällige Aufschriften nicht geeignet sind, oder statt der sich leicht   loslösenden.   Papierstreifen ein breites, aber dünnes Metallband durch die Verschlussvorrichtung hindurchgezogen oder   um   die Verschlussvorrichtung gelegt und, den Flaschenhals umgebend, an denselben angeschmiegt wird, welches Band also eine genügend grosse Fläche zur Anbringung von auffallenden Aufschriften und   Schutzmarken   bietet und welches mit   verschiedenfarbigem Druck ver-   sehen werden kann, so dass es als ein am Flaschenhalse angebrachtes auffallendes Erkennungszeichen dient und gleichzeitig auch als Zierde der Flasche dient.

   

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   Der Abschluss des Bandes erfolgt anstatt des bisherigen mechanischen   Abschliessen&num;   durch Schweissen oder Löten, u. zw. vorteilhaft im Wege elektrischen   Schweissens   oder Lötens, welche Verfahren einesteils solche umfangreiche Einrichtungen erfordern, durch welche Fälschungen vorgebeugt wird,   umsomehr,   als das einmal   aufgerissen ? Band   nicht mehr wieder   zusammengelötet   oder   zusammengeschweisst   werden kann, die Anfertigung nachgeahmter Bänder aber gerade zufolge der am Bande anbringbaren mehrfarbigen und komplizierten Dessins sehr schwierig und kostspielig ist.

   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiele wird das   Verschlussband   a zwischen den Armen c, d des   Flaschenverschlusshebels   b durchgezogen, das Band um den Flaschenhals gelegt und an der Stelle e zusammengelötet oder-geschweisst, so dass sich der Arm c des Hebels b zwischen Band und Flaschenhals eingeschlossen befindet und auf diese Weise die Bewegung des Hebels   b, d.   h. das Öffnen der Flasche verhindert wird. 



   Das Band a wird aus einem beliebigen Metalle, am vorteilhaftesten aus dünnem Zinnblech hergestellt, gleich den gebräuchlichen Zinnkappen, doch kann zu diesem Zweck sehr vorteilhaft auch das mit Metall überzogene Papier, das sogenannte Galvanpapier, verwendet werden, welches ebenso, wie das dünne Zinnblatt, leicht mit beliebigen farbigen Aufschriften oder Warenzeichen versehen werden kann und auch lötbar ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Sicherung der Verschlussvorrichtung von Flaschenverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, dass durch den beim Öffnen der Verschlussvorrichtung zu bewegenden Teil oder um denselben herum ein breites, dünnes Metall-oder Galvanpapier-Band gelegt und, an den Flaschenhals sich anschmiegen, in Gestalt eines Halsbandes um den Flaschenhals gewickelt wird, worauf die freien Enden des Bandes eng zusammengeschweisst oder zu- sammengelötet werden, so dass die Bewegung des zum öffnen dienenden Bestandteiles der Verschlussvorrichtung verhindert ist. EMI2.1
AT17155D 1902-11-01 1903-06-12 Verfahren zur Sicherung der Verschlußvorrichtungen von Flaschenverschlüssen. AT17155B (de)

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