DE152153C - - Google Patents

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DE152153C
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bottle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Sicherung von mit Verschluß vorrichtungen versehenen Flaschen.
Zu diesem Zwecke werden gegenwärtig allgemein durch die Flaschenverschlüsse durchgezogene, mit Plomben versehene dünne Drähte oder Schnüre, ferner aufgeklebte Papierstreifen oder mit einer Zange im kalten
ίο Zustande zusammengezwickte schmale Blechringe verwendet, welche Drähte zu ersetzen haben, jedoch noch primitiver und daher leichter nachzuahmen sind als die Plomben. Alle diese Sicherungsweisen entsprachen gar
nicht ihrem Zwecke, ein unbefugtes Öffnen der Flasche sofort bemerkbar zu machen. Mit den gebräuchlichen Sicherungen, z. B. mittels der Plomben, konnte dies deshalb nicht erreicht werden, weil das die Flaschen transportierende Personal die Plomben auch während des Transportes leicht zu entfernen und' mit nachgeahmten neuen zu ersetzen imstande ist, um so eher, da die an den Flaschen angebrachten Plomben nur geringe Abmessungen besitzen können, so daß die an denselben angebrachten Zeichen kaum lesbar und nur nach sorgfältiger Prüfung zu unterscheiden sind, woher selbst die gröbsten Nachahmungen unbemerkt bleiben.
Wie die Erfahrung zeigt, ist das Publikum auch gar nicht geneigt, besonders bei Gegenständen des täglichen Gebrauches, die Flaschen fortgesetzt einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen, und falls die Fälschung an der Verschlußsicherung oder das gänzliche Fehlen der Verschlußsicherung nicht besonders auffällig und ins Auge springend ist, erkennt bezw. bemerkt es die Fälschung gar nicht. In erster Reihe gilt dies für die Plomben, die behufs Kostenersparnis mit sehr geringen Abmessungen hergestellt werden müssen, deren gänzliches Fehlen daher der Aufmerksamkeit des Publikums überhaupt entgeht; doch es gilt dies auch für die übrigen bekannten Sicherungen, die durch Kleben und Plombieren an den Flaschen befestigt worden sjnd, und die, falls sie auffällig waren, wie z. B. die aufgeklebten Papierstreifen, am leichtesten zu entfernen und wieder anzubringen waren, oder sich auch von selbst und ohne böswillige Absicht leicht loslösten, wie z. B. die aufgeklebten Papierstreifen beim Kühlen der Flaschen in Eis.
Eine Sicherung der Flaschenverschlüsse muß daher im Gegensatze zu den oben erwähnten derart beschaffen sein, daß es einesteils nicht möglich ist, die entfernten Sicherungen mittels einfacher oder leicht transportabler Mittel von neuem anzubringen oder durch gefälschte zu ersetzen, und daß dieselben während des Transportes oder während einer anderen erforderlichen Behandlung sich nicht unbeabsichtigt loslösen können, anderenteils aber muß die Sicherung derart auffallend sein und muß in der Erinnerung der Abnehmer mit dem Gesamtbilde der Flasche schon in ästhetischer Hinsicht so eng verschmolzen sein, daß das Fehlen derselben schon von weitem und auf den ersten Blick ins Auge fällt und denjenigen, der an das Bild der Flasche bereits gewöhnt ist, fremdartig berührt.
Diesen durch die bisherigen ,Sicherungen nicht erreichten Anforderungen genügen diejenigen Flaschen vollkommen, die mit dem Verfahren gesichert sind, das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht das Bild, der nach dem neuen Verfahren gesicherten Flasche mit einer Verschlußvorrichtung bekannter Bauart; doch ist es selbstverständlich, daß Flaschen mit anderen Verschlußvorrichtungen nach dem vorliegenden Verfahren gleichfalls gesichert werden können. Das Verfahren besteht darin, daß statt der bisher verwendeten dünnen Drähte, der diese ersetzenden dicken, schmalen Blechringe und Schnüre, die für gut lesbare, auffällige Aufschriften nicht geeignet sind, oder statt der sich leicht loslösenden Papierstreifen ein breites, aber dünnes Metallband durch die Verschlußvorrichtung hindurchgezogen oder um die Verschlußvorrichtung gelegt und den Flaschenhals umgebend an denselben angeschmiegt wird, welches Band also eine genügend große Fläche zur Anbringung von auffallenden Aufschriften und Schutzmarken bietet, und welches mit verschiedenfarbigem Druck versehen werden kann, so daß es als am Flaschenhalse angebrachtes auffallendes Erkennungszeichen und gleichzeitig auch als Zierde der Flasche dient.
Das Verbinden der Enden des Bandes erfolgt anstatt des bisherigen Klebens und Plombierens durch Schweißen oder Löten, und zwar vorteilhaft im Wege elektrischen Schweißens oder Lötens, welche Verfahren einesteils umfangreiche Einrichtungen erfordern, wodurch Fälschungen vorgebeugt wird, um so mehr, als das einmal aufgerissene Band nicht mehr wieder zusammengelötet oder zusammengeschweißt werden kann, die Anfertigung nachgeahmter Bänder aber gerade zufolge der am Bande anbringbaren mehrfarbigen und komplizierten Dessins sehr schwierig, kostspielig und leicht zu entdecken ist;
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiele wird das Verschlußband α zwischen den Armen c d des Flaschenverschlußhebels b durchgezogen, so daß, indem das Band um den Flaschenhals gelegt und an der Stelle e zusammengelötet oder geschweißt wird, sich
j der Arm c des Hebels b zwischen Band und Flaschenhals eingeschlossen befindet und auf diese Weise die Bewegung des Hebels b, d. h.
das öffnen der Flasche verhindert wird.
Das Band α wird aus einem beliebigen Metalle, am vorteilhaftesten aus dünnem Zinnblech hergestellt, gleich den gebräuchlichen Zinnkappen, doch kann zu diesem Zweck sehr vorteilhaft auch das mit Metall überzogene Papier, das sogenannte Galvanpapier verwendet werden, welches ebenso wie das dünne Zinnblatt leicht mit beliebigen farbigen Aufschriften oder Warenzeichen versehen werden kann und lötbar ist.
Wie auch aus der Zeichnung ersichtlich, ist die auf diese Weise angebrachte Sicherung sehr auffallend, so daß das Fehlen derselben sofort ins Auge fällt, und bietet dieselbe eine genügende Fläche für auffällige, mit großer Schrift anzubringende warnende Aufschriften.
Die Vorteile der neuen Sicherung kurz zusammenfassend, kann hervorgehoben werden, daß dieselbe
1. auffallender,
2. aus Schönheitsrücksichten zufriedenstellender als die gebräuchlichen Sicherungen ist, und daß
3. die Fälschung derselben mühsamer und kostspieliger ist als die der bisherigen Siehe-, rungen, trotzdem die Sicherung selbst eine sehr billige ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Sicherung der Verschlußvorrichtung von Flaschenverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß durch den beim Öffnen der Verschlußvorrichtung zu bewegenden Teil oder um denselben herum ein breites, dünnes Metall- oder Galvanpapierband gelegt und, an den Flaschenhals sich anschmiegend, in Gestalt eines Halsbandes um den Flaschenhals gewickelt wird, worauf die freien Enden des Bandes eng zusammengeschweißt oder zusammengelötet werden, so daß die Bewegung des zum Öffnen dienenden Bestandteiles der Verschlußvorrichtung verhindert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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