AT16940B - Uhrgehäuse mit staubdichtem Abschluß. - Google Patents

Uhrgehäuse mit staubdichtem Abschluß.

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AT16940B
AT16940B AT16940DA AT16940B AT 16940 B AT16940 B AT 16940B AT 16940D A AT16940D A AT 16940DA AT 16940 B AT16940 B AT 16940B
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dust
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Werner Fa C
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     16940.   FIRMA C. WERNER IN   VILLINGEN (SCHWARZWALD).   



   Uhrgehäuse mit staubdichtem Abschluss. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt den staubdichten Abschluss des Gehäuses einschliesslich der Rückwand von Uhren, insbesondere Weckeruhren, wobei die   Staubdurchlassöffnungen   und offenen Schlitze vermieden werden, die gewöhnlich rings bei den Schlüssel- und Stell-   knopf-Dllrchführungc'n,   sowie anderen herausragenden Bestandteilen teils an der Rückwand, teils am Gehäuse-hier speziell als Spielraum für den nach aussen reichenden, schwingbaren   Weckerhammer-gebildet   werden. Mit Bezug auf die Anordnung der Gehäuserückwand werden gemäss der Erfindung Vorrichtungen angebracht, durch welche das Eindringen von Staub verhindert wird, bestehend aus besonderen Deckschliessen für die Löcher bezw.

   Staubfugen in Gestalt beweglicher Flanscheinfassungen der Löcher, Schlüssellager   etc.,   die dadurch gegen Staubzudrang zuverlässig gedeckt werden, ohne dass eine Zwängung der Bewegung der an der Wand hindurchführenden   Stell-und Aufzugsorgane   stattfindet. Für den staubdichten Abschluss des Gehäuses an der Stelle, wo der Weckerhammer nach gewöhnlicher Bauart durch einen offenen Schlitz nach aussen ragt, um an die   aussenbefindliche   Glocke anschlagen zu   können,   ist unter Fortlassung eines derartigen   Gehäuseschlitzes   eine staubdichte Kugelschlusslagerung genannten   Weckerhammfrs   auf einen Zapfen in Verbindung mit dem Gehäuse angewandt. 



   Die der Erfindung entsprechenden Neuerungen sind in   beispielsweiser Ausführung auf     beifolgender Zeichnung veranschaulicht,   in welcher durch Fig. 1 die   Gehäuserückwand   mit den Staubschutz-Hilfsmitteln und vermöge bruchstückweiser Schnittdarstellung zugleich eine Kugelscblusslagerung des Weckerhammers am   Gchäusemantel veranschaulicht   ist. Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung der Rückwand mit fortgebrochenem, bezw. unvollständig ge- zeichnetem Gehäusemantel. Fig. 3 ist die im halben Schnitt perspektivisch gezeichnete
Einzeldarstellung einer   ringförmigen Deekschliesse.   Fig. 4 zeigt im Querschnitt durch den
Gehäusemantel eine Modifikation der Kugelschluss-Vorrichtung für den Weckerhammer. 



   Der Gehäusemantel ist mit a und die Rückwand des Weckeruhrgehäuses mit a'be- zeichnet. Die staubdicht zu dockenden Öffnungen der   Gehäuserückwand   a'sind diejenigen für die   SchaftdurchfUhrungen,   wo z. B. die Stellknöpfe   m und n,   die Aufzugschlüssel p und q (resp. für Geh-und Weckerwerk) und der Reguliersteller s nach aussen reichen, um durch Fingerangriff von aussen betätigt werden zu können. Die Abdichtung um die Stell- knöpfe mund n, sowie Aufzugschlüssel p und q herum wird durch ringförmige Deck- schliessen r, wie zur Hälfte geschnitten in Fig. 3 dargestellt, bewerkstelligt.

   Jede solcher
Deckschlissen r hesitzt einen kurzen hülsenförmigen Hals i und einen jenseits der Rück- 
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 schlüssel p und q) mit Belassung eines Spielraumes (Fig. 2) hindurch, so dass eine gewisse seitliche Bewegung der Schliesse r im Deckungsbereiche dieses Spielraumes bei entsprechend bemessener Flanschbreite möglich bleibt. Die inwendige Flanschfläche der   Scltliesse 1" und   diejenige des Gegenflansches j stehen schlüssig gegen die Vorder-und Hinterfäche der Rückwand a'an, wodurch die   Deckun. g gegen   Staubzudrang an einer solchen Locheinfassung eine vollständige ist und ungeachtet seitlicher Verschiebung, Drehung etc. aufrecht erhalten bleibt. Der Schaft jedes Stellknopfes m, n bezw. Aufzugschlüssels p, q passt genau in die Halsöffnung seiner Deckschliesse r.

   Die Seitenbewegungen, welche stattfinden können, ohne 

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 EMI2.1 
 



   Der bogenförmige Regulierschlitz o, an welchem bei der bisherigen offenen Bauart der Uhrgehäuse der Reguliersteller s (zur Korrektur des Vor-und Nachgehens der Uhr) frei hindurchragt, ist durch eine der beschriebenen Deckschliesse   r wesentlich   gleichwertige   Vorrichtung gegen Staubeinlass   gedeckt. Eine   Deokschliesse   r'ohne Halsöffnung bildet ein staubdichtes, im Verhältnis zum Zapfenloch z seitlich bewegbares Zapfenlager und der 
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 den Regulierschlitz o überdeckt.

   Diese Wangenplatte, die zu gleichem Zwecke natürlich auch an der, Aussenseite der Rückwand a'angebracht sein könnte, besitzt einen Ausschnitt, durch welchen der Reguliersteller s möglichst dicht geführt oder sonstwie abgedichtet hindurchgeht ; bei der Einstellung dieses Reguliororgans bewegt sich die Wangenplatte   -2   drehend hinter (oder vor) der   Gehäuserückwand   a'mit und bleibt folglich der Schlitz o stets ungeachtet solcher Einstellung völlig gedeckt, so dass der Staubverschluss also auch an dieser Rückwandstelle gesichert ist. 



   Die Abdichtung des Gehäusemantels a mittels besonderer Lagerung des Weckerhammers h nächst dem Glockentragstift-b ist durch teilweise Schnittdarstellung in Fig. 1 mit veranschaulicht ; hieraus ist zur Hälfte im Schnitt und zur Hälfte in Ansicht die Kugelschlusslagerung des Weckerhammers h ersichtlich. Letzterer besitzt eine kugelförmige Verstärkung k und bewegt sich in der ringförmigen, dem Kugeldurchmesser angepassten Lagerpfanne u um einen quer daran durchgesteckten Zapfen e als Drehzapfen. Indem die Lage, rpfanne u, die innenseitig am Gehäuse zu befestigen ist, an dem entsprechenden Loch des Gehäuses hindurchragend einen aussenseitigen geflanschten Kopf v besitzt, überdeckt dieser den   Lochrand, mit   staubdichtem   Abschluss.

   Die   Befestigung dieser Lagerbestandteile kann durch eine Zwischenplatte oder-Scheibe J bewerkstelligt werden, die man inwendig 
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 wandung, ausgeführt werden. Die inwendige Fortsetzung h' des Weckerhammers h unterhalb der Kugel k unterliegt dem Betätigungsangriff des Schwingankers t, indem ein   Arm 9   desselben mit einer ösenfönnigen Umbiegung g' diesen Teil h' umgreift. Es ist ersichtlich, dass bei der   Weckerauslösung   vermöge dieser Anordnung der Weckerhammer h zur Hin und Herschwingung um den Zapfen e und zum Anschlagen an die Glocke c veranlasst wird.

   Dabei ist, weil die Kugel k das Lager inwendig mit dichtem   Schluss deckt,   jeder Staubeinlass vermieden, während das Lager selbst sich in staubdichter   äusserer   Verbindung mit dem Gehäuse befindet. 
 EMI2.4 
   PATENT-ANSPRÜCHE :   
1.

   Uhrgehäuse mit   staubdichtem Ahschluss   durch um die   Stellknopf-und Schlüssel-     schaftlöcher   herum angeordnete   Deckschliessen,   dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einem mit   hülsenförmigem   Halsteil (i) versehenen Flanschring   (r)   und einem von der anderen 
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 beweglichen Umschliesseinfassung bestehen, wobei der Halsteil (i) den   Knopf- oder Schltissel-   schaft in schlüssigem Eingriff aufnimmt und die Flanscbbedeclrung auch bei seitlicher Verstellung im Bereich des zu deckenden Loches aufrecht erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Ausfübrungsform eines Uhrgehäuses mit staubdichtem Abschluss nach Anspruch 1 mit einem, mit seinem Antriebsarm innerhalb des Gehäuses, sonst ausserhalb desselben schwingenden, in einer an der Gehäusewandung befestigten Deckschliesse (u, v) gelagerten Weckerhammer, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Lagerpfanne eine kugelförmige Höhlung besitzt, in welcher, um die Durchbruchöffnung derselben staubdicht zu decken, auf einem Zapfen schwingbar ein kugelförmiger Gelenkteil (k) des Weckerhammers gelagert ist
AT16940D 1903-04-03 1903-04-03 Uhrgehäuse mit staubdichtem Abschluß. AT16940B (de)

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