AT16819B - Durch Münzeinwurf betätigte Einrückvorrichtung für Panoramen oder dgl. - Google Patents

Durch Münzeinwurf betätigte Einrückvorrichtung für Panoramen oder dgl.

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AT16819B
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Kuegler & Co G
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     16819.   



   G. KÜGLER & Co. IN GÖRLITZ (PR.-SCHLESIEN). 



  Durch Münzeinwurf betätigte Einrückvorrichtung für Panoramen oder   dgi.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche selbstkassierende Schaustellungsvorrichtungen, die nach   Münzeinwurf   dadurch für eine bestimmte Zeit zur Benützung frei gegeben werden, dass eine von dem Triebwerk umgedrehte Kurvenscheibe   einmal umläuft   und hiebei einerseits Blendklappen von den   Schaulöchern   entfernt hält und andererseits einen Kontakt für den Strom der Beleuchtungslampen geschlossen hält, nach vollendetem Umlauf aber die   Blondklappen   wieder vor die Schaulöcher treten lässt und den Beleuchtungsstrom unterbricht. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die eine zeitweilige Kupplung von Triebwerk und Kurvenscheibe durch das Gewicht der Münze bewirkt. Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung dargestellt, und zwar in Fig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 in Vorderansicht mit weggelassener Vorderwand. 



   In dem nicht dargestellten Schaukasten rotiert absatzweise. durch ein beliebiges Uhrwerk angetrieben, ein Tragring a, auf welchem die Bilderkasten angebracht sind. In diesen Tragring sind Stifte   b   eingelassen, welche in das Speichenrad c eingreifen. Auf der Welle dieses Rades sitzt an dem vorderen Ende ein Zahnrädchen d, welches bei   Nichtbenutzung   des Apparates in einem Ausschnitt e des Zahnrades f sich befindet und frei rotiert. 



   Wird nun in den   1\lÜnzeinwurf   g eine Miinze eingeführt, so fällt diese in eine mit dem Zahnrad f fest verbundene Tasche u (Fig. 2) und bewirkt durch ihr Gewicht eine kleine Drehung des   Zahnrades f iu   der Pfeilrichtung (Fig. 3). 



     IIiedurch     kommen   die Zähne des Rades f mit den Zähnen des Rädchens d in Eingriff, 
 EMI1.1 
 wird. Durch diese Drehung wird die Nase h am Hebel i aus dem Schlitz k im Körper des   Rades/herausgedrückt, schwingt um den   Punkt l und bedingt eine Veränderung in der Lage des   Hebels m.   An den Enden dieses Hebels sitzen die   Hebel M, o,   welche die Blenden p tragen. Bei der   eben beschriebenen Bewegungsänderung nehmen   die Hebel n, o mit den   Blenden j ?   die punktiert gezeichnete Stellung ein, wodurch die   Schaugläser q   in der Vorderwand des Panoramas geöffnet werden.

   Das Heraustreten der Nase h aus dem Schlitz k bewirkt ferner die Schliessung der Kontakte   1",   s, wodurch der Stromkreis für die elektrische Lichtquelle geschlossen und letztere entzündet wird. Ist der Ring a mit der Bilderreihe einmal herumgelaufen, so befindet sich das Zahnrädchen d wieder in dem Zahnausschnitt e und die Zunge A des Hebels i tritt wieder in ihren Ausschnitt k zurück. Durch diese Bewegung schlagen die Blenden wieder vor die Schaugläser und die Kontakthälften r,   s   gehen auseinander, wodurch die Lichtquelle wieder verlöscht. Nach jedesmaligem neuen   l\Ilinzeinwl1rf   wiederholt sich dieser Vorgang. Die verwendeten Münzen fallen in den Kasten t, in welchem sie gesammelt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Durch Münzeinwurf betätigte Einrückvorrichtung für Panoramen oder dgl., gekonn- zeichnet durch ein die bekannte Kurvenscheibe zum Einstellen der Blenden und des Lampenkontaktes tragendes Zahnrad (f), welches mit einer Lücke (e), in welcher ein durch den <Desc/Clms Page number 2> Bilderträger (a) angetriebenes Zahnrad (ruz) sich frei drehen kann und mit einer Tasche für die einzuwerfende Münze versehen ist, die durch ihr Gewicht das Zahnrad (f) derart dreht, dass es in Eingriff mit dem Zahnrad (d) kommt und durch dieses angetrieben einen Umlauf vollendet. EMI2.1
AT16819D 1903-05-22 1903-05-22 Durch Münzeinwurf betätigte Einrückvorrichtung für Panoramen oder dgl. AT16819B (de)

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