AT167067B - Einrichtung zum dauernden Überwachen der Kontakteinstellung an parallelarbeitenden Kontakten von Kontaktstromrichtern - Google Patents

Einrichtung zum dauernden Überwachen der Kontakteinstellung an parallelarbeitenden Kontakten von Kontaktstromrichtern

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AT167067B
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contact
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/18Indicating phase sequence; Indicating synchronism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum dauernden Überwachen der Kontakteinstellung an parallelarbeitenden
Kontakten von Kontaktstromrichtern 
 EMI1.1 
 Kontakte jeder Phase sind unter Zwischenschaltung von Differenzstromwandlern 7 parallelgeschaltet, welche zwei gegensinnig stromdurchflossen Wicklungen besitzen. Der Antrieb der Kontakte im Takte der Frequenz des Wechselstromnetzes erfolgt mit Hilfe des Synchronmotors 8 auf an sich bekannte Weise, z. B. mittels Nockenwelle und Stösseln. Mit 9 ist ein Messinstrument zum Anzeigen der Differenzspannung zwischen den Stromanschlüssen der parallelarbeitenden Kontakte am Kontaktstromrichter bezeichnet. 



   Bei gleichzeitigem Schliessen und Öffnen der parallelarbeitenden Kontakte einer Phase ist die Spannung am zugehörigen Wandler 7 gleich Null. 



  Sobald eine Differenz zwischen dem Ein-bzw. 



  Ausschaltmoment der Parallelkontakte entsteht, wird im Wandler 7 eine Spannung induziert, die bei einer Differenz beim Einschalten in Richtung des später einschaltenden Kontaktes und bei einer Differenz beim Ausschalten in Richtung des später ausschaltenden Kontaktes der parallelarbeitenden Kontakte gerichtet ist. Der Verlauf der Spannung am Wandler 7 ist in Fig. 2 gezeigt, wobei angenommen ist, dass der Kontakt 11 später ein-und früher ausschaltet als der Kontakt 21. Die Kontaktdauer von 11 ist mit   txi,   diejenige des Kontaktes 21 mit   a2   bezeichnet. 



  Die am Wandler 7 auftretende Differenzspannung wird mit Hilfe des Voltmeter 9 gemessen. 



  Auf Grund dieser Messung erfolgt dann die
Kontaktnachstellung, z. B. von Hand durch Ändern der Stössellänge der die Kontakte betätigenden Stössel. Die Kuntaktdauer der parallelarbeitenden Kontakte muss dabei so eingestellt werden, dass das Wechselstrom-Messinstrument 9 die Nullage zeigt. 



   Um aus der Anzeige des Messinstrumentes 9 feststellen zu können, welcher der beiden Parallelkontakte später einschaltet bzw. früher ausschaltet, kann z. B. die Spannung beim Einschalten oder aber die Spannung beim Ausschalten gemessen werden. Als Messinstrument wird dann vorteilhaft ein Drehspulinstrument 9 mit Nullage in der
Mitte verwendet. Fig. 3 zeigt eine entsprechende
Schaltung, bei welcher die Differenzspannung mit
Hilfe des Transformators 10 übertragen wird.
Der Stromkreis des Messinstrumentes für die 

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 beiden parallelarbeitenden Kontakte 12, 22 z.

   B. wird beim Messen der Einschaltdifferenz durch die   Kontaktbrücken     11,   21 der vorlaufenden
Phase (ausgezogener Messkreis), oder bei Messung der Ausschaltdifferenz durch die Kontaktbrücken   . ?, ?   der nacheilenden Phase (gestrichelter Mess- kreis) unterbrochen. Im ersten Fall wird somit nur beim Einschalten der Kontakte die vom Wand- ler 7 abgegebene Spannung gemessen, da beim
Ausschalten der Kontakte der Stromkreis unter- brochen ist. Im zweiten Fall wird dagegen nur die beim Ausschalten der Kontakte abgegebene
Spannung gemessen. Je nachdem, welcher der beiden Parallelkontakte später ein-bzw. aus- schaltet, zeigt das Drehspulinstrument 9 mit
Nullage in der Mitte einen Ausschlag nach links oder nach rechts.

   Der so festgestellte fehlerhafte
Kontakt kann dann korrigiert werden, bis das
Instrument wieder Ausschlag Null anzeigt. 



   Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Messkreis durch die Kontaktbrücken der einer Phase zugehörigen Kontakte ein-und ausgeschaltet wird. Schaltet z. B. Kontakt 21 früher ein als Kontakt 11 (vgl. Fig. 2), so induziert der Wandler 7 eine Spannung in Richtung des
Kontaktes 11. Diese Spannung wird durch den
Transformator 10 verstärkt. Es fliesst nun ein
Strom im Messkreis mit Trockengleichrichter 30a,
Kontaktbrücke   21,   Vorschaltwiderstand 31 b und
Messinstrument 9 zurück zum Transformator 10. 



   Beim Ausschalten öffnet in diesem Fall Kontakt 11 vor Kontakt 21. Am Wandler 7 entsteht gemäss
Fig. 2 eine Spannung in entgegengesetzter
Richtung. Über den Messkreis kann kein Strom fliessen, da bei geöffnetem Kontakt 11 der Strom- kreis unterbrochen, und durch den Trocken- gleichrichter 30 a gesperrt ist. Schaltet dagegen der Kontakt 11 vor dem Kontakt 21 ein, so fliesst ebenfalls nur beim Einschalten ein Strom über das
Messinstrument, jedoch in entgegengesetzter Rich- tung. Am Ausschlag des Messinstrumentes kann somit wiederum festgestellt werden, welcher der parallelgeschalteten Kontakte fehlerhaft ist und korrigiert werden muss. 



   Fig. 5 zeigt ein Beispiel für drei über Wandler 7 parallelgeschaltete Kontakte einer Phase. Die Überwachung der Kontakteinstellung kann mit zwei Messinstrumenten erfolgen, von denen das eine 9 a die Differenzspannung zwischen den   Kontakten 11) 21 und   das andere 9 b die Spannung zwischen den Kontakten 21, 31 misst. 



   Die Schaltungen gemäss Fig. 3 und 4 können auch bei der Anordnung nach Fig. 5 sinngemäss angewendet werden. Es können ferner mehr als drei über Wandler parallelgeschaltete Kontakte in analoger Weise überwacht werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum dauernden Überwachen der Kontakteinstellung an parallelarbeitenden Kontakten von Kontaktstromrichtem, wobei den parallelen Kontakten eine gemeinsame Schaltdrosselspule unter Zwischenschaltung von Wandlern mit gegensinnig stromdurchflossenen Wicklungen zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine   Mess-bzw. Anzeigeeinricht.. g   an die hintereinandergeschalteten Kontakte gelegt ist und so direkt das Auftreten einer Differenzspannung anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenzspannung zwischen den Stromanschlüssen der parallelarbeitenden Kontakte unter Zwischenschaltung eines Transformators auf das Messinstrument übertragen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstrument beim Schliessen der parallelarbeitenden Kontakte direkt an diese gelegt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstrument beim Öffnen der parallelarbeitenden Kontakte direkt an diese gelegt ist.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4 für mehrphasige Stromrichter, dadurch gekennzeichnet, dass der das Messinstrument für die Differenzspannung an den Kontakten einer Phase enthaltende Messstromkreis durch die den Kontakten der voreilenden Phase zugehörigen Kontaktbrücken ein-und auszuschalten ist (Fig. 3).
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5 für mehrphasige Stromrichter, dadurch gekenn- zeichnet, dass der das Messinstrument für die Differenzspannung an den Kontakten einer Phase enthaltende Messstromkreis durch die den Kon- takten der nacheilenden Phase zugehörigen Kontaktbrücken ein-und auszuschalten ist (Fig. 3).
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3 für mehrphasige Stromrichter, dadurch gekenn- zeichnet, dass der das Messinstrument für die Differenzspannung an den Kontakten einer Phase enthaltende Messstromkreis durch die zugehörigen Kontaktbrücken ein-und auszuschalten ist (Fig. 4).
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung ein Drehspul- instrument mit Nullage in der Mittelstellung des Zeigers dient.
AT167067D 1949-07-18 1949-08-08 Einrichtung zum dauernden Überwachen der Kontakteinstellung an parallelarbeitenden Kontakten von Kontaktstromrichtern AT167067B (de)

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