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Hufschmeidevorrichtung
Es wurden bereits Hufschneidevorrichtungen für das Niederwirken der nachgewachsenen
Hufwand vorgeschlagen, bei welchen an die
Halterung des in an sich bekannter Weise als
Kreissägeblatt ausgebildeten und gegen ein Wider- lager verschwenkbaren Schneideorgans ein
Klemmhebel angelenkt ist, der die Halterung zangenartig kreuzt und dessen Klemmkante das Widerlager für das Anklemmen des Kreis- sägeblattes an den zu schneidenden Hufteil bildet. Bei diesen Hufschneidevorrichtungen kommt die Klemmkante, die an den zu be- schneidenden Hufteil von der dem Kreissäge- blatt entgegengesetzten Seite her anliegt, je nach der Schwenklage des Klemmhebels, in bezug auf das Kreissägeblatt in verschiedener
Höhe zu liegen.
Auch während der Schnitt- führung findet somit nicht nur eine Annäherung der Klemmkante an das Sägeblatt in Richtung der Sägeblatt-und Schnittebene statt, sondern auch eine Verstellung der Höhenlage der Klemm- kante in bezug auf das Sägeblatt und somit auch in bezug auf den zwischen Sägeblatt und
Klemmkante eingezwängten Hufteil. Infolge- dessen werden durch die Klemmkante auf den
Hufteil Kräfte ausgeübt, die letzteren aus der durch das eingedrungene Sägeblatt bedingten
Stellung zu verdrehen trachten, was zu un- sauberer Schnittführung und gefährlicher Biegebeanspruchung des Sägeblattes führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Unzukömmlichkeiten zu beseitigen und eine solche Führung der Klemmkante zu gewährleisten, dass diese auf den eingeklemmten Hufteil keinerlei Kräfte ausüben kann, die ihn aus der durch das eingedrungene Sägeblatt bedingten Lage zu verdrehen trachten. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Klemmhebel für das zangenartige Anpressen des in an sich bekannter Weise als Kreissägeblatt ausgebildeten Schneidorgans an den zu schneidenden Hufteil mit einem an der Halterung des Kreissägeblattes angeordneten, parallel zur Ebene desselben verschiebbaren Schlitten in steuernder Verbindung steht, welcher die dem Kreissägeblatt gegenüberliegende Klemmkante der Vorrichtung aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw.
EMI1.1
EMI1.2
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Mit 9 ist eine das Kreissägeblatt 1 abdeckende Schutzkappe bezeichnet, welche durch die zwischen dem Ansatz 10 der Halterung 3 und dem Ansatz 11 der Schutzkappe-9 aufgespannte Feder 12 in ihre das Sägeblatt verdeckende Stellung (Fig. 2 und 4) gedrängt wird. Die Schutzkappe 9 ist durch zwei parallel zur Ebene des Kreissägeblattes 1 verlaufende Schutzscheiben 13, 14 kreisförmiger Grundgestalt gebildet. An der unteren Schutzscheibe 14 ist der Schlitz 16 vorgesehen, dessen in der Verschieberichtung der Schutzkappe 9 verlaufenden Kanten in die an der Halterung 3 angeordnete Prismenführung 15 eingreifen.
Die Fig. 1 und 3 geben jene Stellung der Einzelteile wieder, bei welcher in den zwischen der Klemmkante 38 des Schlittens 31 und dem Sägeblatt 1 eingeklemmten, über die Hufsohle a'vorragenden Hufteil a ein Einschnitt von der Tiefe s vollzogen ist und in welcher die Schutzkappe 9 gegenüber dem Sägeblatt 1, unter entsprechender Spannung der Feder 12, durch den anliegenden Hufteil a um das Ausmass e verschoben erscheint.
Zwecks Begrenzung des Weges der Klemmkante 38 ist am Hebelarm 37 die mit dem An- schlag 20 des Gehäuses 4 zusammenwirkende Stellschraube 19 vorgesehen.
PATENTANSPRÜCHE : l. Hufschneidevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmhebel (30, 37) für das zangenartige Anpressen des in an sich bekannter Art als Kreissägeblatt (1) ausgebildeten Schneidorgans an den zu schneidenden Hufteil (a) mit einem an der Halterung (3) des Kreissägeblattes (1) angeordneten, parallel zur Ebendesselben verschiebbaren Schlitten (31) in steuernder Verbindung steht, welcher die dem Kreissägeblatt (1) gegenüberliegende Klemmkante (38) der Vorrichtung bildet.